Hochansteckend und tödlich: Staupe-Virus breitet sich aus

- Sabrina Fuchs
Hochansteckend und tödlich: Staupe-Virus breitet sich aus
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Experten raten Hundebesitzern dringend zu regelmäßigen Impfungen.

Unter Wildtieren verbreitet sich ein hochansteckendes Virus, das unter anderem auch für Hunde tödlich enden kann. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner deshalb regelmäßig impfen lassen.

Hundebesitzern wird dringend empfohlen, ihren Hund gegen Staupe impfen zu lassen. Das hochansteckende Virus endet tödlich und verbreitet sich derzeit in Deutschland.

Hochansteckend und tödlich: Staupe-Virus breitet sich aus

Wie verschiedene Medien berichten, wurden seit Anfang des Jahres mehrere mit dem Staupe-Virus infizierte Füchse entdeckt. Für Menschen ist das Virus nicht gefährlich, aber dafür für Wildtiere. Dazu zählen beispielsweise Füchse, Dachse, Marder, Wölfe und auch Hunde. Bei ihnen endet eine Infektion mit dem Virus fast immer tödlich. Katzen können den Virus zwar aufnehmen, erkranken jedoch nicht. 

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg meldete bereits im Jahr 2017 in verschiedenen Bezirken mehrere Staupe-Infektionen. Nun wurde das Virus auch bei Tieren im Landkreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet wurde Staupe auch in den Städten Ratingen und Haan, als auch im Kreis Viersen und im Raum Essen identifiziert. 

So sollten sich Hundebesitzer jetzt verhalten

Das Virus kann über Kot, Urin, Speichel als auch Nasen- und Augensekret infizierter Tiere übertragen werden. Nach einer Infektion gibt es bislang keine wirksamen Behandlungsmaßnahmen. Regelmäßiges Impfen schützt Deinen Vierbeiner jedoch vor einer Infektion und Du verhinderst, dass es sich noch weiterverbreiten kann. Die Impfung gehört bereits zu den Standardimpfungen für Hunde.

Aufgrund der neuesten Funde warnt das Veterinäramt nun allen Hundebesitzern dringend zu einer Impfung.

Die Symptome infizierter Tiere fallen sehr unterschiedlich aus. So können Husten, Erbrechen, Atemnot, Durchfall aber auch Lähmungserscheinungen auftreten. Laut einem von Focus Online zitierten Experten sei auch ein blasiger Hautausschlag möglich. 

Dieser Mann kennt keine Furcht und hat bereits tausenden Tieren das Leben gerettet:

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