Unwetter im Urlaubsparadies: Mehrere Tornados vor Rhodos

- Quelle: dpa/wetter.com
Unwetter im Urlaubsparadies: Mehrere Tornados vor Rhodos
© Facebook/Δημητρης Γραμματικακης
Ein Facebook-Nutzer teilte diese spektakuläre Aufnahme aus Rhodos.

Im Netz verbreiten sich aktuell spektakuläre Aufnahmen von gleich mehreren Tornados an der Küste von Rhodos. Auch Kreta wurde von Unwettern getroffen.

Zu Beginn der Woche hat ein kleines Tiefdruckgebiet, ein sogenannter Kaltlufttropfen, für einige kräftige Schauer und Gewitter über Griechenland gesorgt.

Tornados an den Küsten von Rhodos

Dabei kam es zu großen Regen- und Hagelmengen. "Bei diesen kräftigen Gewittern besteht immer eine gewisse Gefahr der Bildung von Tornados, wie am Montag an den Küsten von Rhodos geschehen ist", erklärt wetter.com-Meteorologe Paul Heger. Im Netz verbreiten sich spektakuläre Aufnahmen:

Tweet zeigt beeindruckenden Tornado

Noch ein beeindruckendes Video

Diese Tornados, die häufig auch etwas verharmlosend als "Wasserhosen" bezeichnet werden, richten dabei immer wieder Schäden an. Über größere Schäden auf Rhodos gibt es indes keine Berichte.

Kreta - Flughafen von Iraklion geschlossen

Die schweren Regenfälle und starken Winde haben am Mittwoch ein Verkehrschaos auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta verursacht. Der größte Flughafen der Insel in Iraklion wurde für vier Stunden geschlossen, wie die Behörde für zivile Luftfahrt mitteilte.

In der beliebten Touristenregion Alikarnassos und Malia kam es zu Überschwemmungen. Zahlreiche Straßen wurden geschlossen. Auf den Bergen hagelte es, berichteten örtliche Nachrichtenportale. Der Herbststurm solle am Donnerstag nachlassen, teilte das Meteorologische Amt mit.

Unwetter am Mittelmeer zu dieser Zeit nicht unüblich

"Unwetter sind am Mittelmeer im Herbst nichts Außergewöhnliches", erklärt Paul Heger. Das Mittelmeer ist bis zum Winterbeginn noch recht warm, gleichzeitig strömen immer mehr die kalten Luftmassen von Norden nach Süden und treffen auf die feucht-warme Mittelmeerluft. Diese Kontraste sorgen für eine große Energie in der Atmosphäre, welche sich entsprechend entlädt.

Das Tief sei aktuell schon deutlich abgeschwächt und ziehe unter weiterer Abschwächung in Richtung Afrika. Einzelne Unwetter sind dabei weiterhin möglich.

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