Turbo-Sommer mit Hitze endet mit Unwettergefahr zu den Eisheiligen

- Bettina Marx
3-Tage-Vorhersage: Noch drei Unwettertage - Das sind die Berechnungen
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Am Muttertag zündet der Mai den Sommer-Turbo. Die Wettermodelle prognostizieren für Deutschland bis zu 30 Grad. Zu den Eisheiligen droht allerdings ein Absturz samt Unwettern.

Der Frühling dreht zum Muttertagswochenende richtig auf. Die Wetterlage stellt sich komplett um und subtropische Warmluft sorgt in nahezu ganz Deutschland für sommerliches Wetter. Abgesehen von den Inseln sind am Sonntag (09.05.2021) überall 25 Grad und mehr drin.

30 Grad! Erster Hitzetag des Jahres

Im Südwesten des Landes wird am Muttertag sogar der erste Hitzetag des Jahres erwartet. Bei strahlendem Sonnenschein klettern die Temperaturen auf bis zu 30 Grad. Der Hitze-Hotspot liegt dabei voraussichtlich am Oberrhein. Aber auch im Osten scheint die Sonne am Muttertag von früh bis spät - und das bei Temperaturen bis zu 28 Grad. Ein Sommertag zum Genießen! 

Im Laufe des Sonntags kündigt sich allerdings bereits der Wetterumschwung an. Einzelne Gewitter kann es dann insbesondere im Nordwesten Deutschlands geben. 

Unwettergefahr steigt in Deutschland 

Richtig heftig wird es beim Wetter aber erst zum Start in die neue Woche. Laut Prognose sorgt eine Kaltfront am Montag (10.05.2021) verbreitet für kräftige Gewitter, teils mit Unwetterpotenzial. In einem Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Baden-Württemberg und Bayern - dort trifft die Kaltfront auf die Warmluft - besteht die größte Unwettergefahr, wie dieser Grafik zu entnehmen ist:

 

Da die Gewitter sehr lokal auftreten, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sicher vorhergesagt werden, wann es wo genau wie heftig wird. In unserem Wetter-Video ganz zu Beginn des Artikels halten wir dich über die brisante Unwetterlage auf dem Laufenden. 

Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen

Bei Gewittern ist äußerste Vorsicht geboten. Denn sie können mit Starkregen einhergehen, auf den Straßen droht deshalb Aquaplaning. Unterführungen, aber auch Kellerräume können unter Wasser stehen. Wie du handeln solltest, wenn dein Keller überflutet ist, zeigen wir dir hier: 

Neben Starkregen muss bei Unwettern auch mit lebensgefährlichen Blitzschlägen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Bäume können umstürzen. Meide daher Wälder und berücksichtige, dass es auch im Bahnverkehr zu Beeinträchtigungen kommen kann. Unser Radar und unsere Unwetterwarnungen zeigen dir, inwiefern deine Region betroffen ist. 

Gewitterschwerpunkt verlagert sich 

Die Sommerhitze wird am Montag nach Osten abgedrängt. Mit bis zu 30 Grad berechnen die Wettermodelle die höchsten Werte im Raum Leipzig. Hinter der Kaltfront im Westen erreichen die Temperaturen jedoch nur noch 20 Grad. 

Von den Gewittern bleibt der äußerste Osten zu Wochenbeginn noch größtenteils verschont. Das könnte sich aber am Dienstag (11.05.2021) ändern. Dann steigt das Risiko von Schauern und heftigen Gewittern auch dort.

Wie du dich richtig verhältst, wenn du von einem Gewitter überrascht wirst, erfährst du in diesem Video: 

Temperatursturz! Eisheilige beenden die Hitze rasch

Den Vorhersagen nach zu urteilen, hält das Sommerintermezzo allerdings nicht bis zum langen Wochenende um Vatertag (Christi Himmelfahrt) durch. 

Pünktlich zu den Eisheiligen Mitte Mai (11. bis 15.05.2021: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie) muss die Sommerluft nämlich auch in Ostdeutschland weichen. Dort stürzen die Temperaturen ordentlich ab. Die Wettermodelle sagen binnen kurzer Zeit einen Temperaturrückgang von rund 10 Grad vorher. 

Darum spielt das Wetter so verrückt

Dieser Wettertrend setzt sich im weiteren Verlauf der Eisheiligen fort. Unter den dicken Regenwolken werden am Mittwoch (12.05.2021) im Süden sogar nur noch einstellige Temperaturen prognostiziert, wie in unserem 7-Tage-Wettertrend zu sehen ist:

Warum das Wetter so verrückt spielt, erklärt unser wetter.com Meteorologe Georg Haas folgendermaßen: "Das liegt daran, dass die gemäßigten Westlagen in Zeiten des Klimawandels immer seltener werden. Extremwetter durch Nord- und Südlagen nehmen stattdessen zu."

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