Ticker: Zweites Todesopfer durch Sturm LOLITA

- Redaktion
Zwei Tote: So tobte Sturm LOLITA
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Mit LOLITA hat der erste schwere Sturm des Jahres gewütet. Dieser sorgte vielerorts für Schäden und Verletzte. Zudem gab es zwei Todesopfer.

Der erste schwere Sturm des Jahres 2020 hat Deutschland erreicht. Durch die Wucht von LOLITA brachen Äste ab und fielen Bäume um, wodurch es vor allem im Südwesten teilweise zu Verkehrsbehinderungen gekommen ist.

Vielerorts wurden hohe Windgeschwindigkeiten gemssen. Den Spitzenwert gab es auf dem Feldberg im Schwarzwald, auf dem um die Mittagszeit Orkanböen mit bis zu 143 km/h gemessen wurden.

Durch den Sturm kam es zu mindestens zwei Todesfällen. Einige Menschen wurden zudem verletzt.

Alle Infos zu Sturm LOLITA gibt es hier in unserem Ticker:

Sturm LOLITA - so fegte er über Deutschland

Mittwoch, 29. Januar:

10:20 Uhr: Sturm LOLITA hat ein zweites Todesopfer gefordert. Die 72-jährige Frau, die am Dienstag in saarländischen Wadern von einem herabstürzenden Ast getroffen wurde, erlag in der vergangenen Nacht ihren Verletzungen. Bereits gestern ist ein 24-jähriger Kranführer in Neuenburg am Rhein ums Leben gekommen, als er von einem an seinem Kran hängenden Bauteil getroffrn wurde.

Dienstag, 28. Januar:

17:30 Uhr: Auch am frühen Abend weht der Wind vor allem in den Hochlagen noch orkanartig. So wurden um 17 Uhr auf dem Feldberg und dem Großen Arber 113 km/h, auf der Zugspitze 128 km/h und auf dem Brocken 133 km/h gemessen.

17:20 Uhr: In Karlsruhe und Umgebung verursachte das Sturmtief ungefähr 20 Einsätze. Man sei weitgehend glimpflich davongekommen, sagte ein Polizeisprecher. In Karlsruhe sei ein Dixi-Klo auf ein Auto gestürzt und in Philippsburg habe es einen Stromausfall gegeben. Vermutlich sei ein umgeknickter Strommast die Ursache.

16:40 Uhr: Auch im Zugverkehr kam es zu Einschränkungen. Ein umgestürzter Baum sorgte für Behinderungen im Zugverkehr im Saarland. Die Strecke zwischen Saarbrücken und Saargemünd konnte zwischenzeitlich in beiden Richtungen nicht befahren werden, wie die Saarbahn mitteilte. Wann der Streckenabschnitt wieder frei gegeben werden konnte, ist derzeit noch nicht absehbar.

16:10 Uhr: Der Sturm brachte auch einige Gewitter mit sich! So auch in Hördt (Kreis Germersheim), wo laut Polizei vermutlich ein Blitzeinschlag für ein Feuer gesorgt hat. Verletzt wurde niemand. Die Beamten schätzten den Sachschaden auf etwa 30 000 Euro. Auch im Stadtgebiet des saarländischen St. Ingbert konnten Feuerwehrleute Schlimmeres verhindern: Der Wind hatte dort in 20 Meter Höhe ein Metallteil gelöst - Einsatzkräfte entfernten es. In einer anderen Straße drohte eine Gerüstplatte abzustürzen. Feuerwehrleute bestiegen das Gerüst und sicherten die Platte in etwa 15 Metern Höhe.

15:35 Uhr: In Neuenburg am Rhein ist ein 24-Jähriger möglicherweise durch den Sturm ums Leben gekommen. Der Kranführer wurde von einem an seinem Fahrzeug hängenden Bauteil erschlagen. Das berichtet die Polizei in Freiburg. Ob dieser Unfall im direkten Zusammenhang mit den Sturmböen steht, ist derzeit noch unklar.

15:15 Uhr: In Teilen Baden-Württembergs kommt es derzeit in einigen Orten zu Stromausfällen:

Stromausfälle in Baden-Württemberg

15:00 Uhr: Tief LOLITA sorgt auch weiterhin für teils schwere Sturmböen. So wurden auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald 104 km/h, auf dem Brocken 113 km/h und auf der Zugspitze 125 km/h gemessen. 

14:05 Uhr: In Wadern (Saarland) sind laut dpa zwei Frauen (65 und 72 Jahre alt) durch ein herabfallendes Baumstück schwer verletzt worden. Die jüngere der beiden Seniorinnen erlitt eine Platzwunde am Kopf sowie einen Fußbruch. Ihre 72-jährige Begleiterin erlitt Trümmerbrüche in beiden Beinen. Beide Frauen kamen in ein Krankenhaus und schweben derzeit nicht in Lebensgefahr.

14:00 Uhr: Im Kreis Trier-Saarburg ist ein Mann auf einer stillgelegten Mülldeponie von einem heruterfallenden Ast erfasst worden. Das meldete die Polizei in Saarburg. Daraufhin fiel der 35-Jährige einen etwa zehn Meter tiefen Abhang hinunter. Er wurde mit mehreren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

13:54 Uhr: Im Südwesten Deutschlands kam es vermehrt zu sturmbedingten Unfällen und Schäden. Auch die Polizei in Freiburg hat daher alle Hände voll zu tun:

Polizei Freiburg warnt die Mitbürger

13:22 Uhr: Es gibt neue Spitzenwerte zu vermelden! Auf dem Feldberg im Schwarzwald wurde eine Böe mit einer Windgeschwindigkeit von 143 km/h gemessen. Das übersteigt den vorherigen Spitzenwert um vier km/h.

12:13 Uhr: Eine Sturmböe hat in der Schweiz auf der A1 nahe des Ortes Oensingen einen LKW erfasst und zum Umkippen gebracht. Besonders im Straßenverkehr gilt bei solch starkem Wind größte Vorsicht!

LKW von Sturmböe erfasst

11:50 Uhr: Sturm LOLITA hat auch in Karlsruhe gewütet und dort seine Spuren hinterlassen. Diese fielen dort nicht so schlimm aus wie befürchtet, wie dieser Tweet zeigt:

Umgestürzter Baum in Karlsruhe

11:42 Uhr: Leider kommt es bei Unwettern und starken Sturmböen immer wieder zu teils schweren Schäden, die meist Unmengen an Kosten verursachen. Doch welche Versicherung bezahlt welche Art von Schäden? Die Antwort dazu erfährst du im folgenden Video:

Sturmschäden bezahlen verschiedene Versicherungen.
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11:27 Uhr: Der DWD hat die Warnungen für Thüringen ausgeweitet. Betroffen sind die Stadt Eisenach, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen, der Kreis Gotha, der Landkreis Sömmmerda, der Kyffhäuserkreis, die Stadt Erfurt, der Unstrut-Hainich-Kreis sowie der Wartburgkreis. Dort kann es im Laufe des Tages unter anderem zu Blitzeinschlägen und kräftigen Regenfällen kommen. Zudem wird vor herabstürzenden Ästen oder Dachziegeln gewarnt!

Hier geht es zu den aktuellen Unwetterwarnungen!

11:23 Uhr: Auch im bayrischen Flachland gewinnt der Sturm immer weiter an Stärke! In Würzburg wurden Sturmböen mit einer Windgeschwindigkeit von 107 km/h gemessen. 

11:18 Uhr: Nicht nur Deutschland, sondern auch die Schweiz ist von den starken Sturmböen betroffen. So kam es in Zürich zu Böen mit zu 126 km/h und in St. Gallen mit zu 120 km/h.

10:27 Uhr: Umstürzende und umgestürzte Bäume werden immer mehr zum Problem! Vorsicht daher auf der B31A Freiburg, Autobahnzubringer Mitte zwischen Berliner Allee und Freiburg-Stühlinger/Ochsenbrücke sowie auf der B500 Hinterzarten - Waldshut-Tiengen zwischen Aha und Schluchsee in beiden Richtungen. Aufpassen und Verspätungen einkalkulieren heißt es auch im Zollernalbkreis auf der Straße zwischen Hausen am Tann und Tieringen.

10:20 Uhr: Neuer Spitzwenwert! Auf dem Feldberg gab es eine Orkanböe mit 139 km/h! In Belchen wurden 131 km/h gemessen. Und auch im Flachland geht es immer mehr ab. In Kandern-Gupf (106 km/h) und in Perl-Sinz-Renglischberg (104) gab es orkanartige Böen.

Tweet Breisgau/Schwarzwald

10:14 Uhr: Auch einen witterungsbedingten Unfall gibt es bereits zu vermelden. Auf der A 6 bei Wattenheim (Rheinland-Pfalz) wurde ein Sprinter vom starken Wind in die Leitplanken gedrückt, wodurch der Wagen umkippte. Der Fahrer wurde dabei verletzt, Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus.

09:50 Uhr: Der Wind wird immer stärker. Hier ein paar Eindrücke aus Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz:

Tweet Bad Kreuznach

09:42 Uhr: Auch im Flachland ist die erste Orkanböe gemessen worden - und zwar in Freiburg mit 122 km/h! Noch 2 km/h mehr wurden am frühen Morgen in Belchen im Schwarzwald registriert. Unsere HD Live Webcam zeigt, wie es aktuell in Belchen ausschaut.

Livecam Belchen im Schwarzwald

09:25 Uhr: Ähnliche Aussichten auch für Hessen. Dort kann es im Laufe des Dienstags bei Schauern und Gewittern zu schweren Sturmböen kommen. Dazu wird es bis in den Abend hinein regnen, oberhalb von 600 Metern ist auch Schnee möglich.

09:20 Uhr: Ungemütliche Wettervorhersage für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die Kaltfront des Sturmtiefs sorgt dort heute für Schauer und Gewitter. Bis in den Abend hinein regnet es, oberhalb von 600 Metern fällt Schnee. Dazu warnt der DWD in Schauer- und Gewitternähe sowie im Bergland vor schweren Sturmböen!

09:10 Uhr: Vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde wird in Bayern gewarnt. "Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", mahnt der DWD. Im Süden des Freistaats oberhalb von 1500 Metern werden gar orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von rund 100 km/h, auf exponierten Alpengipfeln von 120 km/h oder darüber erwartet. Also volle Orkanstärke! Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefe Lagen, vereinzelt gibt es kurze Gewitter.

Mehr zur Wetterlage am Dienstag gibt es im Video:

09:04 Uhr: Sturm, Regen und eine sinkende Schneefallgrenze - das Wetter wird heute auch in Baden-Württemberg turbulent. Mit 80 bis 90 Stundenkilometern bläst der Wind im Bergland besonders kräftig, vereinzelt aber auch in den tieferen Lagen. Im ganzen Land kann es stürmische Böen mit rund 70 Stundenkilometern geben. Im Hochschwarzwald werden weiterhin schwere Sturmböen und sogar Orkanböen mit rund 120 Stundenkilometern erwartet!

Im Laufe des Tages sinkt auch die Schneefallgrenze. Tagsüber kann es auch ab Höhen von 400 Metern vorübergehend schneien, in der Nacht zum Mittwoch auch ab 200 Metern.

09:00 Uhr: Blicken wir zunächst auf die von Sturm LOLITA betroffenen Bundesländer. So warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor teils schweren Sturmböen in Nordrhein-Westfalen. Auf bis zu 100 Kilometer pro Stunde kann der Wind im Laufe des Tages auffrischen. Dazu fällt immer wieder Regen, teils sind auch Graupelgewitter möglich. Oberhalb von 600 Metern kann auch Schnee fallen.

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