Livestream: Mini-Sonnenfinsternis am 11. November 2019

- Bettina Marx
Livestream: Mini-Sonnenfinsternis am 11. November 2019
© dpa
Am 11. November 2019 ist der Merkur als kleiner Punkt vor der Sonne sichtbar.

Am 11. November 2019 erleben wir eine Mini-Sonnenfinsternis. Dann schiebt sich der Merkur zwischen Sonne und Erde. Im Livestream kannst du den Merkurtransit beobachten.

Ein seltenes Himmelsereignis lässt sich am Montag mit der richtigen Ausstattung erleben. Wie bei einer Sonnenfinsternis wandert der Merkur an der Sonne vorbei. 

Da der Merkur mit einem Durchmesser von rund 4900 Kilometern der kleinste Planet unseres Sonnensystems ist, wird er nur als kleiner schwarzer Punkt vor der Sonne sichtbar sein.

Merkurtransit am 11. November 2019 

Voraussetzung für eine Beobachtung des Merkurtransits sind neben gutem Wetter ein Teleskop mit mindestens 50-facher Vergrößerung sowie Sonnenfilter, die die Augen schützen. Da die Sonne während der Sonnenfinsternis am 11. November 2019 tief über dem Horizont steht, empfiehlt es sich, die Finsternis von einer Anhöhe oder einem Berg zu beobachten und den Blick nach Südwesten zu richten. 

Auch viele Sternwarten bieten die Gelegenheit, das Spektakel zu beobachten. Denn mit bloßem Auge ist die Mini-Sonnenfinsternis am 11.11.2019 leider nicht zu sehen.

Livestream zeigt Mini-Sonnenfinsternis

Im Livestream kannst du aber sehen, wie ein kleiner schwarzer Punkt mehrere Stunden lang quer über die Sonne wandert.   

Beginn des Merkurtransits in Deutschland sichtbar

Das astronomische Spektakel dauert rund fünfeinhalb Stunden. Das Ende der Mini-Sonnenfinsternis ist in Deutschland aber nicht mehr zu sehen, da die Sonne bereits vorher untergeht. Die wichtigsten Zeiten der Mini-Sonnenfinsternis 2019 sind nachfolgend übersichtlich aufgelistet:  

  • 13:35 Uhr: Beginn des Merkurtransits
  • 13:37 Uhr: Merkur als schwarzer Punkt in vollem Umfang vor Sonne zu sehen 
  • 16:19 Uhr: Mitte des Merkurtransits
  • 19:02 Uhr: Merkur als schwarzer Punkt in vollem Umfang am äußersten gegenüberliegenden Rand der Sonne (In Deutschland nicht sichtbar)
  • 19:04 Uhr: Ende des Merkurtransits (In Deutschland nicht sichtbar)

Merkurtransite sind sehr selten. Erst im Jahr 2032 gibt es den nächsten Merkurtransit. Daher solltest du das astronomische Highlight nicht verpassen. Was du zur Mini-Sonnenfinsternis 2019 noch wissen solltest, erfährst du in diesem Video: 


Wetterprognose am 11. November 2019

Die besten Bedingungen für eine gute Sicht auf die Mini-Sonnenfinsternis gibt es selbstverständlich bei klarem und wolkenlosem Himmel. In vielen Regionen könnte das allerdings schwierig werden. Denn am Montag gibt es den aktuellen Prognosen zufolge nur regionale Auflockerungen. Vor allem im Westen verdecken Wolken den Merkurtransit. 

Wer das astronomische Ereignis erleben will, muss den neuesten Prognosen zufolge im Osten sein: Recht gute Bedingungen gibt es beispielsweise in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Im Südosten wird es zu neblig sein.

Wo es die besten Chancen auf Sonne und damit eine gute Sicht auf die Finsternis gibt und wie kalt es wird, erfährst du in unserer aktuellen Vorhersage für Deutschland: 

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