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Wetter morgen am Dienstag: Wie sich Gewitter über Deutschland ausbreiten

Mo 14.07.2025 | 08:55 Uhr - Georg Haas - Quelle: wetter.com
Unbeständiger Wochenanfang - Das Wetter in 60 Sekunden

Das Wetter am Dienstag, den 15.07.2025, bleibt in Deutschland oft wechselhaft. Schauer und Gewitter breiten sich aus. Doch es gibt auch einige sonnige Abschnitte.

Knapp westlich von Irland befindet sich heute das Zentrum eines großräumigen Tiefdruckgebietes. Auf seinem Kurs nach Deutschland überquert das Tief morgen die Britischen Inseln und am Mittwoch trifft das Tiefdruckzentrum bei uns ein. Die Annäherung des Tiefs führt zu Labilisierung der Luftschichtung. Damit wird es unbeständig.

Der Wetterbericht für Deutschland am Dienstag, den 15.07.2025

In der Nacht zum Dienstag gehen örtlich kurze Regenschauer nieder, vereinzelt mit Blitz und Donner. Die meiste Zeit ist es trocken. An der Ostsee bildet sich regional Seenebel. Die Temperatur geht auf 19 bis 14 Grad zurück. In den Alpen wird es noch etwas kühler.

Von Schleswig-Holstein über Hamburg und Niedersachsen bis nach Hessen startet der Dienstag mit vielen Wolken, die Schauer bringen, teils mit Blitz und Donner. Der Schwerpunkt der Schauer und Gewitter verlagert sich am Nachmittag in den Osten. Im Süden entwickeln sich örtlich Schauer mit Blitz und Donner. Im Saarland und an der Nordsee scheint am Nachmittag öfter die Sonne. In den sonnigen Abschnitten liegen die Maxima zwischen 23 und 28 Grad, an den Küsten knapp darunter. Es weht Westwind, der in Gewittern stürmisch auffrischen kann.

Wetter in Deutschland: So geht es ab Mittwoch weiter

Am Mittwoch herrscht unbeständiges Wetter mit Sonne, dicken Quellwolken und Schauern - inklusive Blitz und Donner bei maximal 20 bis 24 Grad. Öfter sonnig ist es an den Küsten von Nord- und Ostsee. Auch der Donnerstag verläuft unbeständig. Am Freitag wird es insgesamt trockener, sonniger und wärmer mit 25 bis 29 Grad.

Wie stark werden die Gewitter?

Labilität und Feuchte sind vorhanden und Voraussetzungen für die Entwicklung von Gewitterwolken. Da die Luftmasse weder extrem heiß noch extrem schwül ist, steht den Gewittern aber nicht extrem viel Energie zur Verfügung. Durch den Höhenwind bleiben die Gewitter zudem nicht stundenlang stehen.

Der September startet zunächst sehr wechselhaft: Zwischen spätsommerlichem Badewetter mit bis zu 29 Grad und frühherbstlich-kühlem Regenwetter liegen oft nur wenige Stunden. Am Sonntag scheint im Osten vielfach die Sonne, während im Westen kompakte Wolken und Regen dominieren. In der neuen Woche folgen erneut Temperaturstürze, Schauer und Gewitter, bevor es zwischendurch wieder sommerlich warm wird. Das ständige Auf und Ab setzt sich also fort. Die Details zeigt unser Meteorologe Georg Haas in der 7-Tage-Wetterprognose "Deutschland TREND".

Somit sind keine dramatischen Fluten zu befürchten. Der Höhenwind ist aber auch nicht zu stark, sodass keine extreme Sturmgefahr besteht. Viele werden die nächsten Tage gewöhnliche Sommergewitter erleben. In den Zentren der Gewitter bleiben kleinräumige Unwetter die Ausnahme. Gewitter sind jedoch grundsätzlich nicht ungefährlich.

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