Zyklon in Indien: Mindestens 38 Tote und 90 Vermisste

- Redaktion
Zyklon hinterlässt Spur der Verwüstung
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Ein Zyklon ist an der Westküste Indiens entlanggezogen und hat schwere Verwüstungen verursacht. Der tropische Wirbelsturm hat bereits Menschenleben gefordert. Viele werden vermisst.

Bei dem starken Wirbelsturm TAUKTAE sind mindestens 38 Menschen in Indien gestorben. Dies teilten örtliche Katastrophenschutzbehörden am Dienstag mit. 

Hohe Wellen und starke Winde: Rettungsarbeiten schwierig

Zudem werden noch 90 Leute vermisst, nachdem ein Lastkahn vor der Küste der indischen Millionenstadt Mumbai gesunken ist. Die indische Marine konnte nach eigenen Angaben 183 Menschen retten, die am Dienstag auf dem von einer staatlichen Ölfirma betriebenen Schiff waren. Die Rettungsarbeiten mit Schiffen und Helikoptern seien schwierig gewesen, weil die Wellen sehr hoch und die Winde stark seien, sagte ein Marinesprecher der Deutschen Presse-Agentur. 

Etlische Häuser beschädigt, Millionen Menschen ohne Strom

Der tropische Wirbelsturm war Ende vergangener Woche entstanden und hat an der Westküste Indiens für Verwüstung, Wind und Regen gesorgt. Am späten Montagabend ist der Zyklon auf die Küste des Bundesstaates Gujarat getroffen. Beim Sturm TAUKTAE wurden Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. Inzwischen sei der Sturm etwas abgeschwächt. Am Dienstag hatten Millionen Menschen nach Behördenangaben keinen Strom.

Außerdem seien 16.500 Häuser und 40.000 Bäume beschädigt worden, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Gujarat.

Zehntausende Menschen in Notunterkünften

Zuvor waren Zehntausende Menschen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht worden. Gleichzeitig wütet in dem Land eine heftige zweite Corona-Welle, unter anderem mit der besonders ansteckenden indischen Virusvariante B.1.617, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft hat.

Am Wochenende kam es zudem zu einem schweren Tornado in China. Auch dort sind mehrere Menschen ums Leben gekommen:

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