Naturspektakel in Bayern: Tornado über dem Starnberger See

- Redaktion
Naturspektakel in Bayern: Tornado über dem Starnberger See
© Facebook/DLRG Pöcking-Starnberg e.V.
Die Wasserhose über dem Starnberger See soll bis zu 40 Meter hoch gewesen sein.

Ein solches Naturschauspiel bekommt man nur selten zu Gesicht: Am Sonntag bildete sich auf dem Starnberger See in der Nähe von München eine große Wasserhose. Im Herbst ist das keine Seltenheit.

Am Sonntagnachmittag gab es am Starnberger See in der Nähe von München ein faszinierendes Naturspektakel zu beobachten: Über dem See bildete sich eine riesige Wasserhose.

Tornado über dem See bis zu 40 Meter hoch

Die Wasserrettung Pöcking-Starnberg teilte das Ereignis auf ihrer Facebook-Seite. Die Wassersäule, die sich vor der Ortschaft Leoni bildete, war nach Angaben der Beobachter 30 bis 40 Meter hoch.

Nach etwa zehn Minuten löste sich der Wasser-Tornado wieder auf. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es nicht.

So entstehen Wasserhosen

Die Wasserhose saugte das Seewasser bis zur Wolkenuntergrenze an. Im Herbst, wenn sich die Luft deutlich abkühlt wie es am Wochenende der Fall war, sind Wasserhosen keine Seltenheit.

Eine Wasserhose entsteht, wenn kalte Luft über warme Wasseroberflächen gleitet. Aufgrund der instabilen Schichtung bilden sich Gewitterwolken, wobei aus der Unterfläche ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis zur Wasseroberfläche herabreicht. Durch vertikale Windscherung rotiert das System. 

Alle Infos dazu bekommst du im Video:


In Deutschland sind Wasserhosen nicht ungewöhnlich. Erst vor kurzem bildete sich ein Tornado über dem Bodensee: Spektakuläres Video: Wasserhose fegt über den Bodensee

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