Tote und Verletzte nach Unwetter in Portugal - Tornadoverdacht

- Redaktion - Quelle: wetter.com/dpa
Tornado wütet in Portugal: Todesopfer durch Sturm CLAUDIA
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Unwetter haben in der vergangenen Woche Spanien und Portugal getroffen. An der Algarve starb eine Frau. Der Wetterdienst prüft, ob ein Tornado für die Schäden in Albufeira verantwortlich ist.

In Spanien und Portugal haben in den vergangenen Tagen schwere Unwetter gewütet. Lokal drohten bis zu 370 Liter Regen pro Quadratmeter, Erdrutsche, Murenabgänge und Aquaplanning.

Donnerstag: Sturm traf die Kanaren

Am Donnerstag, dem 13. November, machte sich der Sturm PEPE (international CLAUDIA genannt) auf den Kanarischen Inseln bemerkbar. Das europäische Wettermodell ECMWF zeigte Böen mit über 100 Kilometern pro Stunde und tatsächlich wurden auf La Gomera auf rund 1500 Metern Höhe Spitzenböen von 109 Kilometern pro Stunde gemessen. Damit erreichte der Wind volle Stärke 10 auf der Beaufort-Skala, es gab also schweren Sturm.

Neben dem Wind sorgten auch hohe Wellen für gefährliche Bedingungen an den Küsten.

Rentner-Paar in Haus ertrunken: Überschwemmungen in Portugal

Bereits am späten Mittwochabend, den 12. November, war CLAUDIA über Portugal aktiv und verursachte dort schwere Überschwemmungen. Besonders betroffen waren die Hauptstadt Lissabon und das Tejo-Tal. Ein älteres Ehepaar ertrank in ihrem Haus nahe Lissabon.

Möglicher Tornado: Tote und Verletzte in Portugal am Samstag  

Bei einem heftigen Sturm kam am Samstag, 15. November, in der bei Touristen beliebten Stadt Albufeira an der Südküste Portugals eine Frau ums Leben. Weitere zwei Menschen seien schwer und 19 Menschen leicht verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa und Berufung auf die Zivilschutzbehörde. Über mögliche ausländische Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

Der staatliche Wetterdienst gehe davon aus, dass es sich bei dem Unwetter an der Algarve um einen Tornado gehandelt habe, berichtete Lusa weiter. Es seien aber noch weitere Überprüfungen notwendig. 

Sturm traf Campingplatz

Das Todesopfer und einen der Schwerverletzten gab es auf einem Campingplatz. Bei dem zweiten Schwerverletzten handelte es sich nach Angaben von Lusa um einen Hotelgast. Im staatlichen TV-Sender RTP waren Autos mit zertrümmerten Scheiben, abgerissene Äste und starke Gebäudeschäden zu sehen.

Tornados, vor allem heftige, die Zerstörungen anrichten und lebensgefährlich sein können, sind an der Algarve zwar selten, aber nicht völlig unbekannt. Gerade im Herbst sind sie wahrscheinlicher, wenn Kaltluft aus dem Norden auf noch warme und feuchte Meeresluft trifft.

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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.

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