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Unwetter

Wenn Kampfjets schwimmen lernen

Do 24.07.2014 | 14:24 Uhr - Alexander Marx

Die am Dienstag auf Magadan - einer knapp 100.000 Einwohner zählenden Hafenstadt am Pazifik - niedergegangenen Regenfälle waren die stärksten seit Messbeginn 1936. So viel Niederschlag fällt in der Region im östlichen Russland sonst eigentlich in drei Monaten.

Kein Wunder also, dass Flüsse wie der Magadanka über die Ufer traten und verheerende Schäden anrichteten. So wurden Brücken vernichtet, Straßen überflutet und kleine Häuser von dem zum reißenden Strom angewachsenen Fluss mitgerissen. 

Auch sowjetische MiG-Kampfflugzeuge erwischte es: Die Jets waren Teil einer Ausstellung des örtlichen Militärmuseums. Nachdem das Wasser sie weggespült hatte, wurden sie später mit Kränen wieder geborgen, ehe sie weiteren Schaden anrichten konnten.

Für Magadan und Umgebung werden für die kommenden Tage weitere Regengüsse vorhergesagt. Da inzwischen auch mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten sind, wurde Katastrophenalarm ausgelöst.

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