Unterschätzte Frühlingsgefahren: Diese 6 Dinge sollten Sie beachten

- Steven Garcia
Unterschätzte Frühlingsgefahren: Diese 6 Dinge sollten Sie beachten
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Eine sehr unterschätzte Gefahr in der Frühlingssonne: Der Sonnenbrand.

Endlich kommt der Frühling! Wärmere Temperaturen, milderes Wetter und natürlich mehr Sonne! Doch ein paar Gefahren werden schnell unterschätzt. Wir haben die Top 6 für Sie!

Die ersten Frühlingsboten wie Schneeglöckchen und Krokusse sprießen und die Sonne wird immer stärker. Die warmen Temperaturen tun der Seele gut und das Leben erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. All das treibt uns unaufhaltsam nach draußen in die Natur. Doch das Erwachen der Natur bringt auch ein paar unterschätzte Gefahren mit sich.

Platz 6: Waldbrandgefahr

Auch wenn es nicht überall so trocken erscheint, oft gibt es eine enorme Trockenheit im Frühling. Insbesondere wenn es wenig Schnee gab und die Böden längere Zeit gefroren waren. Teilweise liegt noch Laub auf den Böden, welches für eine Zunderwirkung sorgen kann.

Offenes Feuer und Rauchen ist im Wald sowieso verboten. Falls man die Kippe mit etwas Glut an den Wegesrand wirft, reicht schon ein Windstoß, um einen Funken Glut auf staubtrockenes Laub oder Äste zu pusten.

Unser Tipp: Verlegen Sie Grillfeste auf die entsprechenden Plätze und benutzen Sie mobile Aschenbecher für Zigaretten.

Platz 5: Morgenglätte

Die Morgenglätte - auch Reifglätte genannt - hat im Frühjahr ebenfalls ihre Tücken. Denn gerade dort, wo die Luft noch feucht war und die Temperaturen kalt sind, gefriert es schnell. Was an Bäumen und Sträuchern morgens faszinierend aussieht, ist auf schattigen Straßen fatal. 

Unser Tipp: Vor allem in den Morgenstunden unter Brücken und in schattigen Kurven extrem vorsichtig fahren!

Platz 4: Sommerreifen

Die Eselsbrücke "Von Ostern bis Oktober" ist zwar an sich nicht völlig falsch, dennoch hält sich das Wetter nicht an Regeln. Ein erneuter Schneefall ist oft auch bis in den frühen Mai noch möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Wer seine Reifen also zu früh gewechselt hat, sollte bei extremer Glätte oder Schnee lieber das Auto stehen lassen. 

Unser Tipp: Reifen zwischen April und Mai wechseln

Platz 3: Kleidung

Gerade bei immer höherem Sonnenstand fühlt es sich tagsüber sehr schnell nach Sommer an. Die Stoffschichten werden weniger und die Wärme tut einfach gut. Doch ist es bewölt, sind die Temperaturen schon nicht mehr so angenehm. Durch einen stärkeren Wind wird es in den Abendstunden dennoch sehr schnell kalt. Bei dem oft wechselhaften Wetter sind wir also immer zu warm oder zu kalt angezogen. Das bringt auch das Immunsystem an seine Grenzen und wir erkälten uns. 

Unser Tipp: Zwiebel-Prinzip! Mehrere Kleidungsschichten, die man je nach Wetter und Temperatur anpassen kann.

Platz 2: Sonnenbrand

Es ist "nur" Frühling, nicht Hochsommer - diese Ausreden hört man immer wieder von Sonnenanbetern. Doch die Sonnenbrandgefahr wird immer wieder unterschätzt. Natürlich ist der Sonnenstand nicht mit dem Sommer zu vergleichen, aber die Haut ist durch die Dunkelheit im Winter auch nicht mehr so viel gewöhnt. Daher hat die Frühlingssonne fast dieselbe Wirkung wie im Sommer.

Unser Tipp: Gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne. Und bei längeren Spaziergängen den Sonnenschutz (Mütze, Sonnencreme) nicht vergessen!

Platz 1: Zecken

Die Natur wacht auf und das Grün der Pflanzen wird immer intensiver. Doch die milden Temperaturen locken auch Zecken und andere Insekten aus ihren Winterquartieren. Und gerade Zecken haben im Frühjahr noch weniger Fressfeinde. Die kleinen Spinnentiere sind dafür bekannt, auch Krankheitserreger wie Borreliose oder Hirnhautentzündung mit sich zu tragen.

Unser Tipp: Meiden Sie Wiesen und hohe Gräser. Auch nach dem Gassigehen sollte der Hund ganz genau nach den Plagegeistern durchsucht werden.

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