Wetterprognose und Vorhersage Januar 2018

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Wetterprognose und Vorhersage Januar 2018
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Tristes Wetter wird uns wohl durch den Januar 2018 begleiten.

Im Januar wird es aller Voraussicht nach weitergehen mit dem "Sandwich-Winter". Nach den ersten winterlichen Einbrüchen im Dezember regieren eher mildere Tage.

Nach einem ereignisreichen Wetterjahr 2017 mit Rekorden bei Niederschlagsmengen, Sonnenstunden und auch Temperaturen blicken wir gespannt darauf, was uns das neue Jahr 2018 wettertechnisch bringen wird. Der erste Monat des Jahres, der Januar, ist vielen Menschen ja als kalter und tief verschneiter Monat im Kopf.

Schnee bis in tiefere Lagen im Januar?

Statistisch gesehen gibt es allerdings meist wenig Hoffnung auf viel Schnee im Januar. Das liegt vor allem an den häufig vorkommenden Hochdrucklagen. Diese bringen sehr viel Kälte, aber meist wenig Niederschlag. 

Für Winterfreunde gibt es jedoch auch etwas Positives: Wenn doch Schnee im Januar fällt, bleibt er durch die frostige Kälte bei einem entsprechenden Kältehoch für längere Zeit erhalten. Das Auf und Ab wie oft im Dezember bleibt dabei aus.

Stück für Stück mehr Sonne

Kommen wir kurz zum Sonnenschein. Im Januar ist trotz der Wintersonnenwende vom 21. Dezember 2017 die Sonne zwar noch relativ flach, aber es sind dennoch maximal 8 Sonnenstunden pro Tag möglich. Das macht knapp 250 mögliche Sonnenstunden pro Ort im Januar.

Der Durchschnittswert in Deutschland liegt zwar lediglich bei 44 Sonnenstunden, das ist aber dennoch mehr als der Dezember (38) zu bieten hat.

Immer noch "Sandwich-Winter"?

Wie sieht es nun mit den aktuellen Langfristwetterprognosen aus? Mit dem verfrühten Schneeeinbruch in den ersten Dezemberwochen wurden die Vermutungen von wetter.com Kolumnist Kai Zorn gestützt, dass wir einen – so wie er es nannte - "Sandwich-Winter" bekommen werden. 

Das bedeutet, dass mit einem verfrühten Wintereinbruch zu rechnen war, jetzt im Januar eine mildere Phase eintritt und dann gegen Ende des Winters wieder ein Kälteschub kommt. Hier können Sie Kai Zorns Blog noch einmal nachlesen.

Das Wetter im Januar 2018: Eher Herbst als Winter

Die momentanen Modellberechnungen für das Wetter im Januar 2018 sehen so aus, dass in der ersten Monatshälfte Tiefs auf dem Atlantik die Oberhand gewinnen werden. Dieses bringen uns immer wieder Schübe aus Süden und Südwesten mit einer sehr unwinterlichen Winterung. Das Hoch über Skandinavien wird dabei eher etwas zurückgedrängt. Ein Orkan wie BURGLIND am 3. Januar ist da nichts Außergewöhnliches.

In der zweiten Monatshälfte wird das Hoch dann größer und es wird auch die kalte Luft zu uns nach Deutschland bringen. Allerdings wird es wohl im Flachland nicht sehr winterlich und nicht knackig kalt werden. Schneemassen sind unter 500 Meter nicht in Sicht.

Somit wird der Januar wohl der mildeste Monat in diesem Winter werden. Zwar nicht durchgehend, aber deutlich wärmer als der Dezember oder Februar.

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