Niederschlagstypen

Niederschlagstypen

Niederschlagstypen lassen sich nach der Art ihrer Entstehung unterscheiden.


1. Konvektive Niederschläge: Zu den konvektiven (auch schauerartigen) Niederschlägen zählen Schauer und Gewitter. Sie sind von relativ kurzer Dauer, begrenzter Flächenausdehnung und können teilweise eine hohe Intensität erreichen. Konvektive Niederschläge werden durch aufsteigende Luft in kälterer Umgebung verursacht. Da sie kleine bis mittelgroße Niederschlagszellen ausbilden können, ist es nicht ungewöhnlich, wenn konvektive Niederschläge räumlich ziemlich unterschiedlich ausfallen. Insbesondere in ansonsten trockenen Gebieten bewegen sie sich häufig auf sogenannten Schauerstraßen.


2. Orographische Niederschläge: Auch Steigungs- oder  Stauniederschläge genannt. Sie entstehen durch aufsteigende Luftmassen im Staubereich von Gebirgen. So können Gebirge ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte zeigen, d. h. auf der Hauptwindrichtung zugeneigten Luv-Seite fallen wesentlich höhere Niederschläge als auf der windabgewandten Lee-Seite.

 


3. Zyklonale Niederschläge: Auch Frontalniederschläge genannt. Diese entstehen in Tiefdruckgebieten durch das Aufeinandertreffen von Luftmassen unterschiedlicher Temperaturen an einer Warmfront oder Kaltfront. Häufig zeigt sich bei zyklonalen Niederschlägen eine typische Wolkenabfolge. Die Warmfronten zeigen eine ausgedehnte, gleichmäßige Niederschlagsverteilung mit mäßiger bis mittlerer Niederschlagshöhe und Landregen. Im Gegensatz dazu sind kaltfrontgebundene Niederschläge von kürzerer Dauer, aber höherer Intensität.

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