Die besten Tipps: Was tun bei Frühjahrsmüdigkeit?

- Sabrina Fuchs
Frühjahrsmüdigkeit - Was tun?
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Die Natur erwacht zum Leben, die Temperaturen steigen, aber du hast gerade einfach so gar keine Energie? Dann bist du wahrscheinlich von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Die besten Tipps dagegen.

Eigentlich komisch: Kaum hält der Frühling Einzug in Deutschland, beginnt das große Gähnen. Obwohl man bei mehr Sonnenschein, steigenden Temperaturen und der wiedererwachenden Natur eigentlich vor Energie sprühen sollte, haben viele Menschen zum Jahreszeitenwechsel so gar keine Energie. Doch wie wird die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit verursacht und welche Tipps helfen? 

Mehr zum Thema Frühjahrsmüdigkeit erfährst du auch im Video am Anfang des Artikels.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit? 

Meistens macht sich die Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar, wenn es einige Tage mit wärmeren Temperaturen gab. Dann fühlen sich viele besonders müde und schlapp. Andere leiden jedoch auch unter Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen oder Schlaflosigkeit. 

Wie die DAK Gesundheit schreibt, fühlen sich rund 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen zwischen März und Mai von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. 

Was sind Ursachen für Frühjahrsmüdigkeit?  

Eindeutig geklärt sind die Ursachen dieses saisonalen Tiefs nicht, wie die DAK berichtet. Jedoch gehe man davon aus, dass sich die Blutgefäße mit dem Temperaturwechsel weiten und der Blutdruck absinkt. Gleichzeitig belaste eine hormonelle Umstellung unseren Körper. Nach den dunklen Wintermonaten befindet sich nämlich noch relativ viel vom Schlafhormon Melatonin in unserem Organismus. Außerdem wirkt sich der ständige Wetterwechsel zu dieser Jahreszeit auf unser Müdigkeitsempfinden aus. 

Eine weitere Ursache kann die Ernährung sein. Während der kalten Jahreszeit ernähren wir uns in der Regel fettreicher und nährstoffärmer. So fehlen uns im Winter Vitamine und Nährstoffe wie Magnesium, Zink und Vitamin D. Unsere Energiespeicher sind zunächst einmal also leer, obwohl wir im Frühling aktiver werden.  

Im März steht außerdem die Zeitumstellung auf die Sommerzeit an, was zu einem 'Mini-Jet Lag' führen kann. Alles, was du darüber wissen musst, erfährst du im Artikel: 

Zeitumstellung auf Sommerzeit: Alle Infos

Was tun bei Frühjahrsmüdigkeit? 

1. Licht tanken 

Um unsere Vitamin D-Speicher aufzufüllen und die Produktion des Glücks-Hormons Serotonin anzukurbeln, ist natürliches Sonnenlicht besonders hilfreich. Deshalb wird möglichst viel Bewegung an der frischen Luft empfohlen. 

Dafür kannst du beispielsweise regelmäßig das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, die Mittagspause im Freien verbringen oder täglich einen längeren Spaziergang machen. 

Alles, was du über das Sonnenvitamin Vitamin D wissen musst.

2. Die richtige Ernährung 

Nach den deftigen Wintergerichten sollten jetzt vor allem frisches Obst und Gemüse auf deinem Speiseplan stehen. Eine leichte, vitaminreiche Kost versorgt den Körper mit den jetzt besonders wichtigen Nährstoffen.  

Gleichzeitig solltest du auch auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Achte darauf, genug zu trinken. Laut der DAK können zwei bis drei Liter Wasser am Tag Müdigkeit vorbeugen und die Verdauung ankurbeln. 

3. Der Frühjahrsmüdigkeit nicht nachgeben 

Auch wenn es jetzt besonders schwerfällt: Versuche dich aufzuraffen und regelmäßig Sport zu treiben. Die Bewegung sorgt für einen stabilen Blutdruck und transportiert Sauerstoff und Gehirn und die Zellen. Dein Kreislauf wird in Schwung gebracht und du wirst dich deutlich fitter und wohler fühlen. 

4. Ausreichend schlafen 

Leidest du unter Frühjahrsmüdigkeit, solltest du jetzt besonders darauf achten, ausreichend zu schlafen. Ansonsten gesellt sich zur Frühjahrsmüdigkeit noch ein tatsächliches Schlafdefizit. Der Großteil benötigt zwischen sieben und acht Stunden Schlaf pro Nacht.  

Auch ein kurzer Mittags- oder Nachmittagsschlaf kann wahre Wunder wirken. Aber aufgepasst: Dabei solltest du nicht länger als 30 Minuten schlafen, sonst fühlst du dich noch müder als vorher. Wer einen sogenannten Powernap einlegt, sollte sich also unbedingt einen Wecker stellen. 

5. Den Kreislauf ankurbeln 

Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, kannst du es zusätzlich mit Wechselduschen versuchen. So fühlst du dich gleich wacher und fitter. Bei den kalt-warmen Wechselduschen sollte man jedoch immer mit kaltem Wasser aufhören, um den gewünschten Effekt zu erzielen. 

Wann ist eigentlich Frühlingsanfang? Das erklären wir im Artikel:

Frühlingsanfang: Wann beginnt der Frühling?

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