Unwetter in Deutschland: Ahrtal erlebt wieder Überflutung

- Quelle: dpa/wetter.com
Kraftvoll und zerstörerisch: So entstehen Gewitter >
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Deutschland erlebte am Montag die erste landesweite Gewitterlage des Jahres. Bäume stürzten auf Straßen, ein Mann wurde von einem Blitz getroffen und auch das Ahrtal war wieder betroffen.

Eine Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen zog am Montag über Deutschland. Vollgelaufene Keller und mindestens ein Verletzter waren die Folge. 

Viel Arbeit für Feuerwehr 

Die Unwetter haben der Feuerwehr in Bochum am Montag viel Arbeit beschert. Dabei mussten verschiedene Stadtteilfeuerwehren zu sieben Einsätzen ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen sowie herausgespülte Kanaldeckel zu sichern, wie die Bochumer Feuerwehr mitteilte.

Demnach sollen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern über das Bochumer Stadtgebiet gefegt sein.

Bäume auf der Straße 

Einsatzkräfte musste mehrere Bäume von Straßen beseitigen. Ein Auto sei durch einen umgestürzten Baum schwer beschädigt worden.

Am Dienstag soll sich laut dem Deutsche Wetterdienst (DWD) die Lage allmählich beruhigen.

Mann in Essen von Blitz getroffen 

Bei den heftigen Unwettern ist am Montagnachmittag in Essen ein 56-jähriger Mann vom Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Er musste noch am Unglücksort vom Rettungsdienst wiederbelebt werden, wie die Feuerwehr der Ruhrgebietsstadt mitteilte.

Danach wurde der 56-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Gewitterzellen hatten laut Feuerwehr am Montagnachmittag in Essen für eine hohe Blitzintensität und Starkregen gesorgt. Das habe auch zu zahlreichen vollgelaufenen Kellern geführt.

Ahrtal wieder betroffen

Im Juli 2021 erlebte das Ahrtal eine der schlimmsten Flutkatastrophen. Auch gestern Nacht blieb das Gebiet vom Unwetter nicht verschont und schreckliche Erinnerungen kamen für die Anwohner:innen hoch. "Die Station Bad Neuenahr-Ahrweiler hat gestern zwischen 14 und 16 Uhr 41 Liter Regen pro Quadratmeter abbekommen. Das ist sehr viel, passiert aber bei Gewittern häufiger", erklärt wetter.com Meteorologe Gernot Schütz.

Die Ortschaften sind von damals teils noch zerstört. Viele Wohnhäuser werden gerade erst renoviert. Es standen Straßen unter Wasser und auch Keller sind vollgelaufen, wie die Hanauer Anzeige berichtet. "Meistens werden Wetterstationen nicht vom Maximum getroffen, deshalb ist es wahrscheinlich, dass in dieser Region punktuell noch viel mehr gefallen ist", so Schütz.

Auch Nordrhein-Westfalen wurde vom Unwetter betroffen. Zwischen Wuppertal und Ennepetal wurden zwischen 40 und 70 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Zum Vergleich: Das Gewitter gestern in München hat in 30min 10 l/m² gebracht. 

Wie es mit Unwettern diese Woche weitergeht, siehst du in unserer 7-Tage-Vorhersage. 

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