Wettertrend Anfang September: Viel Regen, aber auch Chancen auf Sonne
Wie startet Deutschland in den meteorologischen Herbst? Die erste Septemberwoche bleibt wechselhaft mit viel Regen, danach beruhigt sich die Wetterlage etwas. Kommt dann der Spätsommer auf Touren?
Die neue Woche und damit der erste meteorologische Herbstmonat September startet mit Tiefdruckeinfluss. Bereits am Montag schicken die Tiefs ihre Kalt- und Warmfronten über Deutschland. Das Ergebnis: Es bleibt nass und unbeständig.
Genau dieses Muster setzt sich auch in der ersten Septemberwoche fort. Fast überall in Deutschland fällt Regen, und die Sonne schafft es nur zwischendurch, sich zu zeigen. Die Prognosen sprechen klar von einer zu nassen Witterung für die Jahreszeit.
Niederschlagsabweichungen bestätigen das Bild
Ein Blick auf die vom europäischen Wettermodell (ECMWF) berechneten Niederschlagsabweichungen für die Zeit vom 1. bis 7. September zeigt: In weiten Teilen Deutschlands fällt überdurchschnittlich viel Regen. Auch wenn es sonnige Abschnitte gibt, überwiegt die Feuchtigkeit.
Für Ausflüge oder längere Outdoor-Aktivitäten sind die Chancen in dieser Woche also eher gering.
Zweite Septemberwoche: Etwas ruhiger und ausgeglichener
Ab der zweiten Septemberwoche deutet sich eine leichte Entspannung an. Statt durchweg zu nasser Bedingungen liegt Deutschland dann eher im Bereich für durchschnittliche Niederschlagsmengen. Mal bleibt es trocken, mal ziehen Schauer durch - ein typischer Mix für den Frühherbst.
Insgesamt deutet sich damit eine deutlich ruhigere Wetterphase an.
Hochdruckbrücke sorgt für Auflockerungen
Der Grund für diese Entwicklung ist eine leichte Hochdruckbrücke, die sich von den Azoren bis nach Osteuropa erstreckt. "Unter ihrem Einfluss zeigt sich auch in Deutschland immer wieder die Sonne. Dennoch bleiben einige Tiefdruckgebiete in Reichweite, sodass es immer mal wieder kurze Schauer geben kann. Größere Regenmengen sind dabei aber nicht zu erwarten", schätzt wetter.com-Meteorologin Denise Seiling die Wetterentwicklung ein.
Beispiel Berlin: Prognose im Detail
Ein Blick auf den 16-Tage-Trend für Berlin verdeutlicht den Verlauf: Zu Beginn der ersten Septemberwoche steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit nochmals an, auch wenn die Modelle noch Unsicherheiten zeigen. In der zweiten Woche geht es jedoch tendenziell wieder nach unten, wenn sich der Hochdruckeinfluss durchsetzt.
Die Temperaturen liegen konstant knapp über 20 Grad - ideal für spätsommerliche Unternehmungen.
Fazit: Wechselhafter, aber nicht kalt
Der Start in den meteorologischen Herbst 2025 bleibt wechselhaft. Die erste Septemberwoche bringt viele Regenschauer und Unbeständigkeit, während sich ab der zweiten Woche ein freundlicheres, ruhigeres Wetter durchsetzen kann.
Mit Temperaturen um 20 Grad und gelegentlichen Sonnenmomenten zeigt sich der Frühherbst von seiner milden Seite - ideal für Ausflüge, wenn man die trockenen Abschnitte nutzt.
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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen erstellt und von der Redaktion überprüft.