Unzählige Unfälle – Schneechaos in Teilen Deutschlands

- Quelle: dpa
München versinkt im Schnee
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Mehrere Bundesländer versinken im Winterchaos. Besonders in Bayern und Hessen kam es zu Unfällen und Verkehrseinschränkungen. Möglicherweise gab es auch mehrere Todesopfer.

Teils kräftiger Schneefall hat in mehreren Teilen Deutschlands für Einschränkungen im Bahnverkehr sowie zu zahlreichen Unfällen geführt. Es sind mehrere Leichtverletzte zu beklagen. 

Über 165 Unfälle in München

Besonders hart hat es München getroffen. Dort hat es von Montagabend bis Dienstagvormittag habe es mehr als 165 Unfälle gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Es seien aber meist kleinere Blechschäden gewesen, Schwerverletzte habe es in der Stadt nicht gegeben. "Maximal Leichtverletzte, niemand musste ins Krankenhaus." Die Feuerwehr berichtete von liegengebliebenen Bussen und Trambahnen. Größere Schäden habe es nicht gegeben, so ein Sprecher. "Es ist halt Winter."

Aktuelle Bilder aus München:

Möglicherweise zwei Tote auf der A95

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd registrierte von Montagnachmittag bis Dienstagfrüh rund 70 Verkehrsunfälle mit insgesamt neun Verletzten. Bei zwei Toten auf der Autobahn 95 sei nicht geklärt, ob die Glätte Ursache für den Unfall war, sagte ein Sprecher.

Zahlreiche Zugausfälle im Rhein-Main-Gebiet

Das winterliche Wetter hat in Hessen für Probleme im Nahverkehr gesorgt. Wegen Schneefalls und Straßenglätte kam es am Dienstagmorgen auf zahlreichen Verbindungen zu Ausfällen und Verspätungen. Das teilte der Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) mit.

Betroffen waren der Busverkehr im Kreis Darmstadt-Dieburg sowie im Wetterau-, Vogelsberg- und Hochtaunuskreis. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bis Dienstagvormittag gebietsweise bis zu zehn Zentimeter Neuschnee vorhergesagt.

Bereits am Wochenende kam es in vielen Landesteilen zu witterungsbedingten Unfällen. Deren Bilanz siehst du in diesem Video:

Verkehrsbehinderungen in Niedersachsen

Dichter Schneefall und morgendliche Glätte haben am Dienstag den Verkehr im Süden Niedersachsens teilweise lahmgelegt. Auf der Autobahn 7 bei Nörten-Hardenberg stellten sich am frühen Morgen ein Lastwagen und mehrere Autos quer, wie die Polizei Göttingen mitteilte. Der Verkehr Richtung Kassel staute sich noch am Vormittag auf mehr als 15 Kilometern bis zur Anschlussstelle Echte. Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. 

Unfälle auch im Harz

Auch im Harz krachte es auf glatten Straßen. Verletzt wurde bei fünf bekannten Unfällen nach Polizeiangaben niemand. Die Straßen seien "mit Vorsicht befahrbar", sagte ein Sprecher der Polizei Goslar am Morgen. Bei allen fünf Unfällen im Landkreis Goslar blieb es bei Blechschäden. "Aber es wird besser, der Räumdienst ist unterwegs", so der Polizeisprecher. Auch im Oberharz sei die Sicht durch starken Schneefall eingeschränkt, sagte ein Sprecher der Polizei Braunlage.

In den kommenden Stunden kann es weiterhin zu kräftigen Schneefällen kommen, die besonders im Straßenverkehr für gefährliche Situationen sorgen können. Behalte daher unbedingt unsere Unwetterwarnungen sowie das Regenradar im Auge.

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