Stromschlag-Wetter: 5 Tipps gegen den winterlichen Funkenschlag

- Bettina Marx
Stromschlag-Wetter: 5 Tipps gegen den winterlichen Funkenschlag
© Shutterstock / wetter.com
Vor allem bei trockenem Wetter im Winter bekommen wir häufig Mini-Stromschläge.

Bekommst du auch gerade so viele Stromschläge? Doch warum passiert das ausgerechnet im Winter so häufig? Wir haben die Erklärung inklusive Tipps, wie du dich dagegen schützen kannst.

Jeder kennt dieses unangenehme Phänomen: Gerade jetzt bekommen wir beim Öffnen von Fenstern oder Türen, beim Begrüßungshandschlag oder beim Berühren von Tieren besonders häufig Stromschläge. Daran ist auch das Wetter schuld. 

Darum bekommst Du im Winter häufiger Stromschläge

Extreme Kälte und die trockene Luft begünstigen diesen Funkenschlag. Deshalb tritt das elektrische Phänomen derzeit besonders häufig auf. Trockene Luft ist nämlich ein schlechter elektrischer Leiter. Durch Reibung lädt sich unser Körper im Laufe des Tages immer mehr auf - bis es "knallt". Die statische Aufladung passiert beispielsweise, wenn du einen Pullover anziehst, mit dem Kamm durch die Haare fährst oder einfach nur über einen Teppichboden läufst. 

Mit diesen einfachen Tricks kannst du das Risiko für die Mini-Stromschläge reduzieren. 

1. Synthetische Kleidung vermeiden

Die Wahl der Kleidung und Schuhe sollte durchdacht sein. Synthetische Stoffe leiten den elektrischen Strom besonders gut. Daher sollte man auf synthetische Kleidung wie Polyester-Pullis im besten Fall ganz verzichten. 

Von Schuhen mit Kunststoffsohlen ist ebenfalls abzuraten. Stattdessen sollte man im Winter besser auf Schuhe mit Ledersohlen zurückgreifen. 

2. Zimmerpflanzen und Luftbefeuchter aufstellen

Mit zunehmender Luftfeuchtigkeit sinkt das Stromschlag-Risiko. Daher ist es sinnvoll, die Luftfeuchtigkeit im Zimmer durch Pflanzen zu erhöhen. Pflanzen geben nämlich Feuchtigkeit ab.

Luftbefeuchter können ebenfalls Abhilfe schaffen. Auch das Aufhängen von feuchten Tüchern erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum. 

3. Auto beim Aussteigen berühren

Wenn man beim Aussteigen aus dem Auto Metallteile berührt, kann man sich auch schnell einen Mini-Schlag einfangen. 

Um das zu verhindern, solltest du vor dem Austeigen die Hand auf das Blech des Autos legen. Erst wenn du ausgestiegen bist und mit beiden Beinen auf dem Boden stehst, darfst du das Blech loslassen. 

4. Shampoo mit hohem Feuchtigkeitsgehalt

Beim Ausziehen von Mütze oder Pullover stehen einem oft die Haare zu Berge. Um dieser elektrischen Aufladung entgegenzuwirken, kann man beispielsweise ein Shampoo mit hohem Feuchtigkeitsgehalt benutzen. 

Starkes Rubbeln sollte beim Abtrocknen der Haare ebenfalls vermieden werden, da durch die Reibung die statische Aufladung entsteht.  

5. Trockene Haut eincremen 

Besonders Menschen mit trockener Haut neigen dazu, Stromschläge zu bekommen. Deshalb sollte man die trockene Haut regelmäßig eincremen. Dadurch sinkt die statische Aufladung des Körpers. 

Eincremen ist bei der kalten Jahreszeit ohnehin ein guter Schutz gegen die Kälte.

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