Stiftung Warentest hat Zahnpasta getestet: Diese Produkte sind durchgefallen 

- Redaktion
Stiftung Warentest hat Zahnpasta getestet: Diese Produkte sind durchgefallen 
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Zahnpasta nutzt jeder. Doch welche ist gut?

Stiftung Warentest hat Zahnpasta getestet. Die Ergebnisse reichen von "sehr gut" bis "mangelhaft". Acht Produkte sind im Test durchgefallen. 

Unsere Zähne müssen täglich viel leisten und brauchen eine dementsprechend intensive Pflege. Eine gute Zahnpasta muss einiges leisten: Unsere Zähne möglichst schonend reinigen, vor Karies schützen und Verfärbungen lösen. 

In der aktuellen Ausgabe hat Stiftung Warentest 21 Universalzahncremes getestet. Insgesamt 17 Produkte erhielten die Note "sehr gut". Darunter wurden auch Zahnpasten gelistet, die bereits im Vorjahr als sehr gut befunden wurden und unverändert erhältlich sind. 

Das ausfühlriche Testergebnis kannst du dir hier gegen Gebühr durchlesen.

Das sind die Spitzenreiter im Test

Spitzenreiter sind die Produkte von Parodontax (Extra Frisch Complete Protection) und Dental Delight (Polar Punch). Beide können laut der Stiftung Warentest sogar Weißmacher Cremes Konkurrenz machen. Sie lösen Verfärbungen sehr gut. Ebenfalls überzeugen konnten beispielsweise die Produkte von Colgate und Curapox.  

Den Preis-Leistungs-Sieger gibt es bei Aldi Süd (Eurodont Kräuer 3-fach Vorsorge) für 35 Cent pro 100 Milliliter.  Das entsprechende Pendant von Aldi Nord hat dagegen eine andere Zusammensetzung und soll Verfärbungen nicht ganz so gut lösen. 

Richtig Zähne putzen

Was können Aufheller-Cremes? 

Die fünf getesteten Produkte, die weißere Zähne versprechen, können ihr Werbeversprechen laut Stiftung Warentest einhalten. Alle Zahnpasten schützen vor Karies und entfernen Verfärbungen.  

Dabei sollten Verbraucher aber keine strahlend weißen Zähne erwarten, eine Rückkehr zum natürlichen Farbton der Zähne ist jedoch wahrscheinlich. Am effektivsten schafft dies laut Testergebnis die Zahnpasta "Signal White Now".   

Fehlendes Fluorid ist  für Stiftung Warentest ein Problem 

Acht Produkte erhielten von Stiftung Warentest jedoch die Note "mangelhaft". Der Grund: Sie schützen angeblich nicht vor Karies. Sieben davon sind Naturkosmetik-Pasten. Stiftung Warentest schreibt dazu: "Ohne Fluorid ist keine Kariesprophylaxe möglich." Stattdessen setzen diese Produkte lieber auf planzliche Zutaten wie Kokosöl oder grünen Tee. Dabei sei nicht wissenschaftlich erwiesen, dass diese vor Karies schützen. 

Jedoch gibt es Naturkosmetik-Alternativen, die auch Fluorid enthalten und mit "sehr gut" bewertet wurden, beispielsweise von Alviana und Logodent. 

Was ist das Problem mit Fluorid? 

Die Zahnmedizin empfiehlt Erwachsenen fluoridhaltige Zahnpasta, um gegen Karies vorzubeugen. Allerdings entscheiden sich manche Menschen bewusst gegen Fluorid in der Zahnpasta, da sie eine toxische Wirkung von Fluorid befürchten. Belastbare Studien zu einer solchen negativen Auswirkung lassen sich jedoch nicht finden. Um sich tatsächlich zu vergiften, müsste man schon mehrere Tuben Zahnpasta essen. 

Andere Kritiker sind der Meinung, dass Fluorid in Zahnpasta schlicht unnötig ist, weil es bereits von Natur aus in verschiedenen Nahrungsmitteln und im Wasser vorkommt. Ob man dadurch jedoch wirklich ausreichend Fluorid zu sich nimmt ist umstritten.  

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