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Erklärung der Gartensymbole

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Gartenwetter

Garteninfos im November

Robuste Kübelpflanzen wie Oleander und Olive sollten Sie so lange wie möglich draußen lassen. Winterharte Arten werden vor allem vor Nässe geschützt.


    • Kübelpflanzen einwintern

      Spätestens im November müssen Sie auch in milderen Lagen mit ersten Nachtfrösten rechnen. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die meisten Kübelpflanzen ins Winterquartier zu bringen. Faustregel für die †berwinterung: Je wärmer das Quartier ist, desto heller muss es sein. Bei gleichmäßigen Temperaturen um die fünf Grad Celsius können Sie auch immergrüne Pflanzen dunkel überwintern, ohne dass die Blätter schaden nehmen. Robustere mediterrane Arten wie Oleander und Olive fühlen sich auch bei leichten Frösten im Freien wohler, als in einem Winterquartier, in dem das Verhältnis zwischen Licht und Temperatur nicht optimal ist. Diese Arten sollten Sie daher so lange wie möglich draußen lassen.

      Kübelpflanzen
      Für die meisten Kübelpflanzen ist die Freiluftsaison spätestens im November zu Ende
      MSG/Martin Staffler
    • Befestigungen erneuern

      Prüfen Sie die Bindedrähte und -schnüre, mit denen Ihre Topfpflanzen an Stützstäbe oder Kletterhilfen fixiert sind. Da viele Stämme im Sommer deutlich an Dicke zulegen, schneiden die Befestigungen die Rinde ein, wenn man sie nicht rechtzeitig lockert oder entfernt. Bindematerialien aus PVC wie zum Beispiel Hohlschnüre sind zwar elastisch, werden aber nach wenigen Jahren spröde und sollten erneuert werden.

    • Tontöpfe reinigen

      Leere Töpfe aus Ton oder Terrakotta tragen am Ende der Saison meist weiße Kalkausblühungen. Diese Ablagerungen können Sie entfernen, indem Sie die Töpfe über Nacht in einer fünfprozentigen Lösung aus Wasser und Essigessenz oder Zitronensäure einweichen. Am nächsten Tag lassen sich die verbliebenen Kalkreste ganz leicht abbürsten.

    • Pelargonien als Stecklinge überwintern

      Wenn Sie Ihre Pelargonien bis in die nächste Saison retten wollen, sollten Sie jetzt von den alten Pflanzen Stecklinge schneiden. Sie werden in ein feuchtes Torf-Sand-Gemisch gesteckt und unter einer Folienabdeckung bis zum nächsten Jahr an einem kühlen, hellen Ort gelagert. Das †berwintern mehrjähriger Mutterpflanzen ist nicht zu empfehlen, da sie oft bereits stark verholzt sind und unansehnlich werden.

    • Winterschutz für Topfstauden

      Winterharte Gartenstauden sind dankbar für etwas Winterschutz, wenn man sie im Topf kultiviert, denn der Wurzelballen friert viel leichter durch als im Freiland. Stellen Sie die Topfstauden am besten dicht an dicht in eine Kiste aus Holz oder Styropor und füllen Sie die Zwischenräume mit Rindenmulch auf.

      Topf Hortensie
      Topf-Hortensien können mit Winterschutz im Freien überwintern
      MSG/Martin Staffler
    • Winterharte Kübelpflanzen vor Regen schützen

      Funkien, Fächer-Ahorn oder Bauern-Hortensien können mit etwas Kälteschutz für die Töpfe problemlos im Freien überwintern. Man sollte sie jedoch regengeschützt aufstellen, zum Beispiel dicht an einer Hauswand, damit sich bei anhaltenden Niederschlägen in den Töpfen keine Staunässe bilden kann. Entfernen Sie die Untersetzer und bohren Sie bei größeren, schlecht dränierten Gefäßen mit einem Steinbohrer vorsichtshalber ein paar zusätzliche Löcher in den Topfboden. Damit das Regenwasser gut abläuft, können Sie außerdem kleine Holzklötze unter die Töpfe legen.

    • Ritterstern-Zwiebeln pflanzen

      Damit die subtropischen Rittersterne (Hippeastrum) - umgangssprachlich auch Amaryllis genannt - zu Weihnachten ihre prächtigen Blüten öffnen, müssen Sie die Zwiebeln Anfang November pflanzen. Setzen Sie die Zwiebel bis zur breitesten Stelle in einen nur wenig größeren Topf mit erdfeuchter Blumenerde und stellen Sie diesen anschließend an einen hellen und warmen Platz. Sobald die Blütenknospe zu sehen ist, können Sie mit dem Gießen anfangen.

    • Gartenmöbel einwintern

      Gartenmöbel aus Teak oder Robinie sind zwar wetterfest, aber der Klappmechanismus wird durch nasskaltes Winterwetter in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb sollten Sie Ihre Gartenmöbel jetzt entweder mit einer speziellen Schutzhülle vor der Witterung schützen oder bis zur nächsten Saison an einem trockenen Ort lagern.

    • Alte Blumenerde kompostieren

      Wenn Sie noch Blumenerde-Reste haben, sollten Sie diese noch im Herbst zum Umtopfen verwenden, zum Beispiel für Kamelien. Haben Sie in diesem Jahr keine Verwendung mehr für die Erde, verteilen Sie die Reste am besten in den Beeten oder auf dem Kompost.

    • Terrasse reinigen

      Wenn die Kübelpflanzen im Winterquartier sind, ist es an der Zeit, die Steine auf Ihrer Terrasse zu reinigen. Für diesen Zweck gibt es im Fachhandel speziellen, umweltfreundlichen Steinreiniger. Er wird in Wasser gelöst und dann mit einem kräftigen Schrubber aufgetragen. Alternativ leistet auch ein Hochdruckreiniger mit speziellem Anbaugerät gute Dienste.

    • Hornveilchen in Töpfe pflanzen

      Hornveilchen sind beliebte Frühlingsblüher für Balkon und Terrasse. Sie können die Balkonblumen für die nächste Frühjahrsblüte bereits im Herbst pflanzen, denn sie sind vollkommen winterhart. Vor kalten, austrocknenden Ostwinden und Wintersonne müssen Sie die Pflanzen allerdings schützen. Sie können sie mit Fichtenreisig abdecken oder einfach an einem halbschattigen, windgeschützten Standort aufbewahren.

      Hornveilchen
      Hornveilchen können schon jetzt gepflanzt werden
      MSG/Martin Staffler
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    • Wasserspeicher im Kalthaus füllen

      Wenn Sie Ihre Kübelpflanzen im unbeheizten Gewächshaus (Kalthaus) überwintern, sollten Sie darin ein paar große, mit Gießwasser befüllte Gefäße aufstellen. Grund: Das Wasser erwärmt sich langsam auf Lufttemperatur, speichert die Wärme und gibt sie bei fallenden Temperaturen langsam an die Umgebung ab. Das führt im Kalthaus zu einer ausgeglicheneren Temperatur und kann in kalten Nächten sogar das Eindringen von Frost verhindern.

    • Immergrüner Winterschmuck

      Immergrüne Zwerggehölze wie Skimmie, Rebhuhnbeere oder Winterheide bringen auch in der kalten Jahreszeit frisches Grün auf die Terrasse. Achten Sie darauf, dass die Topfballen im Winter nicht durchnässen, aber auch nicht zu trocken werden. Wenn die Topfballen durchgefroren sind, sollten Sie Pflanzen mit einem Stück Vlies vor Trockenschäden durch die Wintersonne schützen.

      Rebhuhnbeere
      Die Rebhuhnbeere (Gaultheria procumbens) ist ein Heidekrautgewächs und sollte daher in saures Substrat (Moorbeeterde) gepflanzt werden
      Nedwork
    • Alte Blumenerde kompostieren

      Wenn Sie noch Blumenerde-Reste haben, sollten Sie diese noch im Herbst zum Umtopfen verwenden, zum Beispiel für Kamelien. Haben Sie in diesem Jahr keine Verwendung mehr für die Erde, verteilen Sie die Reste einfach in den Beeten oder auf dem Kompost. Wenn Sie die Erde bis zum nächsten Jahr aufbewahren wollen, füllen Sie sie am besten in fest verschließbare Kunststoffeimer mit Deckel um und lagern sie draußen an einem kühlen schattigen Platz.

    • Wind abhalten

      Nicht Frostgrade allein bringen Kübelpflanzen im Freien zum Frösteln. Schlimmer ist auskühlender Wind, der obendrein an den Blättern reißt und diese verletzt. Verkleiden Sie das Balkongeländer deshalb vor dem Winter mit dekorativen Planen oder Strohmatten, die als Windschutz dienen.

    • Achtung, Mäuse!

      Auch Terrassenpflanzen bleiben häufig nicht von Mäusen verschont, die in Zwiebelblumen oder Wurzeln eine willkommene Ergänzung für ihre karge Winternahrung sehen. Wer Fraßspuren entdeckt, sollte die Töpfe mit engmaschigem Draht überspannen. Bäume und Sträucher im Topf sollten wie im Garten mit Manschetten vor gefräßigen Kaninchen und anderen Nagern geschützt werden.

    • Erdkruste lockern

      Pflanzen, die länger nicht umgetopft wurden, bilden oft Krusten auf der Substratoberfläche. Sie entstehen durch Trockenheit, Dünger- oder Kalkablagerungen. Lockern Sie die Kruste mit einer Gabel auf und entfernen sie die oberste Erdschicht. Sie wird durch eine Schicht frischer Erde ersetzt.

     
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