Knapp 1200 neue Fälle: Hantavirus breitet sich in Deutschland aus

- Redaktion
Knapp 1200 neue Fälle: Hantavirus breitet sich in Deutschland aus
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Das Hantavirus kann grippeähnliche Symptome hervorrufen.

Das Hantavirus geht um. In diesem Jahr gab es bereits 1184 Krankheitsfälle, die durch das Virus ausgelöst wurde. Übertragen wird es durch die Rötelmaus.

Das Hantavirus macht sich in Deutschland breit! Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gab es in diesem Jahr bereits 1184 Krankheitsfälle, deren Ursache in diesem Virus liegt. Das sind beinahe zehn Mal so viele Fälle wie noch 2018 (da waren es gerade einmal 123 Fälle).

Übertragung des Virus durch die Rötelmaus

Das Virus wird allen voran durch die Rötelmaus übertragen, die sich vor allem in Bayern und Baden-Württemberg immer weiter ausbreitet. Besonders gefährlich ist dabei, dass das Virus nicht nur durch einen Biss, sondern auch durch Einatmen von Staubpartikeln übertragen werden kann. In diesen kann sich nämlich Kot, Speichel oder Urin der Rötelmäuse befinden.

Kaum Schutz gegen den Hantavirus

Es ist schwierig, sich gegen eine Infektion zu schützen. Derzeit gibt es nämlich noch keine Impfung und keine wirksame Therapie gegen die Viren.

Wenn sich ein Mensch mit dem Virus infiziert hat, sind unter anderem grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen die Folge. Auch Fieber, Erbrechen oder Durchfall können aus einer Ansteckung resultieren. Von Menschen zu Menschen kann das Virus jedoch nicht übertragen werden. 

Mehr zu diesem Thema erfährst du im folgenden Video:


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