Mehrere Inseln betroffen: Sturmflut in Nordfriesland

- Quelle: dpa/Glomex/wetter.com
Mehrere Inseln betroffen: Sturmflut in Nordfriesland
© Glomex/TNN
Auf einigen Inseln trat das Wasser weit über die Pegel.

Sturmtief GERLINDE hat am Morgen auf einigen nordfriesischen Inseln für eine Sturmflut gesorgt. Zudem wehten Windböen mit bis zu 92 km/h.

An der nordfriesischen Küste ist es am frühen Mittwochmorgen zu einer Sturmflut gekommen. Unter anderem stand der Fähranleger in Dagebüll mit seinen Schiffen zu den Inseln Amrum und Föhr teilweise unter Wasser.

1,75 Meter Hochwasser in Dagebüll

In Dagebüll wurde nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ein Pegelstand von 1,75 Metern über dem mittleren Hochwasser gemessen. In Husum wurde das mittlere Hochwasser um 4.23 Uhr um 1,70 Meter überschritten.

Auch die nordfriesischen Inseln waren von der Sturmflut betroffen. In Wittdün auf Amrum wurde ein Pegelstand von 1,59 Metern über dem mittleren Hochwasser gemessen. In Hörnum auf Sylt lag der Pegel bei 1,69 Meter über dem mittleren Hochwasser. 

Fährbetrieb war durch Sturmflut beeinträchtigt

Zudem war mancherorts der Fährbetrieb durch das hochstehende Wasser beeinträchtigt. Dadurch kam es zu Verspätungen.

Vereinzelt erhöhte Wasserstände am Nachmittag

Für das Nachmittagshochwasser wurden nach Angaben des BSH an vielen Orten noch erhöhte Wasserstände erwartet. Eine Sturmflutwarnung lag für Mittwochnachmittag aber nicht mehr vor.

Größere Sturm- oder Hochwasser bedingte Einsätzen wurden nach Angaben der Polizei nicht gemeldet. 

Starker Wind vor allem auf Sylt

Außerdem gab es starken Wind. Auf Sylt wurden Windgeschwindigkeiten mit Spitzen von 92 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Laufe des Morgens wird der Wind weniger, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes sagte.

Das folgende Video zeigt das Ausmaß der Sturmflut und des starken Windes:


P.S. Bist du auf Facebook? Dann werde jetzt Fan von wetter.com!

Zur News-Übersicht Unwetter

Nach oben scrollen