Bei Nebelgefahr: Das solltest Du über die Nebelschlussleuchte wissen

- Lena Hornstein
Bei Nebelgefahr: Das solltest Du über die Nebelschlussleuchte wissen
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Bei schlechter Sicht sollten Autofahrer die Nebelscheinwerfer einschalten.

Nebel führt im Straßenverkehr häufig zu Unfällen. Deswegen sollte jeder Fahrer wissen, wann man die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte richtig einsetzt.

Bei Nebel wissen viele Autofahrer nicht, wie und wann sie die Nebellichter einsetzen sollen. Ein bestimmter Verstoß kann dabei sogar zu einer Bußgeld-Strafe führen.

Nebelschlussleuchten sind Pflicht

In der Regel besitzt jedes Auto vorne einen Nebelscheinwerfer. Die Nebelschlussleuchte hinten ist in Deutschland sogar Pflicht. Beide kann der Fahrer gezielt am Lichtregler jeweils ein- und ausschalten. Welche Symbole für die Nebelschlussleuchte und die Nebelscheinwerfer stehen, siehst Du in folgendem Video:

Bei starkem Nebel sollten Fahrer die Nebelscheinwerfer einschalten.
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Einsatz bei schlechter Sicht

Grundsätzlich darfst Du die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte bei schlechter Sicht einschalten. Dabei ist es egal, ob sie durch Nebel, Regen oder auch Schneefall entsteht. Eine Benutzungspflicht gibt es in Deutschland allerdings nicht.

Die Nebelscheinwerfer solltest Du am besten bei einer Sicht von weniger als 150 Metern auf der Autobahn einschalten. Außerorts liegt die Grenze bei 100 Metern, innerorts bei 60.

Die Sicht kannst Du gut mithilfe der Leitpfosten schätzen, die alle 50 Meter aufgestellt sind.

Bußgeld bei Falschnutzung

Gerade die Nebelschlussleuchte solltest Du jedoch mit Vorsicht einsetzen. Sie ist extrem hell und kann so schnell nachfolgende Autofahrer blenden.

Deswegen darfst Du die Nebelschlussleuchte auch nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern einschalten. Hältst Du Dich nicht daran oder vergisst Du das Zusatzlicht wieder auszuschalten, kann Dich das 20 Euro Bußgeld kosten.

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