Bienen leiden: Eisiger April führt zu Futtermangel 

- Quelle: dpa/wetter.com
Wer einen insektenfreundlichen Garten möchte, muss ein paar Tipps beachten.
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Bienen haben es in diesem Jahr schwer, Nahrung zu finden. Der eisige April hat die Blüte vieler Pflanzen verzögert. Darunter leiden die Tiere und auch die erste Honigernte wird bescheiden ausfallen. 

Das kühle Wetter im April hat die Blüte der Pflanzen verzögert und bei vielen Bienenvölkern für Futtermangel gesorgt. Imker müssen ihre Bienen deswegen nun mit Zuckerlösungen nachfüttern, wie die Landwirtschaftskammer NRW mitteilt. 

Erst die Wärme der vergangenen Tage habe Obstbäume, Beerensträucher und Blütenpflanzen, wie zum Beispiel Raps, blühen lassen, so dass die Bienen Nektar sammeln können. 

Im Video oben siehst du, welche Pflanzen du in deinem Garten haben solltest, um Bienen zu helfen. 

Erste Ernte im Juni könnte ausfallen 

Normalerweise beginnt die erste Honigernte Mitte Juni. Diese wird sich in diesem Jahr deutlich nach hinten verschieben, geringer ausfallen oder gar nicht möglich sein. 

In NRW gibt es laut Kammer rund 17.200 Imker mit etwa 110.000 Bienenvölkern. Die allermeisten Imker machen dies als Hobby. Die Zahl der Berufsimkereien liegt bundesweit nur bei einigen Hundert.

Im Video erfährst du Tipps, was du im Mai im Garten beachten solltest:

Schon 2020 schlechte Honigernte 

Schon 2020 machte das Wetter den Imkern Probleme. Im vergangenen Jahr war es zu trocken, so dass viele Blumen zwar blühten, aber zu wenig Nektar hatten. Die Honigernte fiel deshalb nur mittelmäßig aus. Pro abgeerntetem Bienenvolk gab es 2020 im Schnitt rund 36 Kilogramm Honig. 

Bundesweit stammen etwa drei Viertel des Honigs aus dem Ausland, vor allem aus Rumänien, Brasilien, Mexiko und China. Deutscher Honig wird fast vollständig im Inland verkauft und nicht exportiert.

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