Unwetterwarnung Deutschland

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Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Montag, 20.10.2014, 12:30 Uhr

Gebietsweise starke Böen, in exponierten Lagen teils auch Sturmböen. Nachts im äußersten Süden örtlich Stark- oder Dauerregen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Dienstag, 21.10.2014, 11:00 Uhr:

Eine Kaltfront verlagert sich heute aus der Mitte Deutschlands bis in den Süden, erreicht aber bis zum Abend die Alpen noch nicht, so dass dort heute noch einmal die feuchtmilde Atlantikluft wetterbestimmend ist. Auf der Rückseite der Kaltfront strömt nur wenig kühlere Luft vom Nordostatlantik in den größten Teil Deutschlands ein.

Heute gibt es an den Küsten von Nord- und Ostsee recht verbreitet stürmische Böen, in exponierten Küstenabschnitten vereinzelt auch Sturmböen (Bft. 8 bis 9) aus West bis Südwest. Auch im nord- und ostdeutschen Binnenland frischt der Wind vorübergehend auf, so dass dort ebenfalls starke Windböen (Bft. 7) auftreten können. Im Bergland gibt es Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch schwere Sturmböen (Bft. 9 bis 10). Im Laufe des Nachmittags nimmt der Wind allmählich ab.

Die Kaltfront bringt im Süden Deutschlands zunächst kaum Regen, zum Abend hin setzt dort aber gebietsweise schauerartiger Regen ein. Dann kann es am Südrand des Regengebiets, also im Alpenvorland und an den Alpen, auch einzelne Gewitter geben. Dabei ist örtlich auch Starkregen möglich. Auch im Norden und Nordosten gibt es im Tagesverlauf immer wieder einzelne Schauer, Gewitter sind zwar eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem südlich der Donau noch gebietsweise schauerartiger Regen, anfangs kann es auch noch einzelne Gewitter geben. Dabei können örtlich mehr als 20 mm in sechs Stunden bzw. mehr als 30 mm in 12 Stunden fallen. An den Küsten gibt es noch einzelne Schauer, wobei Gewitter aber eher unwahrscheinlich sind. Stellenweise kann sich Nebel bilden. Der Wind nimmt zunächst weiter ab und ist, bis auf einzelne stürmische Böen im Bergland, vorübergehend nicht mehr warnwürdig. In den Frühstunden frischt er im Nordseeumfeld dann wieder auf und es gibt dort erste starke bis stürmische Böen aus Süd bis Südwest. Am Dienstag tagsüber ist mit Durchzug einer weiteren Kaltfront auch im Binnenland mit Sturm-, vor allem in Verbindung mit Gewittern teils auch mit schweren Sturmböen (Bft. 9 bis 10) zu rechnen, selbst orkanartige Böen Bft. 11 können bei kräftigeren Entwicklungen nachmittags und abends im Westen und Süden ganz vereinzelt nicht ausgeschlossen werden. Auf den Bergen gibt es dann Orkanböen (Bft. 11 bis 12). Die Gewitter werden zudem noch begleitet von Graupel oder kleinkörnigem Hagel, Starkregen dürfte dagegen kaum auftreten. Mit Passage der Kaltfront sinkt die Schneefallgrenze rasch ab, vorübergehend kann es im westlichen Bergland, abends dann auch an den Alpen bis 500 m herab nasse Flocken geben. Für eine dünne Nassschneedecke dürfte es aber unterhalb von 1000 m (noch) nicht reichen.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
In exponierten Lagen des östlichen Berglands und an der Nordsee Sturmböen bis 85 km/h (8-9 Bft). Auf dem Brocken schwere Sturmböen Bft 10. Darüber hinaus im nord- und ostdeutschen Binnenland vor allem in Schauernäh gebietsweise starke Windböen bis 60 km/h (7 Bft) aus Südwest.

Nächste Aktualisierung:
spätestens Montag, 20.10.2014, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.- Met. Jens Winninghoff

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