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Gartenwetter

Garteninfos im Dezember

Topfrosen vor Frost schützen, Tongefäße sichern und Schildläuse bekämpfen: Hier ist der monatliche Arbeitskalender für Balkon- und Terrassengärtner.


    • Winterharte Kübelpflanzen schützen

      Es klingt zwar paradox, aber auch winterharte Kübelpflanzen brauchen einen Winterschutz. Wenn Buchsbaum oder Fächer-Ahorn nicht im Gartenboden wachsen, sind die Wurzeln anfällig für Frostschäden, da die Kälte nicht nur von oben, sondern auch seitlich in den Wurzelballen eindringen kann. Umwickeln Sie die Töpfe am besten dick mit isolierendem Material und stellen Sie sie auf eine Styroporplatte. Ein geschützter Standort an der Hauswand ist für die Wintermonate ideal.

    • Winterschutz für Topfrosen

      Die empfindlichste Stelle bei Rosen ist die Veredlungsstelle - das gilt auch für Rosen im Topf. Achten Sie deshalb bei allen Winterschutzmaßnahmen darauf, dass diese Stelle mit Laub bedeckt oder mit isolierendem Material umhüllt ist. Einige Zwerg- und Kleinstrauchrosen besitzen allerdings keine Veredlungsstelle, da sie durch Stecklinge vermehrt werden. Ein schattiger, windgeschützter Standort ist für Topfrosen der ideale Platz zum Überwintern.

    • Hilfe gegen Schildläuse

      Ist es im Winterquartier zu warm, bekommen Kübelpflanzen sehr leicht Schildläuse. Wer keine Spritzmittel einsetzen möchte, wischt den Großteil der Tiere mit einem rauen Schwamm oder einer ausgedienten Zahnbürste ab. Danach lässt man je 20 Milliliter Spiritus und Schmierseife in einem Liter Wasser und sprüht die Zweige tropfnass ein. Bei Bedarf wiederholen.

    • Kakteen: Ruhezeit einhalten

      Die meisten Kakteen-Arten kommen nur dann zur Blüte, wenn Sie ihnen im Winter eine Ruhezeit gönnen. Halten Sie die Pflanzen bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius in einem hellen Raum (z. B. Wintergarten) und stellen Sie von Anfang Dezember bis Ende Februar das Gießen vollständig ein. Im März werden dann Temperatur und Wassergaben langsam gesteigert und die Pflanzen bei Bedarf umgetopft.

    • Immergrüne Kübelpflanzen gießen

      Die Topfballen winterharter, immergrüner Kübelpflanzen wie Buchsbaum, Mahonie oder Spindelstrauch (Euonymus) dürfen im Winter nicht austrocknen. Die Blätter verdunsten bei milden Temperaturen auch in der kalten Jahreszeit Wasser und trocknen leicht aus. Daher sollten Sie diese Pflanzen bei Bedarf auch im Winter gießen.

    • Feigen im Haus nachreifen lassen

      Bei anhaltenden Frösten sollten Sie auch die relativ robuste Feige (Ficus carica) ins Winterquartier holen. Sind die Früchte noch nicht reif, lässt man sie am besten an einem hellen, frostfreien Platz im Haus oder Wintergarten nachreifen. Tipp: Bringen Sie die Pflanzen im nächsten Jahr schon Anfang April ins Freie - so haben Sie gute Chancen, vor dem nächsten Winter reife Feigen zu ernten.

    • Kamelie: Tipps gegen Knospenfall

      Eine zu warme Umgebung ist der häufigste Grund dafür, dass Kamelien im Winter ihre Knospen verlieren. Viel besser eignet sich zur Überwinterung ein Platz im Kalthaus oder im moderat beheizten Wintergarten bei einer Lufttemperatur zwischen 10 und 15 Grad Celsius.

    • Frostwächter installieren

      Wenn Sie empfindliche Kübelpflanzen wie den Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis) und die Engelstrompete im Kalthaus oder in der Garage überwintern, müssen Sie sicherstellen, dass es dort auch bei klirrender Kälte frostfrei bleibt. Installieren Sie am besten einen Frostwächter, der sich automatisch zuschaltet und die Temperatur über dem Gefrierpunkt hält.

    • Tongefäße reinholen

      Nicht alle Tongefäße sind frostfest: Das Wasser dringt in feine Ritzen ein, dehnt sich bei Frost aus, und die Töpfe zerbersten oder die Glasur platzt ab. Im Zweifelsfall sollten Sie leere Pflanzgefäße aus Ton daher lieber im Haus aufbewahren. Ton-Amphoren, die als Wasserspiele verwendet werden, sollten Sie zu Winterbeginn ebenfalls mitsamt der Pumpe frostsicher aufbewahren.

    • Balkonblumen kompostieren

      Die sommerliche Blütenpracht im Balkonkasten ist jetzt endgültig vorbei. Die Balkonblumen können Sie mitsamt der Blumenerde auf den Kompost geben. Zerkleinern Sie die Wurzelballen vor dem Kompostieren mit einer Hacke oder einem Spaten, damit sie gut verrotten.

    • Terrassenfugen erneuern

      Alle Pflanzen und die Gartenmöbel sind eingewintert? Die perfekte Gelegenheit, um die Fugen des Terrassenbelags zu erneuern. Wenn Sie auf Ihrer Terrasse Probleme mit Unkrautwuchs haben, sollten Sie dafür einen speziellen Kunstharzmörtel verwenden. Im Fachhandel gibt es eine Vielzahl wasserdurchlässiger oder undurchlässiger Produkte, die mit Wasser und manchmal zusätzlich mit Quarzsand angerührt werden. Entfernen Sie zunächst mit einem Kratzer die alte Fugenmasse und reinigen Sie danach den Terrassenbelag gründlich mit einem Hochdruckreiniger. Anschließend bringen Sie die neue Fugenmasse auf, indem Sie sie mit einem Gummiwischer auf der Fläche verteilen. Wichtig: Damit die Masse gut abbindet und nicht brüchig wird, muss es ein paar Tage frostfrei sein.

     
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