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Gartenwetter

Unsere Garteninfos im März

Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.


    • Rasen vertikutieren

      Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, vertikutieren Sie ab Ende März Ihren Rasen. Achten Sie darauf, nur trockene Rasenflächen zu vertikutieren. Stellen Sie die Vertikutierhöhe richtig ein: Die Messer dürfen die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren auf zwei Zentimeter Höhe ab. Bewegen Sie das Gerät zunächst in Längs- und dann in Querbahnen über die Fläche, so dass ein feines Schachbrettmuster entsteht. Kahle Stellen sollten Sie gleich nach dem Vertikutieren mit frischen Rasensamen nachsäen. Wenn Sie diese Tipps beachten, bekommen die Gräserwurzeln mehr Sauerstoff, der Rasen wird dichter und strapazierfähiger.

    • Blumenknollen überprüfen

      Dahlien- und Gladiolenknollen, die Sie im Haus überwintert haben, sollten jetzt auf kranke Stellen untersucht werden. Werden Sie fündig, schneiden Sie diese Stellen aus und desinfizieren sie mit Holzkohlepuder oder einer Lösung aus Kaliumpermanganat.

    • Teich säubern

      Machen Sie Ihren Gartenteich jetzt frühlingsfrisch: Säubern Sie ihn gründlich und stellen Sie sicher, dass Geräte wie Pumpen und Filter noch voll funktionsfähig sind. Im Zweifelsfall können Sie dies in Fachgeschäften überprüfen lassen. Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, können nun auch Zierfische wieder zurück in ihr Außen-Territorium.

    • Blütenstauden teilen

      Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab Ð falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

      Durch regelmäßiges Teilen bleiben Blütenstauden wie die Elfenblume vital und blühfreudig
      Credits: MSG/Bodo Butz
    • Rosen schneiden und düngen

      Alle Öfterblühenden Rosen brauchen im März einen kräftigen Rückschnitt, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen. Entfernen Sie bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneiden Sie die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte. Nach dem Rückschnitt sollten Sie Ihr Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen. Alternativ können Sie einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger verwenden.

    • Grasnelken-Samen aussäen

      An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Aussaat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 ¡C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte "Morning Star". Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

    • Bodendecker: Clever sparen

      Um sich die Gartenpflege zu erleichtern, können Sie im März kleine oder größere Flächen im Garten mit Bodendeckern begrünen. Da solche Pflanzaktionen je nach Flächengröße ziemlich ins Geld gehen können, sollten Sie sich zunächst in Ihrem Bekanntenkreis umhören, ob Sie sich dort nicht kostenlos bedienen können. Denn: Bodendecker wie Kaukasus- Storchschnabel (Geranium macrorrhizum), Kleines Immergrün (Vinca minor) oder Efeu (Hedera helix) lassen sich sehr leicht durch Teilung vermehren. Stechen Sie bei Ihren Bekannten einfach an mehreren Stellen einige Soden aus dem Pflanzenteppich heraus und teilen Sie diese in viele kleine Stücke. Diese setzen Sie dann nach gründlicher Bodenvorbereitung auf der vorgesehenen Fläche in Ihrem Garten wieder ein.

    • Schnecken frühzeitig bekämpfen

      Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schnecken schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus Ð es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

      Schneckenkorn wird am besten im zeitigen Frühjahr ausgebracht
      Credits: MSG/Bodo Butz
    • Verkahlte Buchseinfassungen tiefer setzen

      Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten leicht, wenn sie sehr schattig stehen, und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

    • Bäume und Sträucher umpflanzen

      Der März ist der letzte Termin, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen. Wenn Sie länger warten, steigt bei empfindlichen Arten wie der Zaubernuss (Hamamelis) das Risiko, dass sie nicht mehr anwachsen. Stechen Sie die Pflanzen mit einem möglichst großen Erdballen aus und setzen Sie sie umgehend am neuen Standort wieder ein. Faustregel: Die Gehölze sollten möglichst nicht länger als drei Jahre gestanden haben, um am neuen Standort problemlos weiterzuwachsen. Robuste Arten wie die Forsythie können allerdings auch nach vier bis fünf Jahren Standzeit noch problemlos umgesetzt werden.

    • Düngung mit Hornmehl

      Hornmehl ist ein organischer Stickstoffdünger, der zunächst durch Bodenorganismen zersetzt werden muss, bevor die Pflanzenwurzeln den Nährstoff aufnehmen können. Der Dünger wirkt langsam und schont die Umwelt, da sein Stickstoff nicht ausgewaschen wird und daher auch das Grundwasser nicht belasten kann. Sie können damit jetzt im Frühjahr alle Stauden und Gehölze im Garten düngen, von der Aster bis zum Zier-Apfel. Übrigens: Die grobkörnigeren Hornspäne sollten Sie am besten schon im Herbst ausbringen, damit die Nährstoffe den Pflanzen im Frühjahr zur Verfügung stehen.

    • Zwiebelblumen düngen

      Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für nährstoffbedürftige Arten wie Narzisse, Tulpe oder Hyazinthe. Streuen Sie am besten einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger aus, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

      Schöne Beetpartner: Tulpen und Bergenien. Wenn Sie Ihre Tulpen schon beim Austrieb düngen, steigen die Chancen, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen
      IZB
    • Kälteempfindliche Sträucher jetzt pflanzen

      Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man am besten im Frühjahr. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

    • Rasen abharken und düngen

      Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Dünger auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

    • Großblumige Clematis auslichten

      Großblumige Clematis, die zwei Mal im Jahr blühen, sollten Sie spätestens Anfang März auslichten. Mit dieser Schnittmaßnahme können Sie die Blütenbildung steuern: Wenn Sie die Kletterpflanzen nur schwach zurückschneiden, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Ein stärkerer Rückschnitt hingegen reduziert die Intensität der ersten Blüte und fördert die zweite, die im Spätsommer an den neuen Trieben erscheint.

    • Rückschnitt im Heidegarten

      Damit Sommer- und Winterheide kompakt und blühfreudig bleiben, müssen die Pflanzen jedes Jahr spätestens Anfang März mit der Heckenschere kräftig gestutzt werden. Schneiden Sie die alten Blütentriebe ähnlich wie beim Lavendel auf kurze Stummel zurück. Ein zu tiefer Schnitt ins alte Holz sollte hingegen vermieden werden, weil die meisten Heidearten dann nur sehr zögerlich wieder austreiben. Auch die Ziergräser und Stauden im Heidegarten sollten Sie jetzt zurückschneiden, damit sie aus dem Boden neu durchtreiben können.

    • Hochstämmchen zurückschneiden

      Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) Ð warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea "Pendula") sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

    • Pflanzzeit für Bambus

      Wenn Sie in Ihrem Garten neuen Bambus pflanzen wollen, ist der März dafür ein guter Monat. Sie können die Ziergräser aber auch noch später im Jahr setzen, da sie in der Regel im Topf angeboten werden. Tipp: Wenn Sie bereits einen Bambus besitzen, können Sie diesen jetzt einfach teilen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten ein Teilstück mit zwei bis drei Halmen vom Wurzelballen ab und setzen Sie es an anderer Stelle wieder ein. Wichtig: Pflanzen Sie Ausläufer bildende Arten (z. B. Phyllostachys) ausschließlich mit geeigneter Rhizomsperre.

    • Hornveilchen als Lückenfüller

      Die frostharte Stiefmütterchen -Verwandte gedeiht am besten auf frischen Böden in sonniger Lage. Mit Hornveilchen lassen sich hervorragend größere Gehölze unterpflanzen, Randbereiche von Beeten aufwerten und sogar Pflasterfugen verschönern. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Herbstblüte und verhindert eine ungewollte Versamung.

    • Rittersporn aus Stecklingen vermehren

      Sobald der Boden frostfrei ist, können Sie von Ihrem Lieblings-Rittersporn Ableger machen. Dazu legt man einen Teil der Wurzeln frei Ð die ersten Triebspitzen müssen aber etwa zehn Zentimeter lang sein und mindestens zwei Blätter haben. Schneiden Sie die ersten Triebe des Rittersporns so tief wie möglich ab, sodass jede einen schuppigen Ansatz behält. Dann werden Erdreste und braune Schuppen vorsichtig mit dem Messer entfernt. Die Triebe dann in frische Anzuchterde stecken, die mit Perlit abgedeckt wird. An einen hellen, aber kühlen Platz im Haus oder Glashaus stellen, bis sich nach etwa sechs Wochen Wurzeln gebildet haben.

    • Zweijährige auspflanzen

      Die Zweijährigen müssen umziehen. Stiefmütterchen, Maßliebchen und Vergissmeinnicht sollten spätestens im März an ihrem Stammplatz ausgepflanzt werden.

     
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