Unwetterwarnung Deutschland

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Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 29.03.2015, 21:01 Uhr

Nachts verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen, auf Berggipfeln auch Orkanböen möglich. Ganz lokal Gewitter mit schweren Sturmböen. Im Bergland gebietsweise Dauerregen, im Schwarzwald und Oberallgäu ergiebig (Unwetter).

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 30.03.2015, 21:00 Uhr:

In einer westlichen Strömung überqueren uns in rascher Folge Tiefausläufer, die das Wetter teilweise stürmisch und regnerisch gestalten.

Nachts fällt vielerorts Regen oder es gibt Schauer. Dabei fallen in den west- und süddeutschen Mittelgebirgen - aufsummiert von heute Vormittag bis Montagvormittag - gebietsweise mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. Nach Süden zu dauert die Dauerregenlage auch noch bis zur Nacht zum Mittwoch an, dort kommen gebietsweise mehr als 60 mm innerhalb von 72 Stunden zusammen. Im Schwarzwald und im Oberallgäu können, aufsummiert von der vergangenen Nacht bis in die Nacht zum Mittwoch, also innerhalb von 72 Stunden, vor allem in Staulagen mehr als 90 mm fallen. Für diese Gebiete wurden Unwetterwarnungen ausgegeben.

Der Wind weht kräftig. Bis in tiefe Lagen muss dann verbreitet mit stürmischen Böen (Bft. 8), vereinzelt Sturmböen (Bft. 9) aus Südwest gerechnet werden. Auf den Bergen treten schwere Sturmböen (Bft. 10) auf, auf exponierten Gipfeln orkanartige Böen oder Orkanböen (Bft 11 bis 12).

In den kommenden Stunden erfolgt von Nordwesten die Passage einer Kaltfront, an der es auch vereinzelte Gewitter mit Graupel geben kann. Vor allem bei linienhaft organisierten Schauern bzw. Gewittern sind überall Sturm- oder schwere Sturmböen möglich. Im Westen und in der Mitte sind abends und in der ersten Nachthälfte sogar orkanartige Böen (Bft 11) nicht ausgeschlossen. Auch im Norden frischt der Wind abends und nachts deutlich auf mit Sturm-, teils auch schweren Sturmböen aus West bis Nordwest, an der vorpommerschen Küste sind orkanartige Böen nicht ganz ausgeschlossen. Nach Durchzug der Kaltfront nimmt der Wind vor allem in der Mitte und im Süden vorübergehend deutlich ab und es gibt noch einzelne starke bis stürmische Böen aus West, auf den Bergen kann es aber weiterhin schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln Orkanböen geben. Dazu ist vor allem im Norden und Nordosten mit Schauern und auch einzelnen Gewittern mit Graupel zu rechnen.

Am Montag fällt in der Südhälfte anfangs noch Regen, der sich aber im Tagesverlauf nur noch hauptsächlich auf die Alpen und den Schwarzwald beschränkt. Im Norden und Osten gibt es im Tagesverlauf weitere Schauer, dabei sind auch einzelne Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich. In der Mitte und im Westen bleibt es dagegen vielerorts trocken, ehe abends im äußersten Westen erneut Regen einsetzt. Der Wind weht lebhaft aus West bis Nordwest. Dabei gibt es weiterhin starke bis stürmische Böen, in freien Lagen, an den Küsten und in Schauern auch Sturmböen. Im Bergland muss weiterhin mit Sturm- und schweren Sturmböen gerechnet werden, auf exponierten Gipfeln auch mit orkanartigen Böen.

Vor allem nachmittags und abends schwächt sich der Wind von Südwesten her vorübergehend deutlich ab.

Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen:
Im Allgäu und im Schwarzwald treten teilweise länger andauernde Regenfälle auf. Am Sonntag, Montag und Dienstag (in 72 Stunden) sind um 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Warnung vor Dauerregen:
In den Staulagen der süd- und südwestdeutschen Mittelgebirge gibt es Dauerregen mit Mengen über 30 mm in 24 Stunden bzw. über 40 mm in 48 Stunden oder über 60 mm in 72 Stunden.

Warnung vor Wind-/Sturmböen/teils Orkanböen (Unwetter):
Verbreitet starke Windböen (Bft. 7) aus Südwest im Westen und Süden zunehmend auch stürmische Böen (Bft. 8) vereinzelt Sturmböen (Bft. 9). Auf höheren bzw. windanfälligen Mittelgebirgslagen und auf den Alpengipfeln Sturm- oder schwere Sturmböen (80 bis 100 km/h), auf exponierten Gipfeln auch Orkanböen (Bft. 11 bis 12) aus Südwest.

Warnung vor Gewitter:
Im Westen einzelne Gewitter mit Sturmböen (Bft. 9), vereinzelt auch schweren Sturmböen (Bft. 10) aus West bis Nordwest.

Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Unwetterwarnungen präsentiert Diplom-Meteorologe Adrian Leyser in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand:
28.03.2015 15:00 Uhr) http:/
/youtu.be/izi2RNMShps Nächste Aktualisierung:
spätestens Montag, 30.03.2015, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Olaf Pels Leusden

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