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31. Januar 2015 | 01:45 Min.
Wetter-Update: Neuschnee und Dauerfrost

Warnlagebericht für Deutschland

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ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Samstag, 31.01.2015, 16:00 Uhr

Gebietsweise meist leichter, örtlich auch mäßiger Schneefall, im Bergland teils mit Verwehungen. Weiterhin Glätte durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Sonntag, 01.02.2015, 16:00 Uhr:

Die nach Deutschland eingeflossene, hochreichend kalte Meeresluft polaren Ursprungs sorgt bis auf weiteres für einen unbeständigen und winterlichen, in tiefen Lagen teils nasskalten Witterungsabschnitt.

Bis heute Abend fällt in einem Streifen von der Nordsee über das östliche Niedersachsen bis zum Erzgebirge etwas Schnee oder Schneeregen, die Mengen sind aber meist gering. Auch in Teilen Vorpommerns schneit es noch weiter, allerdings nimmt die Intensität allmählich ab. Trotzdem können bis zum Abend noch ein paar Zentimeter Neuschnee dazukommen. Ein weiteres Schneefallgebiet, das heute Mittag etwa zwischen Mosel und Hochrhein lag, verlagert sich in den nächsten Stunden langsam ostwärts. Dabei können bis zum Abend 1 bis 3, lokal bis 5 cm Neuschnee zusammenkommen. Abgesetzt von den genannten Gebieten kann es ebenfalls vereinzelte Schnee- oder Schneeregenschauer geben. Es muss weiterhin gebietsweise, vor allem aber oberhalb von 200 bis 400 Metern mit Glätte gerechnet werden. Der südwestliche Wind frischt besonders in höheren Lagen einiger Mittelgebirge sowie an der Ostsee mitunter stark böig, in Kamm- und Gipfellagen teils stürmisch auf. Entsprechend muss in freien Lagen des Berglands mit Schneeverwehungen gerechnet werden.

In der kommenden Nacht fällt im Norden noch gebietsweise etwas Schnee mit Neuschneemengen meist zwischen 1 und 3 cm, nur örtlich bis 5 cm. Auch im Süden kann es hier und da immer mal wieder etwas schneien. Zudem zieht von Ostfrankreich und Luxemburg her ein neues Schneefallgebiet in den Südwesten, das bis Sonntagfrüh weitere 1 bis 3, in Staulagen um oder etwas über 5 cm Neuschnee bringt. Bei Temperaturen zwischen 0 und -5 Grad, im Bergland zum Teil auch darunter, tritt verbreitet - auch außerhalb der Schneefallgebiete - Glätte durch Schnee, -matsch oder gefrierende Nässe auf. In den Hochlagen nimmt der südwestliche Wind allmählich ab, dagegen bleibt es an der Ostsee windig mit einzelnen steifen Böen (Stärke 7 Bft). Im äußersten Norden verdichten sich Nebelfelder wieder, so dass streckenweise Sichtweiten von unter 150 m auftreten können.

Am Sonntag kommt es bei wechselnder bis starker Bewölkung zu weiteren Schnee- oder Schneeregenschauern, in den Staulagen einiger Mittelgebirge sowie an den Alpen kann es auch mal längere Zeit am Stück schneien. Die 12-stündigen Neuschneemengen bis zum Abend liegen meist zwischen marginal" und 5 cm, nur stellenweise (z.B. im Stau des Schwarzwaldes und im Allgäu) auch mal darüber. Der südwestliche bis nordwestliche Wind frischt zunächst nur an der Ostsee, im Tagesverlauf auch an der Nordsee sowie in einigen Hochlagen stark böig auf. Vor allem auf Rügen und auf dem Brocken im Harz sind stürmische Böen möglich. In freien Lagen des höheren Berglands kann es nach wie vor zu Schneeverwehungen kommen.

Warnung vor Schneefall und Schneeverwehungen:
Gebietsweise Schneefall, Neuschneemengen meist 1 bis 5 cm, lokal auch etwas darüber. Im höheren Bergland teils Verwehungen (markante Warnung).

Warnung vor Glätte:
Vor allem im Bergland, aber auch in tieferen Lagen gebietsweise Glätte durch gefrierende Nässe, Schnee oder Schneematsch.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
Auf einigen Berggipfeln (Brocken, Fichtelberg) Sturmböen bis 9 Bft (bis 85 km/h).





Nächste Aktualisierung:
spätestens Samstag, 31.01.2015, 21:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann

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