Hochwasserkatastrophe: Welche Hilfe jetzt am sinnvollsten ist 

- Sabrina Fuchs
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Nach dem historischen Hochwasser ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung riesig. Etliche Menschen haben immerhin alles verloren. Doch welche Hilfe wird jetzt am meisten gebraucht?  

Nach der historischen Hochwasser-Katastrophe, die vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, aber auch Bayern und Sachsen getroffen hat, werden die Schäden, die die Fluten angerichtet haben, erst nach und nach sichtbar.

Viele fragen sich derzeit: Wurde rechtzeitig und ausreichend vor der Katastrophe gewarnt? Eine Einschätzung dazu gibt Meteorologe Dr. Aexander Hildebrand im Video oben ab.

Über 160 Menschen sind gestorben, viele werden noch immer vermisst, etliche haben ihren gesamten Besitz in den Wassermassen verloren. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist riesig. Von einigen Landkreisen heißt es jedoch inzwischen: Bitte keine Spenden mehr vorbeibringen, die Lager sind voll. 

Doch wie kann man sonst helfen?  

Viele Menschen entschließen sich derzeit dazu, mit Kleidung und Spielzeug in die betroffenen Landkreise zu fahren, um zu helfen. Wer eine Hilfslieferung vorbeibringen möchte, sollte jedoch vorher in dem jeweiligen Landkreis nachfragen, ob überhaupt Sachspenden benötigt werden und wenn ja, was am meisten gebraucht wird. Mittlerweile melden einige betroffene Kreise nämlich, dass ihre Lager voll sind und keine Sachspenden mehr benötigt werden, so beispielsweise Bonn und der Landkreis Ahrweiler, wie der 'WDR' schreibt. 

Laut 'MDR' seien viele Lager voll mit Kleidung, Schuhen und Spielzeug. Da noch immer Menschen vermisst würden, könne man sich derzeit noch nicht um Transport und Verteilung kümmern. Die Bergung oder Rettung von vermissten Personen habe Vorrang. 

Die betroffenen Kommunen sind zentrale Anlaufstellen für Hilfsangebote. Schaue am besten auf deren Webseiten oder Social Media Accounts nach, in welcher Form Hilfe gebraucht wird und welche Sachspenden besonders benötigt werden.

Die Webseite Hochwasserhilfe-navi.de ist sehr hilfreich. Hier wird nach einzelnen Ortschaften koordiniert und unterteilt in Sachspenden, Geldspenden oder helfende Hände vor Ort. 

Nicht auf eigene Faust ins Katastrophengebiet fahren

Da viele Straßen aufgrund der Unwetterschäden unpassierbar sind, wird auch davon abgeraten, sich einfach ins Auto zu setzen und ins Krisengebiet zu fahren. Unterspülungen oder Dämme, die zu brechen drohen, könnten Helfer:innen in Gefahr bringen. Schließlich sollte man sein eigenes Leben nicht riskieren. Außerdem sollten die Zufahrtsstraßen für professionelle Hilfskräfte vor Ort freigehalten werden, um deren Arbeit nicht zu behindern. 

Über Aktuelles zur Hochwasserkatastrophe halten wir dich im Wetter-Ticker auf dem Laufenden.

Was jetzt gebraucht wird 

Gebraucht werden aktuell vor allem Geldspenden und Obdach. Die Wassermassen haben immerhin einige Häuser komplett einstürzen lassen, stark beschädigt und etliche Häuser unbewohnbar gemacht. 

Wie groß die Hilfsbereitschaft derzeit ist, zeigt zum Beispiel die Reaktion auf einen Tweet der Bonner Bürgermeisterin Katja Dörner (Grüne), in dem sie die Bevölkerung gebeten hatte, Unterkünfte für Evakuierte anzubieten. Innerhalb weniger Stunden lagen über 600 konkrete Angebote vor, wie die Stadt Bonn schreibt. Mittlerweile werden von der Stadt jedoch keine Unterkünfte mehr gesucht.

https://twitter.com/katjadoerner/status/1415766418184880129

Geld spenden, aber wohin?  

Du möchtest den Betroffenen finanziell unter die Arme greifen und den Wiederaufbau unterstützen? Dann kannst du auch Geld spenden. Der 'WDR' hat eine Übersicht speziell für NRW erstellt, beim SWR findet sich eine für Rheinland-Pfalz.    

Es gibt aber auch deutschlandweite Spende-Möglichkeiten, sodass die Spenden auch Bayern und Sachsen erreichen: 

Aktion Deutschland Hilft 

Aktion Deutschland Hilft e.V. 

Spendenkonto: 

IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30 

Stichwort: Hochwasser Deutschland 

Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (aus dem Festnetz kostenfrei, mobil abweichend) 

Internet: www.aktion-deutschland-hilft.de 

Deutsches Rotes Kreuz 

Spendenkonto: 

IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07 

BIC: BFSWDE33XXX 

Stichwort: Hochwasser 

Online spenden unter: drk.de/hochwasser 

Johanniter-Unfall-Hilfe  

Spendenkonto: 

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V, Landesverband NRW 

BIC: BFSWDE33XXX 

IBAN: DE25 3702 0500 0004 3150 18 

Online spenden unter: https://www.johanniter.de/spenden-stiften/jetzt-unterstuetzen/hochwasserkatastrophe/

Technisches Hilfswerk (THW) 

An das THW kann gespendet werden unter: 

Stiftung THW 

Sparkasse KölnBonn 

IBAN: DE03 3705 0198 1900 4433 73 

BIC: COLSDE33XXX 

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