Wetter am Montag: Hochwasserwarnung! Überschwemmungen drohen

- Redaktion
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Am Montag (11. Dezember 2023) geht es beim Wetter in Deutschland regnerisch, mild und windig weiter. Die Pegel einiger Flüsse steigen. Überschwemmungen drohen.

Anhaltender Regen und Tauwetter erhöhen in Teilen Deutschlands die Hochwassergefahr. In Bayern komme es am Sonntag zu kleineren Ausuferungen und Überschwemmungen, teilte der Hochwassernachrichtendienst (HND) mit.

Vielerorts gelten die Meldestufen eins und zwei von vier möglichen Meldestufen. Sie stehen für die Überflutung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen oder leichten Verkehrsbehinderungen. Der Pegel des Main-Nebenflusses Itz bei der Schenkenau erreicht nach Angaben des HND sogar Meldestufe drei, es kann also bebaute Flächen treffen.

Alles zum Thema Regen kannst du in diesem Lexikon-Artikel nachlesen.

Der Wetterbericht für Deutschland am Montag, den 11.12.2023

Prognosen zufolge wird es auch zu Beginn der nächsten Woche mit wechselhaftem Wetter und teils länger anhaltenden Regenschauern weitergehen. Eine Westwetterlage bringt am Montag (11.12.2023) milde Temperaturen, meist liegen die Höchstwerte zwischen 5 und 14 Grad.

Die Folge ist starkes Tauwetter mit Überschwemmungsgefahr. In der Mitte Deutschlands gibt es nur einzelne, im Norden dagegen häufiger Schauer. Dazu weht mäßiger, in der Südhälfte in Böen mitunter stark bis stürmisch auflebender Südwestwind. In höheren Lagen berechnen die Wettermodelle Sturmböen. 

Wetter in Deutschland: So geht es ab Dienstag weiter

Im Süden Deutschlands geht der teils länger anhaltende Regen am Dienstag (12.12.2023) weiter. Durch das starke Tauwetter besteht weiterhin die Gefahr von Überschwemmungen. 

Im weiteren Verlauf der Woche sinken die Temperaturen in Deutschland wieder - zum Teil bis in den Frostbereich.  

Hochwasserwarnungen in Deutschland 

Nach Hochwasserwarnungen für Flüsse im Harz steigen auch die Wasserstände in der Altmark aufgrund von Regen und Tauwetter an. Es gebe eine Warnung für die Dumme nahe Tylsen im Altmarkkreis Salzwedel, wie der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt am Sonntag in Magdeburg mitteilte. Er geht davon aus, dass am Pegel Tylsen/Salzwedeler Dumme im Nordwesten Sachsen-Anhalts die Alarmstufe eins von vier erreicht werde.

In Oberschwaben und an einzelnen Donauzuflüssen rechnet die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg (HVZ) mit Anstiegen, die zu einem Hochwasser einer Höhe und Ausbreitung führen können, das statistisch gesehen nur alle zwei bis fünf Jahre auftritt.

An den Rhein-Pegeln Maxau bei Karlsruhe und Hauenstein bei Laufenburg (Kreis Waldshut) wurde am Sonntagmorgen jeweils der Hochwassermeldewert überschritten. Am Montag könne der Wasserstand bei Maxau auf 7,50 Meter ansteigen. Ab dieser Höhe wird der Flussabschnitt meist für die Schifffahrt gesperrt. Zum Mittwoch soll der Pegelstand seinen Scheitelpunkt erreichen.

In Hessen hatte der Wasserstand am Sonntag an zehn Pegeln die Meldestufe eins überschritten, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie berichtete. Vereinzelt könne im Verlauf des Tages auch die Meldestufe zwei erreicht werden. Das entspreche einem größeren Hochwasser, einzelne Gebäude seien gefährdet. Auch am Rhein könne es zu Hochwasser kommen.

Regen und Tauwetter lassen an Rhein und Mosel das Wasser steigen. Der Pegel Koblenz am Mittelrhein kann die voraussichtlich am Montagabend eine Höhe von 5,00 Metern erreichen, wie der Hochwassermeldedienst des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz am Sonntag mitteilte. Stellenweise kann das Gewässer dann über die Ufer treten. Die Feuerwehr Koblenz hat am Sonntag in einigen Bereichen mit dem Aufbau einer Hochwasserschutzwand begonnen.

Hohe Niederschläge: Felshang-Stürze möglich

In Wuppertal sind witterungsbedingt einige Felshänge absturzgefährdet. Die Stadt hat deshalb Absperrungen angeordnet und weitere Gutachten in Auftrag gegeben, wie sie mitteilte. Durch die Witterungsverhältnisse der vergangenen Monate mit hohen Niederschlägen und zuletzt tiefen Temperaturen haben sich demnach in den Felshängen im Bereich Höfen im Stadtteil Barmen deutliche Zerklüftungen gebildet. Teile der Felshänge könnten sich durch eindringendes Wasser und Frost gelöst haben.

Nach einem ersten Ortstermin mit einem Gutachterbüro wurde der Zutritt zu Bereichen im Fuß des Hanges auf Höhe der Selbstbedienungs-Autowaschanlage untersagt, wie es hieß.

Zudem gilt ein Zutrittsverbot für eine oberhalb dieses Bereiches liegende Parzelle einer Kleingartenanlage. Von der Verwitterung sei zudem der sogenannte Felsenspielplatz an der B7 betroffen. Die dort vorhandene Netzsicherung aus dem Jahr 1994 muss laut Aussage des Gutachterbüros überarbeitet werden.

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