Wetterprognose und Vorhersage März 2019

- Bettina Marx
Wetterprognose und Vorhersage März 2019
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Regen und kühlere Temperaturen dominieren das Wettergeschehen in der ersten Märzhälfte 2019.

Der März 2019 markiert den ersten Frühlingsmonat. Präsentiert sich das Wetter bereits frühlingshaft oder schlägt der Märzwinter zu? Es wird spannend!

Am 1. März 2019 beginnt der meteorologische Frühling und mit zunehmendem Sonnenstand klettern auch die Temperaturen nach und nach wieder. Die Natur erwacht so langsam aus dem Winterschlaf - Krokusse und Schneeglöckchen blühen. Doch mit dem Erwachen der Natur beginnt leider auch für die Pollen-Allergiker eine schwere Zeit.

Hält sich das Wetter in diesem Jahr an diese häufiger auftretenden Gegebenheiten? Wir verraten Dir, ob uns pünktlich zum Frühlingsanfang 2019 schönes und frühlingshaft warmes Wetter erwartet oder der Märzwinter zuschlägt. 

1. Wetter im März 2019

Der steigende Sonnenstand spielt uns in die Karten. Die Sonne hat im Frühling deutlich mehr Kraft und erwärmt die unteren Luftschichten immer mehr. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir im März bereits mildes Frühlingswetter bekommen. 

Ganz im Gegenteil! Spätwinterliche Einbrüche mit Schnee und Frost sind im März nämlich keine Seltenheit. Je nach Lage des Hochs könnte sich eine nördliche Strömung einstellen, wodurch kalte Polarluft bis nach Deutschland strömen würde. Schnee bis ins Flachland wäre die Folge. Liegt das Hoch allerdings genau über Deutschland, würde sich das Wetter tagsüber bereits frühlingshaft anfühlen.

NOAA-Wettermodell sieht zu warmen März

Das Modell des amerikanischen Wetterdienstes (NOAA) sieht den März in den meisten Regionen Deutschlands überdurchschnittlich temperiert. Dabei liegen die Abweichungen meist zwischen 2 und 3 Grad.

Trotz des überdurchschnittlich warmen Märztrends der NOAA sind Polarluftvorstöße im März keine Seltenheit. Es gibt nämlich derzeit Modellläufe, die Ende des Monats nochmal einen Kaltlufteinbruch berechnen. Die Frühlingsluft hält aber dagegen. Mehr von unserem Meteorologen Bernd Madlener im 16-Tage-Trend:

16-Tage-Trend: Nächster Spätwinter-Rückfall naht
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2. Klimatische Einordnung des März

Die Durchschnittstemperatur im März liegt bei 3,5 Grad. Ungefähr in diesem Bereich könnten wir uns auch im März 2019 bewegen - zumindest wenn man dem NOAA-Wettermodell glaubt. 

Beim Blick auf die Wetter-Statistik der letzten Jahre fällt auf, dass in den letzten 10 Jahren fast alle Monate zu warm waren. Nur der März 2018 und der März 2013 fallen aus der Reihe.

Mitteltemperatur Abweichung vom langjährigen Mittel (3,5 Grad)
März 2018 2,5 Grad - 1,0 Grad
März 2017 7,2 Grad + 3,7 Grad
März 2016 4,0 Grad + 0,5 Grad 
März 2015 5,2 Grad + 1,7 Grad
März 2014 7,0 Grad + 3,5 Grad
März 2013 0,2 Grad - 3,3 Grad
März 2012 6,9 Grad + 3,4 Grad 
März 2011 5,0 Grad  + 1,5 Grad 
März 2010 4,1 Grad + 0,6 Grad 
März 2009 4,2 Grad  + 0,7 Grad

Damals schlug nämlich der Winter nochmal mit voller Wucht zu. Mit Dauerfrost und Schnee gab es ab dem 16. März 2018 einen späten Kälterückfall. Noch heftiger war allerdings der Temperatursturz im Jahr 2013. Viele Stationen im Norden und Osten Deutschlands meldeten Kälterekorde. Mit 20,2 Grad gab es in Düsseldorf am 6. März 2013 noch einen neuen positiven Dekadenrekord und damit auch das bundesweite Monatsmaximum, nur sieben Tage später wurden Tiefstwerte von -11,9 Grad gemessen. Tief XAVER sorgte damals aber nicht nur für einen krassen Temperatursturz, sondern auch für reichlich Schnee.

Die größte Abweichung vom langjährigen Mittel gab es aber im März 2017. Mit 7,2 Grad ging der März 2017 in die Geschichtsbücher ein. Er war nämlich der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Damit liegt der März 2017 im zu erwartenden Trend des Klimawandels.

Wie ist das typische Wetter im März?

  • Durchschnittstemperatur (bezogen auf das Mittel 1961 bis 1990): 3,5 Grad
  • Mittlere Niederschlagssumme:  57 Liter pro Quadratmeter
  • Mittlere Sonnenscheindauer:  111 Stunden im Monat
  • Märzwinter häufig ab Monatsmitte

Märzwinter: Häufig später Wintereinbruch  

Warme Temperaturen wünschen sich wohl die meisten Deutschen spätestens ab dem 20. März 2019. Dann beginnt nämlich auch aus astronomischer Sicht der Frühling. Und am 31. März 2019 ist die Zeitumstellung auf Sommerzeit. Die Wärme könnte allerdings nur Wunschdenken bleiben. 

Denn insbesondere Mitte März gibt es häufig einen späten Wintereinbruch, der zum Teil bis in den April hinein anhalten kann - der sogenannte Märzwinter. Den Märzwinter bezeichnen Meteorologen auch als Singularität. Die Entwicklung der Natur wird durch den Kaltlufteinbruch häufig um ein bis zwei Wochen zurückgeworfen. Daher sind diese späten Kaltlufteinbrüche mit Schnee und Frost insbesondere bei Landwirten sehr gefürchtet. 

Trotzdem sollten wir berücksichtigen, dass im März ebenso sommerliche Temperaturen möglich sind. Das absolute Märzmaximum wurde beispielsweise mit 26,6 Grad am 28. März 1989 in Baden-Baden gemessen.

Im Übergangsmonat zwischen Winter und Frühling ist also noch alles offen. So bleibt es weiterhin spannend - vor allem im Hinblick auf diese Bauernregel: "Wie das Wetter zu Frühlingsanfang, ist es den ganzen Sommer lang."

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