Unwetterwarnung Deutschland

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Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Montag, 26.01.2015, 11:00 Uhr

Von Nordwesten her Schnee und Regen. Örtlich Nebel.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Dienstag, 27.01.2015, 11:00 Uhr:

Die Ausläufer eines Nordmeertiefs greifen von Nordwesten her auf Deutschland über. Dabei gelangt etwas mildere Nordseeluft vor allem in die Nordwesthälfte unseres Landes.

Von Nordwesten her verstärken sich die Niederschläge heute tagsüber. Dabei steigt in den westlichen Mittelgebirgen die Schneefallgrenze vorübergehend bis in die Kammlagen. Im Bergland ist beim Übergang der Niederschläge von Schnee in Regen vorübergehend Regen mit Glatteisbildung möglich.

Weiter Richtung Südosten fällt teilweise bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. In einem Streifen vom Schwarzwald über Odenwald, Rhön und Thüringer Wald bis zum Harz kann es in mittleren und höheren Lagen bis zum Abend 5 bis 10 cm Neuschnee geben. Ebenso kann es auch in Südostbayern noch geringen Neuschnee geben, am östlichen Alpenrand lokal auch über 5 cm. Dort lässt aber der Schneefall im Tagesverlauf nach.

Der Wind frischt im Tagesverlauf von Nordwesten her etwas auf und dreht von Südwest auf Nordwest. An der Nordsee und in exponierten Lagen der Ostseeküste sind Windböen bis 60 km/h (Bft 7) zu erwarten. In Hochlagen des Berglands kann es stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8), in exponierten Lagen (v.a. Brocken) Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) geben.

In der Nacht zum Dienstag kommt das Niederschlagsgebiet in den Süden und Osten voran, wobei im Nachtverlauf die Schneefallgrenze im Südwesten auf etwa 300 bis 400m, im Nordosten bis in tiefe Lagen sinkt. In tiefen Lagen der Südosthälfte Deutschlands gibt es dabei meist 2 bis 5 cm Neuschnee, im Bergland und im höheren Alpenvorland 5 bis 10 cm. Vor allem im Schwarzwald und im Erzgebirge muss teils auch mit bis zu 15 cm gerechnet werden, in den Alpen bis zu 20 cm. Dort und im Erzgebirge hält der Schneefall auch am Dienstag weiter an. In freien Lagen des Berglandes kommt es zu Schneeverwehungen. In der Nordwesthälfte kann es vor allem im Bergland etwas schneien, dort gibt es aber meist nur geringe Neuschneemengen. Teils lockern die Wolken auch auf, dann kann es Glätte durch überfrierende Nässe geben.

Weiterhin weht an einigen Küstenabschnitten frischer Nordwestwind mit starken Windböen bis 60 km/h (Bft 7). In Hochlagen des Berglandes gibt teils stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8), in exponierten Lagen des Harzes und des Erzgebirges auch Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9).

Warnungen vor Glätte und Schneefall:
Im Westen und Süden vor allem in etwas höheren Lagen ab 400 bis 600m leichter Schneefall. Auch sonst gebietsweise Glätte. Nachts im Süden teils kräftiger Schneefall, 10 bis 15 cm Neuschnee in 12 Stunden. An den Alpen bis Dienstagabend örtlich 30 bis 40 cm Neuschnee.

Warnung vor Nebel:
Im Norden gebietsweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m. Im Bergland teils Sichteinschränkungen durch aufliegende Wolken.

Nächste Aktualisierung:
spätestens Montag, 26.01.2015, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. -Met. Bernd Zeuschner

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