Chaotische Zustände durch schwere Unwetter

- Alexander Marx
Chaotische Zustände durch schwere Unwetter
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Am Flughafen in München mussten am Montag fast 50 Flüge aufgrund von schweren Gewittern gestrichen werden. Kurios: Zwischen 17 und 18.45 Uhr durften Passagiere weder aus- noch einsteigen. Aus Sicherheitsgründen, wie ein Flughafensprecher mitteilte, denn in der Umgebung des Flughafens seien über 100 Blitze gezählt worden.

Auch am Frankfurter Flughafen wurde der Flugbetrieb massiv beeinträchtigt. Gewitter mit starken Regenfällen waren dafür verantwortlich, dass einige Starts und Landungen außerplanmäßig nach 23 Uhr durchgeführt werden mussten.

Autos bleiben in überfluteten Straßen stecken
Überflutete und gesperrte Straßen waren am Montag unter anderem im bayerischen Freising zu verzeichnen. Gullideckel in der Innenstadt sprangen heraus, weil das Wasser nicht mehr ablaufen konnte. Zudem liefen auch eine Unterführung und mehrere Keller voll. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr waren im Einsatz, weil einige Autos in den Fluten steckenblieben.

Unzählige Keller laufen voll
Vollgelaufene Keller und Tiefgaragen gab es auch am Dienstag jede Menge zu verzeichnen. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zum Beispiel wurde die Feuerwehr deswegen eigenen Angaben zufolge zu rund 55 Einsätzen gerufen.

Aber nicht nur der Regen sorgte für unschöne Kapriolen, sondern auch Blitze. So schlug am Montag ein Blitz in den Schornstein eines Hauses im niedersächsischen Nordhorn ein. Im Dachgeschoss entstand Qualmbildung, sodass die Feuerwehr die Dämmung entfernen und das Dach um den Schornstein herum abdecken musste. Der Ausbruch eines Feuers konnte somit glücklicherweise verhindert werden.

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