Coronavirus: So lange überlebt Covid-19 in deiner Umgebung

- Quelle: dpa/RKI/wetter.com
Coronavirus: So lange überlebt es auf Oberflächen und in der Luft
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Durch den engen Kontakt vieler Menschen kann sich das Coronavirus rasant ausbreiten. Doch auch auf Oberflächen, wie beispielsweise Türklinken, oder in der Luft können die Erreger zeitweise überleben.

Viele Bürger sind angesichts der steigenden Corona-Fälle in Deutschland beunruhigt. Soziale Distanz und Hygiene ist in diesen Zeiten besonders wichtig. 

Auch Türklingen oder andere Gegenstände, die täglich in Gebrauch sind, sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Denn nicht nur in der Luft, auch auf Gegenständen können die Erreger mehrere Stunden infektiös bleiben. 

Wie hoch ist die Lebensdauer von Coronaviren auf Türklinken oder auf Paketen? 

Studien zufolge könnte das Virus auf Oberflächen einige Stunden oder Tage überleben - abhängig von Bedingungen wie Oberfläche, Temperatur oder Feuchtigkeit.    

Fasst ein Corona-Infizierter nach dem Niesen beispielsweise eine Türklinke an, kann das Virus auch dort noch weitere Stunden infektiös sein. Auf Kupfer überlebt das Virus vier Stunden. Noch länger hält sich das Virus auf Plastik und auf Stahl. Dort hat das Virus eine Lebensdauer von bis zu drei Tagen. Weitere Details zur Lebensdauer von Coronaviren erfährst du im Video oben. 

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Infizierter das Virus über Gegenstände weitergibt, eher als gering eingeschätzt wird, solltest du Oberflächen regelmäßig reinigen. Das gilt auch für dein Handy.

Das Risiko, dass sich ein Empfänger über ein Paket ansteckt, das auf dem Transport unterschiedlichen Bedingungen und Temperaturen ausgesetzt ist, ist ebenfalls eher als gering einzustufen. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass Coronaviren auf einem Karton einen Tag lang überleben können.

Diese Zahlen gelten unter Laborbedingungen. Unter realen Bedingungen ist die Lebensdauer auf Oberflächen noch kürzer.

Coronavirus überlebt an der frischen Luft drei Stunden

Viel gefährlicher als der Kontakt mit kontaminierten Gegenständen ist der Kontakt zu infizierten Mitmenschen. 

Denn das Virus vermehrt sich im Rachen und verbreitet sich vor allem durch Tröpfchen etwa beim Husten und Sprechen. "Die fliegen vielleicht so eineinhalb Meter weit und fallen relativ schnell zu Boden", erklärt Virologe Christian Drosten.

Wenn ein Covid-19-Infizierter hustet oder niest, können die Erreger bis zu drei Stunden in der Luft überleben. "Es ist das Einatmen einer solchen Wolke, die einen infiziert in den meisten Fällen."

Sonnenstrahlen und warme Temperaturen schaden Coronaviren

Die Grippe und andere Erkältungskrankheiten haben im Winter Hauptsaison. Auch bei Sars-CoV-2 gibt es die Hoffnung, dass die Epidemie in den wärmeren Monaten abflauen könnte - zeitweise zumindest. Helfende Effekte sind Drosten zufolge "die Wärme im Sommer, UV-Strahlen und die Tatsache, dass Leute vermehrt draußen sind und sich weniger aneinander infizieren können". 

Welche Rolle das Wetter im Kampf gegen das Coronavirus spielt, erklären wir dir in diesem Video: 

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