Wetter 16 Tage: Abkühlung in Sicht? Wettermodelle zeigen erste Tendenz
Nach dem Höhepunkt der Hitzewelle deuten Wettermodelle auf einen Temperaturrückgang hin. Ob es tatsächlich so kommt, ist aktuell aber noch nicht mit Sicherheit zu sagen.
Eine echte Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht. Zwar gehen die Temperaturen in der kommenden Woche regional etwas zurück, doch vielerorts bleibt es weiterhin heiß. Vor allem im Süden Deutschlands hält die Hitzewelle wahrscheinlich länger an, während es im Norden vorübergehend etwas angenehmer werden könnte.
Wann wird es endlich wieder kühler?
Viele Menschen warten derzeit auf spürbar kühlere Luft. Doch die Antwort lautet: Nur teilweise. Denn selbst wenn die Temperaturen von 40 auf 30 Grad sinken, ist das meteorologisch zwar ein Rückgang, für die meisten Menschen aber noch immer eine große Hitzebelastung.
Besonders wichtig ist dabei: Hitze ist nicht nur für ältere Menschen, Kinder oder Tiere anstrengend. Auch gesunde Erwachsene können unter anhaltend hohen Temperaturen gesundheitlich leiden.
Die aktuelle Wetterlage: Das Hitzehoch bleibt
Aktuell bestimmt ein stabiles Hochdruckgebiet das Wetter. Dieses sogenannte Hitzehoch wird uns voraussichtlich noch mindestens eine Woche begleiten. Sein Kern verlagert sich etwas weiter nach Osten. Dadurch dreht die Strömung, und von Frankreich gelangt noch heißere Luft nach Deutschland.
Die Folge:
- Die Temperaturen steigen regional auf 40 Grad oder sogar darüber.
- Die Hitzebelastung bleibt hoch.
- Vor allem im Süden dauert die Wärmeperiode wahrscheinlich länger an.
Kommt ein Tiefdruckgebiet dazwischen?
Die große Hoffnung liegt auf einem Tiefdruckgebiet, das kühlere Luft nach Deutschland bringen könnte. Diese Entwicklung ist durchaus möglich, allerdings sind die Chancen dafür in der Nordhälfte Deutschlands deutlich höher als im Süden.
Die Wettermodelle zeigen für den 4. Juli:
- Europäisches Modell: verbreitet angenehmere 18 bis 24 Grad.
- Amerikanisches Modell: im Norden ähnlich, im Süden weiterhin heiß.
Das bedeutet: Im Norden könnte es eine Pause von der extremen Hitze geben. Im Süden dagegen muss damit gerechnet werden, dass die Hitzewelle deutlich länger andauert.
Was sagen die wahrscheinlichsten Modellrechnungen?
Besonders wichtig ist das sogenannte Ensemble-Mittel. Dabei werden Wettermodelle mit leicht veränderten Ausgangsdaten mehrfach gerechnet. So lässt sich besser einschätzen, welche Entwicklung wahrscheinlicher ist und wie groß die Unsicherheit ausfällt.
Für den 4. Juli ergeben sich demnach wahrscheinlich folgende Temperaturen:
- im äußersten Norden etwa 20 Grad
- im äußersten Süden etwa 26 Grad
- nach dem amerikanischen Modell teils noch etwas wärmer
Insgesamt deutet also vieles darauf hin, dass die Temperaturen zumindest etwas zurückgehen.
Ist das schon eine echte Abkühlung?
Das ist vor allem eine Frage der Perspektive. Wenn die Temperaturen von 40 auf 30 Grad sinken, ist das zwar ein deutlicher Rückgang. Von einer wirklichen Abkühlung kann für viele Menschen aber kaum die Rede sein, denn auch 30 Grad bedeuten weiterhin Hitze.
In der nächsten Woche drohen auch Unwetter
Mit dem Temperaturrückgang steigt in der kommenden Woche stellenweise auch das Risiko für kräftige Gewitter und Unwetter. Diese können lokal heftig ausfallen.
- mögliche kräftige Gewitter
- lokal Starkregen
- teils stürmische Böen
Danach nimmt die Unsicherheit in den Wettermodellen wieder deutlich zu. Es ist also gut möglich, dass nach einer kurzen Verschnaufpause schon bald der nächste Hitzeschub folgt.
Beispiel Hamburg: Hoffnung auf etwas Entlastung
Für Hamburg zeigen die Modellkarten, dass die Temperaturen in der nächsten Zeit zwar zurückgehen können, aber auf weiterhin sommerlichem Niveau bleiben. Vor allem in der Nordhälfte Deutschlands könnte es nach der größten Hitzephase vorübergehend angenehmer werden.
Beispiel Frankfurt: Hitze bleibt auf hohem Niveau
In Frankfurt spielt sich das Wetter auf einem noch höheren Temperaturniveau ab. Dort sinken die nächtlichen Tiefstwerte in den kommenden sieben Tagen voraussichtlich nicht unter 20 Grad. Das bedeutet tropische Nächte, in denen Wohnungen und Städte kaum noch auskühlen.
Auch tagsüber bleibt es sehr warm bis heiß. In der kommenden Woche liegen die Höchstwerte dort weiterhin nur knapp unter der 30-Grad-Marke.
Fazit
Eine spürbare und flächendeckende Abkühlung ist zunächst nicht in Sicht. Stattdessen gilt:
- In der kommenden Woche gehen die Temperaturen etwas zurück.
- Im Norden wird es voraussichtlich zeitweise angenehmer.
- Im Süden hält die Hitze wahrscheinlich länger an.
- 30 Grad sind zwar weniger als 40 Grad, aber noch immer belastend heiß.
- Zusätzlich steigt das Risiko für teils kräftige Unwetter.
Unterm Strich heißt das: Es wird regional etwas weniger extrem, aber von einer echten Entwarnung bei der Hitze kann vorerst keine Rede sein.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.
Zur News-Übersicht Wetter