Tod und Überschwemmungen in Japan: Hunderttausende auf der Flucht

- Quelle: dpa/wetter.com
Nie dagewesene Regenfälle: Land unter in Japan
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Erneut leidet Japan unter den Naturgewalten. Sintflutartige Regenfälle sorgen im Südwesten für massive Überflutungen und Schäden. Mehrere Menschen starben. Hunderttausende sind auf der Flucht.

Wegen massiver Überflutungen und Erdrutschen in Folge sintflutartiger Regenfälle müssen sich im Südwesten Japans Hunderttausende Menschen in Sicherheit bringen.

Heftige Unwetter in Japan: 200.000 Menschen müssen fliehen

Die Behörden in den schwer betroffenen Provinzen Kumamoto und Kagoshima auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu forderten am Samstag mehr als 200.000 Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen und Schutzräume aufzusuchen.

Ganze Wohngebiete standen unter Wasser, Teile von Häusern wurden fortgeschwemmt, Bäume entwurzelt. Auf Luftaufnahmen des japanischen Fernsehens waren von schlammigem Wasser überschwemmte Wohnhäuser, Straßen, Autos und Teile einer Brücke zu sehen.

Weitere Tote befürchtet

Bei den Unwettern kamen mehr als 50 Menschen ums Leben. Bis zum Sonntagabend (Ortszeit) wurden zunächst 18 Todesfälle bestätigt, doch befürchtete die Regionalregierung der stark betroffenen Provinz Kumamoto, dass mindestens 17 weitere Opfer die schweren Überflutungen und Erdrutsche ebenfalls nicht überlebt haben. Mindestens 14 Menschen galten zudem noch als vermisst.

In einem Altenpflegeheim in dem von den Überflutungen ebenfalls stark betroffenen Dorf Kuma in der Provinz Kumamoto wurde bei mehreren Menschen Herz- und Atemstillstand diagnostiziert.

Sintflutartige Regenfälle verursachen Überflutungen

Zwei in der schwer betroffenen Provinz Kumaomoto aus einem Erdrutsch geborgene Menschen zeigten keinerlei Lebensanzeichen, wie lokale Medien meldeten. Zu mehreren Bewohnern überschwemmter Städte gebe es keinen Kontakt, hieß es. 

Die schweren Niederschläge ließen unter anderem den Fluß Kuma in Kumamoto über die Ufer treten und führten zu schweren Überflutungen. Stellenweise gingen Erdrutsche nieder. Das Militär wurde zur Hilfe gerufen, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Die Meteorologische Behörde in Tokio gab für viele Regionen die höchste Warnstufe aus.

Keine Entwarnung: Wettermodelle berechnen weiteren Regen

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe kündigte bei einer Notfallsitzung die Entsendung von rund 10.000 Soldaten in die Katastrophenregion an. Zudem sollen die betroffenen Menschen mit Notfallgütern versorgt werden.

Die Regenfront drohte bis Sonntag auch Teile im Westen Japans mit heftigen Niederschlägen heimzusuchen.

Durch den Klimawandel kommt es immer häufiger zu extremen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen. In welchen Gebieten das Risiko für Naturkatastrophen besonders hoch ist, zeigen wir dir in diesem Video: 

In einigen Ländern ist das Risiko, bei einer Naturkatastrophe zu sterben, besonders hoch.
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