2018 ist ein Mastjahr: Deshalb ist der Pollenflug gerade so extrem

- Redaktion
2018 ist ein Mastjahr: Deshalb ist der Pollenflug gerade so extrem
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2018 ist ein Mastjahr. Das bedeutet eine hohe Pollenbelastung für Allergiker.

Allergiker müssen dieses Jahr wohl besonders leiden. Das liegt daran, dass 2018 ein sogenanntes Mastjahr ist. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.

Laufende Nasen und juckende Augen. Dieses Jahr haben Allergiker wohl besonders zu kämpfen. Das liegt an einem Phänomen, das als "Mastjahr" bezeichnet wird.

Das versteht man unter einem Mastjahr

Laut der Internetseite "waldwissen.net" versteht man unter einem Mastjahr Jahre, in denen Bäume in einem größeren geografischen Gebiet besonders viele Samen produzieren. Solche Jahre treten in unregelmäßigen Abständen auf und werden auch durch das Wetter maßgeblich beeinflusst. In einem Mastjahr ist die Pollenbelastung somit besonders hoch. 

Auch einige Pollenstürme konnten dieses Jahr schon beobachtet werden, wie folgendes Bild veranschaulicht: 

Pollensturm bei Lofer; Quelle: Christian König

Birke mit extremen Pollenflug

Wie "Antenne Bayern" berichtet müssen Allergiker durch den schnellen Temperaturanstieg der letzten Tage und dem rasanten Aufblühen der Natur mit bis zu drei Leidenswochen rechnen. "Wir rechnen in wenigen Tagen in ganz Deutschland mit einem massiven Pollenflug bei der Birke", erklärt Thomas Dümmel "Antenne Bayern", Meteorologe an der Freien Universität Berlin. Das bestätigt auch der wetter.com Pollenflugkalender, der eine starke Belastung durch Birke und Esche anzeigt.

Durch die kalten Tage im Februar und März habe sich die Blüte verzögert, weshalb nun jedoch mit einer kleinen Pollenexplosion zu rechnen sei, da jetzt alle Birken gleichzeitig blühen. Die Birke blüht in der Regel alle zwei Jahre besonders stark und setzt dann mehr Pollen frei als üblich. 

Was wann blüht, erfahren Sie in folgendem Video:

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Tipps für Allergiker

Von Experten wird unter anderem empfohlen, die Pollen möglichst nicht in die Wohnung beziehungsweise ins Haus zu tragen. Das heißt vor allem: Jacken und Schuhe am besten vor der Türe ausziehen und im Eingangsbereich lassen. Es hilft auch, die Kleidung direkt zu wechseln, wenn man Zuhause angekommen ist. Außerdem kann es helfen, abends zu duschen und auch die Haare zu waschen, um die Pollen zu beseitigen. 

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