Unwetterwarnung Deutschland

Schleswig-Holstein Bremen Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Bremen Mecklenburg-Vorpommern Hamburg Berlin Mecklenburg-Vorpommern Saarland Thüringen Schleswig-Holstein Sachsen Rheinland-Pfalz Hessen Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Baden-Württemberg Brandenburg Nordrhein-Westfalen Niedersachsen Bayern
loading
22. Oktober 2014 | 01:38 Min.
Wetter-Update: Sturmtief verzieht sich

Warnlagebericht für Deutschland

warnIcon9

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch, 22.10.2014, 23:22 Uhr

Im Süden und an der Nordsee noch starke Böen, im Bergland Sturm-, auf den Alpengipfeln Orkanböen. Im südöstlichen Bergland Dauerregen, am Alpenrand und im Westerzgebirge ergiebig (Unwetter). In den Alpen starker Schneefall (Unwetter).

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Donnerstag, 23.10.2014, 21:00 Uhr:

Die eingeflossene polare Meeresluft gerät unter schwachen Hochdruckeinfluss. Lediglich der Südosten bleibt im Einflussbereich eines von Polen nach Südosteuropa ziehenden Tiefs.

Heute Nacht und in der Früh gibt es an der Nordseeküste und in der Südosthälfte noch starke Windböen (Bft. 7) aus Nordwest, insgesamt nimmt der Wind aber weiter ab. In den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge kann es Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen (Bft. 9 bis 10), auf den Alpengipfeln auch Orkanböen (Bft. 11 bis 12) aus Nord bis Nordwest geben.

Im Tagesverlauf nimmt der Wind weiter ab, starke Windböen aus Nordwest gibt es dann nur noch in Südbayern. Auf den Alpengipfeln und in den Kamm- und Gipfelregionen des Bayerischen Waldes. Anfangs auch des Erzgebirges, muss noch mit Sturmböen, vereinzelt auch schweren Sturmböen aus Nord bis Nordwest gerechnet werden, auf exponierten Alpengipfeln anfangs auch noch mit orkanartigen Böen. Abends lebt der Wind im Nordseeumfeld wieder aus Südwest auf, an der nordfriesischen Küste und auf Helgoland kann es dann starke Windböen (Bft. 7) geben.

An den Alpen bleibt voraussichtlich bis in den Freitag hinein in Lagen unterhalb von 1000 bis 600 m eine Dauerregenlage bestehen, wobei verbreitet 60 bis 90 l/qm, in Staulagen auch mehr als 100 l/qm Niederschlag fallen können. Auch im Thüringer Wald und im Westteil des Erzgebirges ist bis Donnerstag früh teils ergiebiger Dauerregen zu erwarten. Entsprechende Unwetterwarnungen sind für die Alpen und das Westerzgebirge in Kraft, für den Thüringer Wald und den Bayerischen Wald gilt eine markante Warnung vor Dauerregen mit Mengen um 40 mm/24 h. Oberhalb von 700 bis 1000 Metern fällt Schnee. Dabei verstärken sich im Alpenraum die Schneefälle. Bis zum Vormittag kommen, aufsummiert seit gestern Nachmittag, vor allem oberhalb von 1000 m 30 bis 50 cm, bis Freitagfrüh noch einmal ähnliche Mengen hinzu. Zu den Ostalpen hin kann es bis in den Freitag hinein bis 100 cm Neuschnee geben. Dies hat Schneebruch zur Folge; anfangs muss zudem mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Bis Freitagmittag steigt die Schneefallgrenze in den Alpen wieder auf knapp über 1000 m.

In der Nacht zum Freitag dauert, wie oben beschrieben, die Dauerregen- und Schneefalllage an den Alpen noch an. Ansonsten kann sich bei vorübergehend gering bewölktem Himmel vor allem in der Mitte, im Südwesten und in der Osthälfte gebietsweise Nebel bilden. Sollte es auch mal länger aufklaren, gibt es in ungünstigen Lagen leichten Frost oder Bodenfrost. Im Nordseeumfeld weht weiterhin frischer Südwest- bis Südwind mit einzelnen starken Windböen in exponierten Küstenlagen.

Unwetterwarnung vor orkanartige Böen und Orkanböen:
Auf den Alpengipfeln Orkanböen um 120 km/h aus Nordwest bis Nord.

Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen:
Im Nordstau der Alpen unterhalb von 800 m und im Westteil des Erzgebirges länger andauernder Regen, teils ergiebig. Dabei an den Alpen bis in den Freitag hinein 60 bis 90 l/qm, in Nordstaulagen teils um 120 l/qm Niederschlag. Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000 m.

Unwetterwarnung vor starkem Schneefall:
In Südbayern am Alpenrand oberhalb 1000 m starker Schneefall mit Mengen von 50 bis 90 cm bis Donnerstagmittag.

Warnung vor Wind-/Sturmböen:
An der Nordsee und im Süden noch starke Windböen aus West bis Nordwest. In einigen Mittelgebirgslagen Sturmböen oder schwere Sturmböen.

Warnung vor Dauerregen:
Im Thüringer Wald und im Bayerischen Wald sowie im südlichen Alpenvorland noch bis zum Vormittag anhaltende Regenfälle mit Mengen bis 40 l/qm in 24 Stunden.

Warnung vor Schneefall / Glätte:
An den Alpen, im Schwarzwald, im Bayerischen Wald und im Erzgebirge oberhalb von etwa 600 bis 800 m gebietsweise Glätte durch Schneematsch und Ausbildung einer dünnen Schneedecke bis 5 cm. An den Alpen oberhalb von 900 bis 1000 m deutlich größere Mengen (siehe Unwetterwarnung).

Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Orkanartige Böen und ergiebiger Dauerregen präsentiert Diplom-Meteorologe Marcus Beyer in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand:
21.10.2014, 15 Uhr Uhr) http:/
/youtu.be/yNF44j2N6J4 Nächste Aktualisierung:
spätestens Donnerstag, 23.10.2014, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.- Met. Jens Winninghoff

Zur Wochenvorhersage der Wettergefahren in DE
  • Alle Warnungen
  • Keine Warnung
  • Wetterwarnung
  • Markantes Wetter
  • Wettervorwarnung
  • Unwetterwarnung
  • Extremes Unwetter
  • Spezielle Warnungen
  • Hitzewarnung
  • UV-Warnung
Ihr Wettervideo

Deutschland: Zum Teil kräftiger Schneefall

Am Mittwoch regnet es häufiger schauerartig verstärkt. Oberhalb von 600 bis 800 Meter ist auch Schnee möglich. Zudem legt der Wind abgesehen vom Nordosten im Tagesverlauf wieder kräftig zu. Es muss mit Sturmböen gerechnet werden.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie wetter.com
| Mehr
Neue Wetterwarnung

Neue Niederschlagsmeldung
Neue Meldung
Regen Liveticker
    sehr starker Regen/Gewitter
    starker Regen/Gewitter
    mäßiger bis starker Regen
    mäßiger Regen
    leichter bis mäßiger Regen
    kein Regen