30,7 Grad! Deutschland erlebt ersten Hitzetag des Jahres

- Quelle: dpa
Wetter 7 Tage: Kaltfront grätscht Sommer weg
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Am Dienstag kam es in Deutschland erstmals im Jahr 2020 zu einem Hitzetag. Doch die Freude über die sommerlichen Temperaturen wehrt nur kurz.

Deutschland hat am Dienstag den bislang wärmsten Tag des Jahres erlebt. Am zweiten Tag des meteorologischen Sommers wurde in Deutschland gleich zweimal die 30 Grad-Marke geknackt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) stieg das Thermometer in Lingen im Emsland auf 30,7 Grad.

Auch an einer Wetterstation in Trier stiegen die Temperaturen am Dienstag auf 30 Grad. In Köln-Stammheim fehlte mit 29,8 Grad nicht mehr viel für einen offiziell heißen Tag. Während Meteorologen bei Temperaturen ab 25 Grad von einem Sommertag sprechen, sind 30 Grad das Mindestmaß für einen heißen Tag.

Unwetterartiger Wetterumschwung

Der Bilderbuchauftakt zum meteorologischen Sommer war aber nur von kurzer Dauer. Bereits im Laufe des Mittwochs stellt sich die Wetterlage komplett um. Aus Südwesten kommt Regen auf, der sich nach Norden und Osten ausbreitet. Zudem können Unwetter auftreten, die lokal für teils schwere Gewitter sorgen können:

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Über die aktuelle Unwetterentwicklung halten wir dich auch im folgenden Artikel auf dem Laufenden:

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Hitzemarke direkt zu Sommerbeginn geknackt

Für die Meteorologen hat der Sommer am Montag - dem 1. Juni - begonnen. Denn in der Meteorologie beginnen die Jahreszeiten aus statistischen Gründen immer am Anfang der Monate März, Juni, September und Dezember. Nach astronomischer Definition fängt der Sommer mit der Sonnenwende in der Nacht zum 21. Juni an.

Zu warmer Frühling liegt hinter uns

Am Freitag hatte der DWD seine vorläufige Bilanz für den Frühling 2020 vorgelegt. Demnach war das Frühjahr in Deutschland eines der sonnigsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wie bereits in den Vorjahren ziemlich warm.

Mit 9,2 Grad lag der Temperaturdurchschnitt um 1,5 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gleichzeitig war das Frühjahr erneut deutlich zu trocken. Mit rund 108 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fielen nur gut 50 Prozent des vieljährigen Durchschnitts.

Corona-Maßnahmen erschwerten Sommerspaß

Angesichts des schönen Wetters zieht es viele Menschen derzeit nach draußen. So war es für viele sonnenhungrige Menschen etwa in Berlin am Dienstag schwierig, spontan Karten fürs Planschen und Schwimmen in den Freibädern zu bekommen.

Wegen der Corona-Beschränkungen müssen dort derzeit vorab Online-Tickets zu einem gewünschten Zeitfenster gekauft werden - und diese waren für Dienstag und Mittwoch vielerorts schnell ausverkauft. Für Donnerstag, wenn es kühler werden soll, waren für die meisten Bäder auch wieder Eintrittskarten zu haben.

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