Wetter-Ticker: Überschwemmungen rund um Sydney nach starken Regenfällen

- Quelle: dpa/wetter.com
Extreme Regenfälle: Großraum Sydney unter Wasser >
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Ob Hurrikans, Tornados, Dürren oder neue Rekorde: Das Wetter in Deutschland und der Welt sorgt rund um die Uhr für Schlagzeilen. Die wichtigsten und spannendsten sammeln wir in diesem Wetter-Ticker.

In Deutschland und der Welt kommt es regelmäßig zu schlimmen Wetter- oder Naturkatastrophen sowie spannenden Wetterphänomenen. In diesem Ticker sammeln wir die wichtigsten Wetter-News aus Deutschland und der Welt.

03.07.2022: Überschwemmungen rund um Sydney nach starken Regenfällen 

Nach starken Regenfällen sind Gebiete rund um die ostaustralische Stadt Sydney erneut überschwemmt worden. Tiefer gelegene Bereiche im Südwesten der Metropole standen am Sonntag gut

1,50 Meter unter Wasser, wie Fotos zeigen. Der Notfalldienst des Bundesstaates New South Wales empfahl auf seiner Webseite für einige Gebiete Evakuierungen und warnte, es solle bis mindestens Montag weiterregnen. Nach Medienberichten fiel im Bereich von Sydney bereits jetzt vier Mal so viel Regen wie sonst im gesamten Monat Juli. 

Der Wetterdienst warnte, die Wasserstände in der Region könnten mindestens so hoch steigen wie im März, als weite Teile derselben Gegend überflutet waren. Der erste Damm sei bereits übergelaufen. Der Meteorologe Jonathan How sagte dem Sender ABC, in Menangle, etwa 70 Kilometer südwestlich von Sydney, habe der Pegel des Flusses bereits einen Stand von 16,5 Meter erreicht, nur knapp unter der Rekordmarke von 16,8 Meter aus dem April 2022.

02.07.2022: Mindestens fünf Tote nach Erdbeben im Süden des Iran 

Bei einem schweren Erdbeben im Süden des Iran sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 84 seien verletzt worden, berichtete die nationale Notfallorganisation am Samstag. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 6,0 und ereignete sich am Persischen Golf. Nach Behördenangaben gab es auch mehrere Nachbeben. Am schwersten betroffen sei das Dorf Sajeh Chosch in der Provinz Hormusgan. Die genauen Schäden werden geprüft.

Bereits vor einer Woche kam bei einem Beben der Stärke 5,6 im Südiran ein Mensch ums Leben. Bei einem verheerenden Erdbeben im Nachbarland Afghanistan waren jüngst mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen.

Immer wieder kommt es zu schweren Erdbeben in der Region, wo die Arabische, die Indische und die Eurasische Platte aufeinander treffen.

29.06.2022: Hochwasser und Erdrutsche - Zivilschutzalarm im südlichen Österreich

Ein schweres Unwetter hat im österreichischen Bundesland Kärnten eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Am Mittwoch riefen die Behörden Zivilschutzalarm für die Gemeinden Treffen am Ossiacher See und Arriach wegen Erdrutsche und reißender Bäche aus.

Die Bevölkerung wurde angewiesen, sich im ersten Stock ihrer Häuser in Sicherheit zu bringen. Laut dem Sender ORF wurden mehrere eingeschlossene Menschen mittels Hubschrauber gerettet. Gewässer führten Hochwasser, wie es nur alle 30 Jahre vorkomme, sagte Johannes Moser, ein Hydrologe des südlichen Bundeslandes.

Das Unwetter verursachte besonders im Gegendtal in der Nähe von Villach schwere Schäden. Häuser wurden zum Teil bis zum ersten Stock verschüttet. Wegen der Schlamm-Massen war auch die Straße zum Feuerwehrhaus in Treffen zunächst blockiert. Bereits am Dienstagabend hatte ein Sturm mit Orkanböen in Kärnten Bäume gefällt, Stromleitungen gekappt und Dächer abgedeckt.

Quelle: dpa

25.06.2022: Wegen Trockenheit in Italien: Mailand will erste Brunnen abdrehen

Wegen der anhaltenden Trockenheit in Norditalien will die Metropole Mailand erste Brunnen abdrehen. Ausgenommen seien solche, in denen sich Pflanzen und Tiere befinden, schrieb Mailands Bürgermeister Beppe Sala am Samstag auf Facebook.

Auch die kleinen Brunnen auf den Gehwegen, aus denen Trinkwasser fließt, blieben wegen der anstehenden Hitzewelle weiter offen. Die Stadt bewässere aber keine Grünflächen mehr.

Sala rief die Bürger zudem auf, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren, und empfahl, Klimaanlagen nicht kälter als 26 Grad Celsius einzustellen, um Energie zu sparen. Zu diesem Zweck sollten auch Geschäfte ihre Türen geschlossen halten.

Der Regionalpräsident der Lombardei, in der Mailand liegt, kündigte am Freitag bereits den Notstand wegen der Trockenheit an. Mailand folgte nun den Empfehlungen. Wann die Maßnahmen in Kraft treten, teilte Sala nicht mit.

In Italien herrschen schon länger hohe sommerliche Temperaturen bei gleichzeitig sehr geringen Niederschlägen. Der Fluss Po - der längste Strom Italiens - ist stellenweise ausgetrocknet.

22.06.2022: Mindestens 280 Tote nach Beben an afghanisch-pakistanischer Grenze

Bei einem heftigen Erdbeben in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion sind nach offiziellen Angaben mindestens 280 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 250 Bewohner im Osten Afghanistans seien nach dem Beben am späten Dienstagabend verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Bakhtar am

Mittwoch. Ein Sprecher der regierenden Taliban sprach von Dutzenden zerstörten Häusern in den Provinzen Paktika und Chost. Örtliche Medien berichteten, ein Dorf sei komplett zerstört worden.

Die US-Erdbebenwarte (USGS) vermeldete für das Beben kurz vor 23.00 Uhr am Dienstag (Ortszeit) die Stärke 5.9 sowie ein etwas schwächeres Nachbeben. Demnach befand sich das Zentrum des Bebens rund 50 Kilometer südwestlich der Stadt Chost nahe der Grenze zu Pakistan in rund zehn Kilometern Tiefe. Pakistanische Behörden hatten das Beben mit einer Stärke von 6.1 registriert.

Pakistanischen Angaben zufolge waren die Erschütterungen in weiten Teilen des angrenzenden Landes -  so auch in der Hauptstadt Islamabad und selbst in Lahore im Osten des Landes - zu spüren. Mancherorts brach Panik aus, über Schäden oder Verletzte in Pakistan war nach ersten Angaben jedoch nichts bekannt. Örtliche Einsatzkräfte versuchten laut der Katastrophenschutzbehörde, sich einen Zugang in die betroffene abgelegene Bergregion zu verschaffen.

21.06.2022: Mega-Hagel - schwere Unwetter treffen Frankreich 

Schwere Unwetter mit Hagel und Sturm haben in Südwestfrankreich in der Nacht zum Dienstag erhebliche Schäden angerichtet. Tausende Menschen waren ohne Strom, Dächer wurden beschädigt und Gebäude unter Wasser gesetzt, teilte die Präfektur in Bordeaux am Dienstag mit. Die Feuerwehr rückte in der Region zu rund 900 Einsätzen aus. Rund 30 Menschen kamen in Notquartiere. In einer Ortschaft der Region musste ein Ferienlager mit 126 Schülern und 28 Lehrern evakuiert werden, zwei Kinder wurden leicht verletzt.

Erhebliche Schäden werden auch im Weinbau sowie der Landwirtschaft befürchtet. Der Sender RTL zeigte Bilder von vom Hagel eingedellten Autos, deren Scheiben durchschlagen und beschädigt wurden. Nach Angaben des Wetterdienstes Météo France hatten die Hagelkörner einen Durchmesser von sieben Zentimetern, sie waren also etwa so groß wie Tennisbälle. Es wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 113 Kilometern pro Stunde gemessen.

Weitere Unwetter werden im Südwesten und im Zentralmassiv befürchtet, teilte der Wetterdienst mit, der für 27 Departements die Warnstufe Orange erließ. Es drohten heftige Gewitter mit Hagel und Starkregen sowie heftigem Wind.

20.06.2022: Erdbeben der Stärke 6,0 erschüttert Taiwan

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am Montagmorgen Taiwan erschüttert. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 6,8 Kilometern, wie das nationale Wetterbüro mitteilte. Das Zentrum lag demnach im Osten Taiwans, in der Nähe der Stadt Hualien.

Das Beben war aber auf der gesamten Insel zu spüren. Kurz nach der ersten Erschütterung folgten vier kleinere Nachbeben. Berichte über größere Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. In der Nähe von Taiwan treffen zwei tektonische Platten aufeinander, auf der Insel bebt deshalb immer wieder die Erde.

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