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Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag, 21.04.2015, 22:51 Uhr

An der Nordseeküste und im Erzgebirge starke bis stürmische Böen. Vor allem in der Früh in der Mitte und im Süden erneut Bodenfrostgefahr.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 22.04.2015, 21:00 Uhr:

Am Rande eines Hochs mit Schwerpunkt über den Britischen Inseln strömt trockene Luft aus nördlichen Breiten nach Deutschland. Von Norden her erreicht ein kleinräumiges Höhentief Mittwochfrüh Norddeutschland und verlagert sich tagsüber über die Osthälfte allmählich südwärts.

Heute Nacht und in der Früh ist es in der Mitte und im Süden meist klar oder nur gering bewölkt. Dabei kann es abermals leichten Frost in Bodennähe geben. Luftfrost hingegen tritt nur noch ganz vereinzelt in ungünstigen Lagen auf. Im Norden und Osten nimmt die Bewölkung von Nord- und Ostsee allmählich zu und ab der zweiten Nachthälfte kann es örtlich etwas Regen oder einzelne Schauer geben. Der Nordwestwind frischt an der Nordsee vorübergehend auf, dort kann es starke bis stürmische Böen (Bft. 7 bis 8) geben. Später flaut der Wind dort wieder ab. Auch in den Kamm- und Gipfellagen insbesondere der östlichen Mittelgebirge gibt es starke bis stürmische Böen aus Nordwest.

Tagsüber nimmt der Wind an der Nordsee weiter ab, so dass es dort kaum mehr warnwürdige Böen geben sollte. In den Kamm- und Gipfelregionen der ost- und süddeutschen Mittelgebirge sowie auf den Alpengipfeln sind hingegen noch stürmische Böen aus Nordwest bis West (Bft. 8) möglich. In der Osthälfte, teils noch in der Mitte gibt es einzelne Schauer, die sich allmählich südwärts verlagern und von Norden her wieder abklingen. Ein kurzes Gewitter mit Graupel ist dabei nicht vollkommen ausgeschlossen. In den Kammlagen des Erzgebirges sind die Schauer teils mit Schnee vermischt.

In der Nacht zum Donnerstag verlagern sich die Schauer in den Süden und Osten Bayerns, Gewitter sind nicht ganz ausgeschlossen. In den höchsten Kammlagen der Mittelgebirge kann es auch schneien. Auch im Nordwesten ist es stärker bewölkt, allerdings fällt dort kaum Regen. Ansonsten ist bei teils klarem Himmel Bodenfrost, in ungünstigen Lagen auch leichter Frost nicht ausgeschlossen.

Warnung vor Wind- und stürmischen Böen:
An Teilen der Nordseeküste und auf dem Erzgebirgskamm Windböen bis Bft 7 (um 55 km/h), in exponierten Lagen auch stürmische Böen bis Bft 8 (um 70 km/h).

Nächste Aktualisierung:
spätestens Mittwoch, 22.04.2015, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff

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