Tödlicher Taifun SURIGAE: Noch immer Seeleute vermisst

- Quelle: dpa/wetter.com
Philippinen: Historisch hohe Opferzahl nach Taifun VAMCO
Initialisierung des Players
fehlgeschlagen!
Bitte aktivieren Sie Flash!
Kontakt & Support
 

Taifun SURIGAE hat auf den Philippinen mindestens sieben Menschenleben gefordert. Bei heftigem Wellengang ist ein Schiff auf Grund gelaufen, noch immer werden neun Seeleute vermisst.

Zehntausende Menschen sind auf den Philippinen auf der Flucht vor dem Taifun SURIGAE. Der Tropensturm erreichte zuletzt Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 215 Stundenkilometern. Zudem brachte er heftigen Regen mit sich.  

Betroffen waren nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mehr als ein Dutzend Provinzen an der Ostküste des Inselstaats.

Mehrere Tote: Sturzfluten, Erdrutsche und umgestürzte Bäume

Es kam zu Sturzfluten und Erdrutschen. Besonders schlimm war die Situation am Dienstag in der Region Bicol am südöstlichen Ende der Insel Luzon. 

In verschiedenen Landesteilen kamen mindestens drei weitere Menschen - zwei Frauen und ein älterer Mann ums Leben. Sie seien von einem herabstürzenden Gegenstand beziehungsweise einem umstürzenden Baum erschlagen worden, so die Behörden.

Es kam auch zu Flugausfällen und Überschwemmungen, zudem wurde der Fährverkehr teilweise eingestellt. Das Landwirtschaftsministerium fürchtete zudem um Hunderttausende Hektar Reis- und Maisfelder.

Schiff gesunken: Weitere Todesopfer - Noch immer Seeleute vermisst 

Nachdem ein Frachtschiff vor der südlichen Provinz Surigao del Norte auf Grund gelaufen war, haben die Behörden bis Mittwoch vier tote Seeleute geborgen. Neun weitere würden noch vermisst, sagte der Sprecher der Küstenwache, Armand Balilo. Die Männer waren am Montag in einem Rettungsfloß unterwegs, als der Kontakt zu ihnen abbrach.

Balilo betonte, die Suche nach den Crew-Mitgliedern der "Cebu Great Ocean" gehe weiter, bis alle gefunden seien. Das Schiff transportierte Nickelerz. Wegen hohen Wellengangs waren die Bergungsarbeiten sehr schwierig. 

Wetterprognose: SURIGAE soll vor Philippinen abdrehen

Meteorologen zufolge bewegte sich SURIGAE, der auf den Philippinen BISING heißt, langsam in nordwestliche Richtung. Es wurde erwartet, dass der Wirbelsturm nicht direkt auf Land trifft, sondern den südostasiatischen Inselstaat nur streift und in den kommenden Tagen abdreht.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Im November hatte der Tropensturm VAMCO (siehe Video oben) fast 70 Menschen getötet. Der bisher schlimmste Taifun HAIYAN hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als vier Millionen Menschen mussten fliehen. 

P.S. Bist du auf Facebook? Dann werde jetzt Fan von wetter.com!

Zur News-Übersicht Unwetter

Nach oben scrollen