Winterwetter verstehen: Darum ist Schnee weiß

- Bettina Marx
Darum ist jede Schneeflocke ein Unikat >
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Warum ist Schnee eigentlich weiß? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um den Schnee.

Schnee gehört für die meisten zum richtigen Winterwetter in Deutschland einfach dazu. Doch warum ist Schnee eigentlich weiß? Nachfolgend erklären wir ein paar spannende Schnee-Fakten.

So entstehen Schneeflocken 

Erst einmal sollte man verstehen, wie Schnee eigentlich entsteht. Schneeflocken setzen sich aus vielen winzigen Eiskristallen zusammen. Diese entstehen, wenn Wassermoleküle bei Minustemperaturen an Kristallisationskernen, also beispielsweise an ein Staubkörnchen, andocken. 

Wassermoleküle lagern immer in bestimmten Winkeln aneinander. Beim Kristallisieren der Wassermoleküle nehmen diese eine sechseckige Form an. Daher sind auch Schneekristalle sechseckig. Abhängig von Luftfeuchtigkeit und Temperatur verästeln Schneeflocken auf ihrem Weg nach unten immer mehr.  

Wie groß die Flocken werden, hängt deswegen mit der Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit zusammen. Bei wärmeren Temperaturen von über -5 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit gibt es richtig große Schneeflocken. Denn die Schneekristalle werden nicht zu stark aneinandergekoppelt. Ist die Luft dagegen trocken und kälter, bilden sich kleinere Eiskristalle. 

Wusstest du, dass jede Schneeflocke ein Unikat ist und keine der andere gleicht? Den Grund dafür erfährst du im Wetter-Video zu Beginn des Artikels.

Darum ist Schnee weiß 

Viele werden sich jetzt wohl fragen: Wenn Schneeflocken also im Grunde genommen aus Wasser bestehen und Wasser auch im gefrorenen Zustand transparent ist, warum ist der Schnee dann weiß?

Tatsächlich ist jeder einzelne Eiskristall durchsichtig. Dies ändert sich jedoch, sobald viele Kristalle aufeinandertreffen. Das ist bei Schnee der Fall, da Schnee aus vielen Eiskristallen besteht. 

Durch das geballte Aufeinandertreffen der Kristalle gibt es viele winzige Oberflächen, an denen das Sonnenlicht in alle Richtungen reflektiert wird. In diesem Fall spricht man von diffuser Reflexion. Dies kannst du dir im Grunde genommen wie ein Haufen Scherben eines Spiegels vorstellen. Bei Schneeflocken wird das einfallende Licht an der Grenze zwischen den Kristallen und der Luft reflektiert.

Da alle Spektralfarben des einfallenden Sonnenlichts gleichermaßen reflektiert werden, erscheint der Schnee durch die Überlagerung aller von der Sonne eingestrahlten Farben für das menschliche Auge weiß.

Übrigens: Welche Winterwetterlagen Schnee und Frost bringen, zeigt unsere Meteorologin Anna Gröbel in diesem Video: 

Winterwetterlagen: Das sind die Schnee- und Frost-Bringer >
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