Die besten Tipps: Das hilft bei trockener Winter-Haut 

- Sabrina Fuchs
Die besten Tipps: Das hilft bei trockener Winter-Haut 
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Hast du im Winter auch mit trockener Haut zu kämpfen?

Kennst du das auch: Es wird kälter und plötzlich spannt und juckt unsere Haut unangenehm? Wieso das so ist und was bei trockener Haut am besten hilft.

In der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter trockener Haut und spröden Lippen. Häufig sind besonders die Hände betroffen. Doch wieso eigentlich genau im Winter und was hilft am besten? 

Wieso trocknet unsere Haut im Winter aus?  

Grundsätzlich liegt um unsere Haut ein natürlicher, schützender Fettfilm, der aus Millionen kleinen Talgdrüsen gebildet wird. Sinken die Temperaturen jedoch, produzieren diese Drüsen immer weniger Hautfett. Ist es extrem kalt, kann die Fettproduktion sogar gänzlich eingestellt werden. Folglich geht ein Hauptbestandteil der Schutzschicht auf der Haut verloren.  

Daraus resultiert, dass Wasser schneller von der Hautoberfläche verdunstet. Außerdem entzieht die trockene Heizungsluft im Winter der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. So trocknet unsere Haut schließlich aus. Sie juckt, spannt und kann rissig werden. Dieser Prozess wird durch den häufigen Wechsel zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft noch verstärkt. 

Übrigens: Deshalb erkälten wir uns häufiger im Winter.

Jeder Mensch hat individuellen Hauttyp

Grundsätzlich gilt: Jeder hat einen individuellen Hauttyp. Folglich verträgt nicht jeder Mensch die gleichen Inhaltsstoffe gleich gut. Du solltest also für dich versuchen herauszufinden, welche Produkte am besten helfen, denn eine optimale Pflege stärkt die Widerstandskraft unserer Haut und unterschützt die natürliche Schutzschicht. Eine Creme oder Bodylotion sollte ein angenehmes Gefühl erzeugen, also ein Wohlbefinden auslösen.

Dabei solltest du natürlich nicht zu viele Produkte in kurzer Zeit testen, denn auch damit kann unsere Haut nicht umgehen. Wer generell zu Problemhaut neigt, sollte auch im Winter bei den gewohnten Produkten bleiben.

Viel hilft nicht immer viel 

Naheliegend und hilfreich ist es, sich immer nach dem Baden oder Duschen mit einer fettigen Bodylotion einzucremen. Das Gesicht solltest du am besten immer morgens und abends nach der Reinigung eincremen. Aber Vorsicht: Viel hilft nicht viel. Eine zu große Menge an Creme kann von der Haut nicht optimal aufgenommen werden, sodass Unreinheiten entstehen können. Creme also lieber mit kleinen Mengen regelmäßig nach, wenn deine Haut besonders trocken ist. 

Wenn die Haut so trocken ist, dass sie aufreißt, solltest du auf lipidreiche Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis setzen. Sie bilden eine dünne Schutzschicht auf der Haut, wodurch weiteres Austrocknen verhindert wird. Bei Ekzemen oder wenn sich die Haut entzündet, solltest du jedoch einen Arzt aufsuchen.

Welche Inhaltsstoffe dabei am besten helfen und welche weiteren Tipps es gibt, wird im Video für dich zusammengefasst. 


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