Garten für 2021 vorbereiten: Das ist jetzt zu tun

- Quelle: dpa/wetter.com
Wer einen insektenfreundlichen Garten möchte, muss ein paar Tipps beachten.
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Herbstzeit ist Gartenzeit! Um den Garten optimal auf den Winter vorzubereiten und Dürreschäden am Rasen im nächsten Jahr zu vermeiden, sollten jetzt folgende Maßnahmen bei der Gartenarbeit erfolgen.

Im Herbst sollte der Garten für eine erfolgreiche Überwinterung gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Mit diesen vier Gartenarbeiten hilfst du deinem Garten gesund und gestärkt durch den Winter zu kommen. Dein Garten wird diese Mühen auf jeden Fall zu schätzen wissen und dir im Sommer 2021 wieder viel Freude bereiten.

Das sind die vier wichtigsten Gartenarbeiten für den Herbst:

  1. Zunächst solltest du Laub rechen. Das Laub sollte vom Rasen entfernt werden, da sonst Fäulnis entsteht. Das Herbstlaub kann anschließend als Frostschutz auf deinen Beeten verteilt oder kompostiert werden. 
  2. Außerdem solltest du den Rasen nochmal mähen. Anfang September den Rasen kurz schneiden und vertikutieren, damit Licht und Luft aufgenommen werden können. Vertikutieren meint, dass die Grasnarbe der Rasenfläche angeritzt wird, damit Moos und Mulch entfernt werden. Diese wichtige Maßnahme wird leider oft vernachlässigt. Ab Mitte September soll der Rasen nicht kürzer als 5 cm geschnitten werden. Ab Oktober sollte der Rasen dann nicht mehr vertikutiert werden. 
  3. Um deine Pflanzen vor Kälte und Frost zu schützen, solltest du ebenfalls geeignete Maßnahmen treffen. Kübelpflanzen solltest du vor dem ersten Frost auf jeden Fall nach innen bringen. Auch Rosen müssen vor Frost und Wind geschützt werden, beispielsweise mit Tannenreisig. 
  4. Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen oder Krokusse sollten von September bis November gepflanzt werden. Achtung: Wenn der Herbst mild ausfällt, wie es bisher der Fall ist, solltest du die Blumenzwiebeln auch erst später pflanzen. 

Weitere Tipps erfährst du in diesem Video:

So machst du Pflanzen und Garten winterfest:

So machen Sie Pflanzen und Garten winterfest
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Hecke schneiden: Nur in bestimmten Zeitraum erlaubt

Viele wollen bereits Anfang September die Hecken kürzen, um den Garten auf den nahenden Winter vorzuebreiten. Zwischen 1. März und 30. September dürfen Hecken, aber auch Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände in der freien Landschaft und in Siedlungsbereichen nicht zerstört oder stark geschnitten werden.

Das bedeutet auch: Feldwege dürfen nicht gerodet werden. Wer das Verbot missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Sonst droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Damit sollen Tiere und ihr Lebensraum geschützt werden, Vögel brüten nun unter anderem in den Gehölzen. 

Außerdem solltest du darauf achten, dass die Sträucher und Büsche, die du schneidest, keine Früchte mehr tragen. Denn diese bieten wiederum Nahrung für Eichhörnchen, die Futter für den Winter sammeln. Mehr darüber wie du Eichhörnchen helfen kannst, damit sie durch den Winter kommen, erfährst du hier.

Nach der Dürre: So musst du deinen Garten jetzt pflegen

Lange Trockenheit wie in den vergangenen Sommern setzt unseren Pflanzen im Garten massiv zu. Was können Hobbygärtner mit Blick auf künftige Dürreperioden tun? Die Sächsische Gartenakademie gibt hilfreiche Tipps:

  • Boden: Beete sollten nicht brach liegen. Eine Gründüngung, zum Beispiel durch Anbau von Gelbsenf, Raps oder Sonnenblumen, hindert nicht nur Unkraut am Wachsen. Die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens wird verbessert, weniger Pflanzennährstoffe werden ausgewaschen. Der Boden profitiert auch von der Einarbeitung von Pferde- oder Stallmist und Kompost im Herbst oder Frühjahr. Das fördert die Humusbildung. Mit Blick auf die Wasserversorgung gilt Lehmboden als beste Wahl.
  • Mulchen: Dies hemmt ebenfalls den Unkrautwuchs und schützt Böden vor dem Austrocknen. Neben Rindenmulch können Hobbygärtner auch Stroh- und Grasschnitt als Abdeckung nutzen.
  • Pflanzen: Die Auswahl muss stimmen, damit es im Garten auch in Dürreperioden blüht. Diverse Pflanzen haben keine großen Probleme mit Trockenheit, etwa Skabiosen, Kornblumen, Sonnenblumen, Lavendel, Malven oder Kugeldisteln. Ansonsten hilft auch künftig nur: Wässern, und zwar reichlich. Bei extremer Trockenheit brauche beispielsweise Gemüse 20 bis 60 Liter pro Quadratmeter und Woche.

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