Stinkende Invasion: Floridas Strände versinken im Seegras

- Marvin Klecker
Der Klimawandel verändert unsere Natur.
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Urlauber in Florida werden derzeit nicht so viel Badespaß erleben wie sonst. Grund hierfür ist eine Seegras-Plage, die das Meer und den Strand heimgesucht hat.

Der US-Bundesstaat Florida, allen voran der weltbekannte Miami Beach, hat derzeit mit einer großen Plage zu kämpfen. Der Strandabschnitt ist nämlich übersäht von Seegras, das sich sowohl im Sand als auch im Wasser ausgebreitet hat.

Seegras mindert den Badespaß am Strand

Zwar ist das Seegras für den Menschen ungefährlich. Jedoch verbreitet es einen sehr unangenehmen Geruch und lässt zudem den Strand nicht sonderlich einladend aussehen. Dadurch kommen weniger Touristen an den Strandabschnitt. Genaue Zahlen, inwieweit die Übernachtungen durch die Seegras-Plage zurückgegangen sind, gibt es bisher nicht.

Nicht nur Florida hat mit dem Seegras zu kämpfen

Miami Beach ist nicht der einzige Ort, der mit dem Seegras zu kämpfen hat. Auch Barbados, Louisiana und South Carolina sowie Mexiko sind von der Plage betroffen. Des Weiteren ist es nicht das erste Mal, dass dieses Problem auftritt. Bereits 2011 musste das Seegras in Miami Beach großflächig vom Strand entfernt werden. Insgesamt investierte die Stadt seither geschätzte 30 bis 40 Millionen Euro für die Beseitigung des Problems.

Klimawandel hat wohl Schuld an der Plage

Für die Wissenschaftler ist der Schuldige der ganzen Misere schnell ausgemacht. Laut ihnen ist die erhöhte Temperatur des Meeres, die unter anderem auch auf den Klimawandel zurückzuführen ist, sowie die immer größer werdende Meeresverschmutzung für das immensen Seegras-Wachstum verantwortlich.

Wie sehr das Seegras die Küsten von Miami Beach in Mitleidenschaft gezogen hat, siehst Du im folgenden Video:


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