Winter-Wissen: Darf man verschneite Verkehrsschilder ignorieren? 

- Sabrina Fuchs
Im Winter drohen gleich mehrere Geldstrafen für Autofahrer.
Initialisierung des Players
fehlgeschlagen!
Bitte aktivieren Sie Flash!
Kontakt & Support
 

Winterliche Straßenverhältnisse beeinträchtigen den Straßenverkehr meist stark. Die Unfallgefahr steigt dann enorm. Doch was, wenn man zugeschneite Straßenschilder nicht mehr erkennen kann?

Oft sind bei winterlichen Straßenverhältnissen die Verkehrsschilder so mit Schnee bedeckt, dass man sie nicht mehr erkennen kann. Was passiert also, wenn Du beispielsweise geblitzt wirst, weil Du das Schild zur Geschwindigkeitsbegrenzung nicht lesen konntest? 


Eingeschneite Straßenschilder sind unter Umständen zu missachten

Laut dem ADAC sind Verkehrsschilder, die von Autofahrern nicht mehr lesbar sind, grundsätzlich unter gewissen Umständen nicht mehr beachtbar. Bestimmte Schilder müssen aufgrund ihrer einzigartigen Form jedoch immer berücksichtigt werden. Dazu zählt beispielsweise das Stopp-Schild und das Vorfahrt-achten-Schild.

Bei Schildern zur Geschwindigkeitsbegrenzung wird das Identifizieren bei viel Schnee deutlich schwieriger. Aus diesem Grund rät der ADAC dazu, sich an die allgemeinen Tempolimits zu halten. Innerorts sind das 50 km/h und außerorts 100 km/h. Herrschen winterliche Straßenverhältnisse ist es sowieso ratsam, vorsichtig und mit Bedacht zu fahren, um sich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Für Ortskundige gelten strengere Regeln

Wirst Du geblitzt, obwohl Du das Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht erkennen konntest, kannst Du das Bußgeld anfechten. Dazu brauchst Du jedoch einen Beweis in Form eines offiziellen Gutachtens eines Wetterdienstes. 

Bei Personen, die sich am zugeschneiten Ort gut auskennen, weil sie ortsansässig sind, gelten jedoch strengere Regeln. Von ihnen wird erwartet, dass sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen für ihren Wohnort kennen. 

Welche Rechte und Pflichten bei einem Schneechaos für Arbeitnehmer und Reisende gelten, erfährst Du hier.

P.S. Bist Du auf Facebook? Dann werde jetzt Fan von wetter.com!

Zur Artikelübersicht

Nach oben scrollen