Verletzter Wanderer überlebt sieben Tage in den Alpen

- Sabrina Fuchs
Verletzter Wanderer überlebt sieben Tage in den Alpen
© Soccorso Alpino e Speleologico Friuli Venezia Giulia - CNSAS
Eine Aufnahme der italienischen Bergwacht zu dem Unglück auf Facebook.

In den italienischen Alpen hat sich ein Bergsteiger bei einem Sturz den Knöchel gebrochen. Bei niedrigen Temperaturen überlebte er bis zu seiner Rettung sieben Tage lang in der Natur.

Ein 33-jähriger Wanderer aus Triest überlebte nach einem Sturz, bei dem er mehrere Verletzungen erlitt, eine Woche lang in den Alpen. Wie es im Bericht der italienischen Bergwacht auf Facebook heißt, war der Mann nicht unerfahren, er soll ähnliche Wanderungen jedes Jahr unternommen haben. Er hatte geplant, bei seiner mehrtägigen Wanderung in Berghütten nördlich der Stadt Udine zu übernachten.  

Schon zu Beginn der Tour kam es zum Unfall 

Doch schon am Anfang seiner Tour kam es zum Unglück: Der Mann stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Dabei brach er sich den Knöchel und zog sich mehrere Prellungen zu.

Hilfe konnte er telefonisch nicht holen, da es an dieser Stelle der Alpen im Nordosten Italiens wohl keinen Handyempfang gab. Der 33-Jährige konnte sich jedoch selbst an eine nahe gelegene Wasserquelle schleppen, heißt es in dem Bericht.  

Helfer fanden ihn unter einem Laubhaufen 

Nachdem ihr Freund kein Lebenszeichen gesendet hatte und noch nicht wie geplant am Montag wieder daheim angekommen war, alarmierte die Lebensgefährtin des Wanderers die Rettungskräfte. Am Mittwoch begann dann die Suchaktion. Die Retter setzten auch einen Helikopter ein und fanden schließlich die Rettungsdecke des Verletzten bei der Unfallstelle.  

Dort fanden sie den Verunglückten schließlich unter einem Haufen Blätter und einer topgrafischen Landkarte. Damit hatte er sich zugedeckt, um sich vor der Kälte zu schützen. In den Alpen wird es zu dieser Jahreszeit vor allem nachts schließlich noch sehr kalt. Bei der Rettung sei er zwar verletzt, hungrig und durstig, aber ansprechbar gewesen. 

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Mann überlebt auch dank seines Hundes 

Doch der Wanderer war die Woche über nicht alleine. "Dass ich am Leben bin, ist auch Ash zu verdanken, der mir Gesellschaft geleistet hat", habe der 33-Jährige nach seiner Rettung gesagt. Sein Hund sei ihm nämlich nicht von der Seite gewichen und habe durch die Gesellschaft mit dafür gesorgt, dass er überleben konnte. 

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