Nichts Gepökeltes auf den Grill: Diese Fehler solltest Du beim Angrillen vermeiden

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Nichts Gepökeltes auf den Grill: Diese Fehler solltest Du beim Angrillen vermeiden
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Das solltest Du beim Angrillen beachten.

Bei diesen tollen Wetteraussichten heißt es für viele: Raus und den Grill anschmeißen! Beim Angrillen kann aber einiges falsch gemacht werden. Daher solltest Du diese Tipps beherzigen.

Bei Temperaturen über 20 Grad am Wochenende holen viele Menschen das erste Mal in diesem Jahr den Grill aus dem Keller. Gepökelte Produkte haben auf dem Grill aber nichts zu suchen. Giftige Dämpfe und auflodernde Flammen sollten Grillfans ebenfalls vermeiden. Wir haben wichtige Tipps fürs erste Angrillen!

Leckere Variationen für den Grill

Rostbratwürste und Steaks sind zwei Klassiker auf dem Rost. Doch die Vielfalt ist groß. "Der Trend geht zum Fleischarmen, bei vielen zum Fleischlosen", sagt Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern. Spargel etwa biete sich im Frühjahr zum Grillen an. Spieße aus Champignons, Zwiebeln, Paprika und Zucchini sind stets ein Dauerbrenner. 

Lecker seien auch Süßkartoffeln, die im Gegensatz zu normalen Kartoffeln problemlos roh oder halbroh gegessen werden könnten, weil die Gefahr der Solaninbildung bei ihnen nicht besteht. Eine weitere fleischlose Alternative ist Grillkäse, etwa der Halloumi. Er ist würzig und schmilzt in der Hitze der Glut nicht. 

Auch Obst lässt sich prima grillen! Wassermelonen, die danach mit etwas Chili gewürzt werden, sind ein echter Geheimtipp. 

Nichts Gepökeltes auf den Rost

Gepökelte Produkte wie Kasseler oder Geräuchertes gehören nicht auf den Rost. Es besteht die Gefahr von Nitrosamin-Bildung. Diese Stoffe gelten als krebserregend, warnt Schubert. Tropft Fett oder Flüssigkeit auf die heiße Kohle, können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen, die über den Rauch an das Grillgut gelangen, wie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erläutert. 

Die Fachleute raten, Grillgut in Aluminium- oder besser noch in Edelstahlschalen zu grillen. Oder man gart es indirekt auf dem Rost - mit seitlich liegendem Glutbett. PAK gelten als gesundheitsschädlich.

Anzünden: So geht’s richtig

Jedem dürfte klar sein, dass Brennspiritus oder Benzin keinesfalls geeignete Grillanzünder sind. Das macht auch das BZfE deutlich. Dessen empfohlene Technik: Holzkohle oder Briketts pyramidenförmig stapeln und darin Grillanzünder verteilen. 

Sobald die Kohlen ordentlich brennen, wird das Glutbett auseinandergezogen und mit Wedeln oder Pusten das Durchglühen beschleunigt. Eine dünne weiße Schicht aus Asche ist das Anzeichen, dass der Brennstoff heiß genug ist.

Marinade selber machen 

Von vorgewürzten Fleischprodukten rät die Verbraucherschützerin ab. Die Qualität des Grillgutes sei nicht erkennbar, wenn es dick mit Paprika und anderem Würzmittel bestreut ist. Außerdem entfalle die Kennzeichnungspflicht für das Fleisch, da es bearbeitet wurde.

Eine einfache und schmackhafte Marinade lässt sich aus Knoblauch, Salz, Pfeffer, Senf sowie Oliven- und Rapsöl in gleichen Anteilen zubereiten. Darin zieht das Fleisch im Kühlschrank einige Stunden durch. Bevor es auf den Rost kommt, lässt man es gut abtropfen. Nach dem Grillen bekommt das Fleisch auf dem Teller durch Rosmarin und Thymian den letzten Pfiff.

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