Sommerurlaub an der Adria? Zwei Länder machen Hoffnung

- Marvin Klecker
Urlaub wegen Corona abgesagt? Das musst du beachten
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Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wird ein Sommerurlaub im Ausland immer unwahrscheinlicher. Doch nun geben uns vor allem zwei Länder an der Adria wieder Hoffnung.

Das Reisen wird in diesem Jahr auch weiterhin weitestgehend eingeschränkt bleiben. So wurde die Reisewarnung für deutsche Staatsbürger bis mindestens 14. Juni verlängert. Zwar handelt es sich dabei nicht um ein Verbot; doch wohin soll die Reise gehen, wenn kaum Flüge stattfinden und Grenzen sowie Unterkünfte weitestgehend geschlossen sind? Bleibt uns daher im schlimmsten Fall nur noch der Urlaub auf Balkonien?

Montenegro möchte ab Mitte Mai Gäste empfangen

Der an der Adria gelegene Balkanstaat Montenegro lässt die Hoffnung auf einen Sommerurlaub wieder aufkeimen. Das kleine Land mit lediglich 625.000 Einwohnern möchte als erstes Urlaubsland ab dem 18. Mai seinen Tourismus wieder hochfahren. 

Kaum Infizierte im Balkanland

Grund für die frühzeitige Rückkehr des Tourismus sind die dortigen geringen Infektionszahlen. Laut der John-Hopkins-Universität haben sich in Montenegro 322 Personen mit dem Coronavirus infiziert; nur acht von ihnen sind daran verstorben. Damit kommt das Land auf lediglich 51,52 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland liegt diese Zahl derzeit bei 197.


Hygiene-Konzept wird ausgearbeitet

Trotz der geringen Covid-19-Quote würde ein Sommerurlaub in Montenegro nicht ohne Einschränkungen vonstattengehen. So wird derzeit an einem geeigneten Hygiene-Konzept gearbeitet, das unter anderem eine Maskenpflicht beinhalten wird.

Sollte sich der Trend ins Negative entwickeln und das Coronavirus sich in Montenegro doch stärker ausbreiten, wird das Land einen Rückzieher machen und den Tourismus wieder zurückfahren.

Übrigens: Falls dein Urlaub wegen des Coronavirus bereits abgesagt wurde, solltest du folgende Dinge beachten:

Urlaub trotz Coronakrise? Was man bisher weiß

Auch Kroatien sieht sich für Touristen bereit

Doch Montenegro ist nicht das einzige Land an der Adriaküste, das den diesjährigen Tourismus noch nicht abgeschrieben hat. Auch Kroatien macht sich aufgrund geringer Infektionszahlen (2.096 Coronafälle bei 4,19 Millionen Einwohner) Hoffnungen auf einen raschen Neustart in der Tourismusbranche. Dort sind mit durchschnittlich 50,02 Coronafällen pro 100.000 Einwohner sogar weniger Menschen infiziert als in Montenegro.

Autokorridore für die Anreise

Auch für das Problem der Anreise hat Kroatien einen Vorschlag. So sollen sogenannte "Autokorridore" errichtet werden. Dabei bekommt jeder Tourist eine Route durch Drittländer, wie z.B. Österreich oder Slowenien, zugeteilt, die er ohne Umwege einhalten muss. Es entsteht also eine Art Transitstrecke auf dem Weg nach Kroatien.

Teils skurrile Maßnahmen in anderen Urlaubsländern

In anderen Urlaubsländern werden zudem weitere Maßnahmen diskutiert, wie trotz des Coronavirus Tourismus stattfinden kann. In Polen ist ein Passierschein im Gespräch, der nur für Personen ausgestellt wird, die nachweislich gesund sind. Auch in Griechenland sollen Reisende vor ihrem Urlaub auf Covid-19 gecheckt werden und im Fall einer Nicht-Infektion in eine coronafreie Ferienanlage geflogen werden.

Weitere Vorschläge für die unterschiedlichsten Reiseziele sind Plexiglasscheiben an Stränden sowie die Abschaffung von Buffets in den Hotelanlagen. Ob sich diese Maßnahmen letztendlich als sinnvoll herausstellen, bleibt abzuwarten.

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