Doppelt so schnell wie gedacht! Sauerstoff wird aus Atmosphäre verschwinden

- Marvin Klecker
Die UNO warnt in einem aktuellen Bericht vor Umweltgefahren.
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Neuesten Berechnungen zufolge wird der Sauerstoff viel schneller aus unserer Erdatmosphäre verschwinden als bislang angenommen. Spätestens dann wird das Leben von uns Menschen zu Ende sein.

Sauerstoff ist für Mensch und Tier überlebenswichtig. Das Gas ist mit 21 Prozent ein großer Bestandteil der Erdatmosphäre und für unser aller Leben von enormer Wichtigkeit.

Sauerstoff früher als gedacht verschwunden

Jedoch wird der Sauerstoff nicht ewig Bestanteil der Atmosphäre sein. Er wird irgendwann verschwunden sein; und zwar weitaus früher als bislang gedacht. 

Neue Erkenntnisse durch Untersuchungen

Neuesten Berechnungen zufolge wird es "nur" noch für ca. eine Milliarde Jahre Sauerstoff in der Atmosphäre geben. Damit wurde der bisher angenommene Zeitraum von zwei Milliarden Jahren halbiert.

Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Untersuchungen von Kazumi Osaki, der an der Toho Universität im japanischen Funabash tätig ist, sowie von Chris Reinhard, der seinen wissenschaftlichen Arbeiten am Georgia Institute of Technology im US-Bundesstaat Atlanta nachgeht. Die beiden Wissenschaftlicher veröffentlichten ihre Erkenntnisse über den Sauerstoffgehalt im Wissenschaftsmagazin "The New Scientist".

Bis es zu dem berechneten Szenario kommen wird, dauert es noch eine ganze Weile. Jedoch gibt es auch Umweltgefahren, die uns in naher Zukunft drohen könnten. Welche das sind, erfährst du oben im Video.

Weniger CO2 führt zu weniger Sauerstoff

Die für den O2-Rückgang ist die Sonne, die immer heißer und energiereicher wird. Dadurch nimmt die CO2-Konzentration in vielen hundert Millionen Jahren enorm ab.

Wenn weniger Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre vorhanden ist, können die Pflanzen keine Photosynthese betreiben. Dies hat einerseits deren Sterben zur Folge. Andererseits wird durch die fehlende Photosynthese auch kein Sauerstoff mehr produziert, wodurch sämtliche Organismen binnen kurzer Zeit aussterben werden.

Anteil an Methan wird enorm steigen

Laut Chris Reinhard wird in einer Milliarde Jahren die O2-Konzentration um eine Million niedriger sein als heute. Dazu steigt die Menge an Methan um das zehntausendfache: Eine tödliche und für das Leben unmögliche Mischung.

Auch im jetzigem Zeitalter könnte Methan zu einem großen Problem werden:

Beunruhigende Entdeckung: Methan-Leck in Antarktis entdeckt

Prozedere wird nicht aufzuhalten sein

Dazu kommt die Tatsache, dass wenn es einmal so weit ist, man die "Auslöschung" des Lebens auf der Welt nicht mehr aufhalten kann. Denn das Prozedere ist unumkehrbar und wird in einem Zeitraum von lediglich 10.000 Jahren ablaufen. Dieser Zeitrahmen ist so kurz, dass sich laut Kazumi Ozaki die Biosphäre nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen kann.

Wenn der Sauerstoff dann praktisch verschwunden ist, wird es lediglich noch Leben auf der mikrobiologischen Ebene geben. 

Für die menschliche Existenz sowieso irrelevant?

Andererseits: Ob die menschliche Existenz überhaupt nur im Ansatz bis zu diesem Zeitpunkt existieren wird, ist äußerst fraglich. Ob nun die Erderwärmung, eine verheerende Naturkatastrophe oder gar ein Asteroideneinschlag: Die Chancen, dass die Menschheit in einer Milliarde Jahren noch existiert, sind eher gering.

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