Nach 2016: WMO erwartet neuen Temperaturrekord

- Quelle: dpa/wetter.com
Unser Klima wird von Treibhausgasen beeinflusst.
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Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880. Nun rechnet die Weltwetterorganisation bald mit einem neuen Temperaturrekord.

Nach einer Prognose der Weltwetterorganisation (WMO)  könnte dieses oder eines der kommenden vier Jahre den Rekord bei der globalen Durchschnittstemperatur brechen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 90 Prozent, berichtet die UN-Organisation in Genf unter Berufung auf Analysen des britischen Wetterdienstes Met Office.

Wie unser Klima funktioniert, erfährst du im Video am Anfang des Artikels. 

Temperaturrekord von 2016 könnte bald gebrochen werden

Der bisherige Rekord wurde 2016 erreicht. Damals lag die durchschnittliche globale Oberflächentemperatur rund 1,2 Grad über dem Durchschnittsniveau von 1850 bis 1900. Die Jahre 2019 und 2020 lagen praktisch gleichauf. Außerdem waren die zehn Jahre von 2011 bis 2020 das wärmste Jahrzehnt.

In Zeiten des Klimawandels ist es möglich, dass eines der fünf Jahre von 2021 bis 2025 den Wert von 1,5 Grad über dem vorindustriellem Niveau erreicht. Zurzeit liegt die Wahrscheinlichkeit dafür bei 40 Prozent, sie wächst aber. Einen Anstieg von 1,5 Grad peilt die Staatengemeinschaft nach dem Pariser Klimaschutzabkommen eigentlich als Obergrenze bis zum Ende des Jahrhunderts an.

Das sind die Folgen des Temperaturanstiegs

"Dies sind nicht bloß Statistiken", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Höhere Temperaturen bedeuten größere Eisschmelze, höhere Meeresspiegel, mehr Hitzewellen und andere extreme Wetterlagen, ebenso wie größere Folgen für Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheit, Umwelt und nachhaltige Entwicklung." Daher rief er alle Länder auf, klimaschädliche Treibhausgase rascher als geplant zu reduzieren.

Nicht nur an Land, sondern auch in unseren Meeren gibt es immer häufiger Hitzewellen. Welche schlimmen Folgen marine Hitzewellen für unser Ökosystem haben, siehst du in folgendem Video.

Marine Hitzwellen haben schwere Folgen für unser Ökosystem.
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Klimawandel: Extremwetterereignisse nehmen zu

Nach der neuen WMO-Prognose wird 2021 im Südwesten Nordamerikas trockener als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Australien und in Afrika die Sahel-Region südlich der Sahara werden dagegen feuchter. 

Außer in Teilen der südlichen Ozeane und des Nordatlantik wird es in der Periode 2021-2025 in allen Regionen wärmer sein als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010, so die Prognose weiter. Zudem wird es mit großer Wahrscheinlichkeit mehr tropische Wirbelstürme im Atlantik geben. 

Welche unerwarteten Folgen der Klimawandel in Deutschland zur Folge hat, zeigen wir dir in diesem Video: 

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