Unwetterwarnung Deutschland

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22. Dezember 2014 | 02:39 Min.
Wetter-Update: Nach Weihnachten kritisch

Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Montag, 22.12.2014, 19:46 Uhr

Abgesehen vom Süden dem äußersten Norden/Nordosten anhaltend windig, mit teils Sturmböen an der Nordsee und schweren Sturmböen im höheren Bergland, auf dem Gipfeln einzelne orkanartige Böen. Im Norden gebietsweise länger anhaltender und ergiebiger Dauerregen, teils Unwetter.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Dienstag, 23.12.2014, 21:00 Uhr:

Zwischen hohem Luftdruck über Südeuropa und Tiefdruckgebieten über dem Norden von Europa hat sich über Mitteleuropa und Deutschland eine stramme Westströmung eingestellt, die für wechselhaftes, mildes und sehr windiges Wetter sorgt.

ERGIEBIGER DAUERREGEN:
In einem breiten Streifen im Norden Deutschlands ziehen bis Mittwochmittag wiederholt länger anhaltende Niederschläge hinweg, die nur von kurzen Pausen unterbrochen werden. Dadurch können bis Mittwochmittag im Norden gebietsweise größere Niederschlagssummen zwischen 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter zusammen kommen (48-stündig). In Teilen von Schleswig-Holstein sowie vereinzelt in Vorpommern sind auch Mengen bis in den Unwetterbereich möglich (60 bis 80 Liter pro Quadratmeter in 48 h, lokal auch noch darüber).

WIND:
Der Wind bleibt bis einschließlich Mittwoch sehr lebhaft. Ausgenommen von den Gebieten südlich der Donau, muss immer wieder mit starken bis stürmischen Böen bis ins Flachland gerechnet werden (Bft 7 bis Bft 8, 55 bis 75 km/h). In freien Lagen sind auch einzelne Sturmböen möglich (Bft 9, bis 85 km/h). An der See und im höheren Mittelgebirgslagen treten allgemein Sturmböen oder schwere Sturmböen (Bft 10, bis 100 km/) auf. Auf den Gipfeln sind auch orkanartige Böen, auf dem Brocken Orkanböen (Bft 12, um 120 km/h) möglich. Der Wind kommt aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Dienstag lässt der Wind vor allem im Nordosten und in Schleswig deutlich nach. An der Nordsee und insbesondere in einem breiten Streifen über der Mitte weht der Wind aber weiter sehr lebhaft mit starken bis stürmischen Böen, in höheren Berglagen mit Bft 10 bis 12 aus West bis Südwest. Im Süden bleibt der Wind abgesehen vom höheren Bergland nur schwach.

Tagsüber muss in großen Teilen der Mitte und des Norden wieder mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden, lokal auch mit Sturmböen. An der Nordsee treten Sturmböen, im höheren Bergland schwere Sturmböen auf. Auf den Gipfeln sind vereinzelt orkanartige Böen, auf dem Brocken Orkanböen möglich. Der Wind weht weiter aus West bis Südwest. Im Süden bleibt der Wind in tiefen Lagen weiter unter den Warnschwellen und auch im äußersten Norden von Schleswig und Vorpommern weht der Wind schwächer.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
Im Norden und in der Mitte verbreitet Wind- und stürmische Böen bis Bft 8, an der südlichen Nordsee Sturmböen Bft 9. In höheren Lagen vielfach stürmische Böen Bft 8, teils auch Sturmböen bis Bft 9. Auf Berggipfeln schwere Sturmböen (Bft 10), auf exponierten Bergen vereinzelt orkanartige Böen Bft 11 oder Orkanböen Bft 12 (Brocken).

Warnung vor Dauerregen:
Im Norden gebietsweise Dauerregen mit Niederschlagssummen zwischen 40 und 60 l/qm innerhalb von 48 Stunden. In Teilen von Schleswig-Holstein teils unwetterartiger Dauerregen. Dabei können bis Mittwochmittag (innerhalb 48 Stunden) 60 bis 80 l/qm fallen.

Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Unwetterwarnungen präsentiert Diplom-Meteorologe Michael Tiefgraber in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand:
22.12.2014 13:00 Uhr) http:/
/youtu.be/5WgRPQqsqwM Nächste Aktualisierung:
spätestens Dienstag, 23.12.2014, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Marcus Beyer

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