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Gartenwetter

Die besten Gartentipps im Mai

Im Mai fängt die Balkon- und Terrassensaison richtig an. Hier finden Sie die wichtigsten Arbeiten für einen bunten Blumensommer.


    • Blumenkästen bepflanzen

      Nach den Eisheiligen können Sie Ihre Blumenkästen neu mit Balkonblumen bepflanzen. Achten Sie darauf, dass die Kästen genügend Volumen besitzen, da sie sonst sehr schnell austrocknen, und verwenden Sie frische, hochwertige Blumenerde. Auch eine gute Höhenstaffelung ist wichtig: Aufrecht wachsende Arten setzt man nach hinten und hängende Balkonblumen nach vorne, so dass sie ungestört über den vorderen Kastenrand in die Tiefe wachsen können. Balkonblumen
      Geben Sie den Balkonblumen genügend Platz im Kasten Copyright: Bodo Butz
    • Miniteich bepflanzen

      Jetzt im Mai ist die beste Zeit, eine Zinkwanne oder einen Holzbottich in einen Miniteich zu verwandeln. Tipp: Für undichte Holzgefäße gibt es in Fachgartencentern wasserundurchlässige Kunststoffeinsätze. Mit handwerklichem Geschick können Sie preisgünstige Kunststoffwannen oder Maurerkübel auch selbst mit einer Holzverkleidung versehen. Für die Bepflanzung der Mini-Teiche kommen neben kompakten Arten der Sumpf-Schwertlilie (beispielsweise Iris laevigata, Iris ensata), Herzblättrigem Hechtkraut (Pontederia cordata) oder Breitblättrigem Pfeilkraut (Sagittaria latifolia) kleinwüchsige Seerosen wie 'Laydekeri Purpurata' (Nymphaea) in Frage. Beliebt sind auch Wasserhyazinthen (Eichhornia crassipes) oder Wassersalat (Pistia stratiotes), die auf der Wasseroberfläche treiben. Diese Tropenpflanzen müssen aber frostfrei überwintert werden.

    • Kübelpflanzen aus dem Winterquartier holen

      Nach den Eisheiligen können auch empfindliche Kübelpflanzen wie der Rosen-Eibisch oder das Wandelröschen wieder ins Freie. Stellen Sie Ihre Kübelpflanzen aber nicht direkt in die pralle Sonne: Wegen der Umstellung verursacht die Sonneneinstrahlung selbst bei Sonnenanbetern Blattverbrennungen. Akklimatisieren Sie die Pflanzen daher zunächst für eine Woche an einem halbschattigen Platz ohne direkte Mittagssonne.

    • Tontöpfe reinigen

      Gebrauchte Töpfe aus Ton oder Terrakotta besitzen oft sogenannte Kalkausblühungen. Der Kalk stammt meist aus dem Gießwasser und bildet auf der Außenseite der Gefäße mehr oder weniger dicke Krusten, die schwierig zu entfernen sind. Mit folgendem Trick ist das jedoch ganz einfach: Stellen Sie Ihr Tongefäß in einen großen Wassereimer und füllen Sie diesen mit einer Lösung aus Wasser und Essigessenz (Verhältnis 15:1) auf. Wenn Sie diese eine Nacht einwirken lassen, können Sie die angelösten Kalkränder am nächsten Tag einfach mit einem Tuch abwischen.

    • Hanging Baskets bepflanzen

      Hanging Baskets sind eine beliebte Alternative zu klassischen Blumenampeln, denn die Gitterkörbe werden nicht nur von oben, sondern auch von den Seiten mit Balkonblumen bepflanzt, so dass sich im Lauf des Sommers regelrechte Blütenkugeln bilden. Jetzt ist die richtige Zeit, um die Körbe zu bepflanzen und auf der Terrasse aufzuhängen.

    • Unkrautschutz für Topfballen

      Damit in den Töpfen möglichst wenig Unkräuter keimen, können Sie die Oberflächen mit Blähton, Rindenmulch, grobem Kies, Muschelschalen oder einer runden Schutzmatte aus Kokosfasern abdecken.

    • Bougainvilleen: Rückschnitt für mehr Blütenpower

      Die zu den Kletterpflanzen gehörende Bougainvillea begeistert mit mehreren Blütenschüben pro Jahr. Kurios: Meist sprießen im Frühling die ersten Blüten noch vor den Blättern. Sorten wie 'Rosenka' verändern im Verlauf der Blüte ihre Farbe und am Ende trocknen alle ãBlüten" - in Wirklichkeit handelt es sich um Hochblätter - pergamentartig ein. Zu diesem Zeitpunkt kürzt man jedes Mal kräftig die Triebspitzen. Schon rund einen Monat danach bilden sich neue Blüten. Wichtig: Geben Sie Ihrer Bougainvillea unbedingt einen vollsonnigen Platz und unterschätzen Sie ihren Wasserbedarf nicht: Voll beblätterte Bougainvilleen sind sehr durstig!

    • Umtopfen: Wurzelkeil-Methode für große Kübelpflanzen

      Wer seine Kübelpflanzen bereits in sehr großen Gefäßen hält, kann sich mit der sogenannten Wurzelkeil-Methode behelfen. Dabei schneidet man mit einer Säge oder einem scharfen Messer aus dem Wurzelballen zwei bis drei ãTortenstücke" heraus. Dazu setzt man zwei senkrechte Schnitte, die in einem Winkel von rund 30 Grad auf einander zulaufen und sich 2-3 cm vor dem Stamm der Pflanze treffen. Anschließend setzt man sein Exemplar in den alten Topf zurück und füllt die Lücken mit frischer, hochwertiger Kübelpflanzenerde auf. Wichtig: Verkleinern Sie den Wurzelballen nie rundum, indem Sie alle Ränder kappen, sonst gehen zu viele wichtige Feinwurzeln verloren.

    • Olivenbäume kräftig zurückschneiden

      Obwohl sie oft als winzige Bonsais oder kompakte Stämmchen angeboten werden, sind Olivenbäume von Natur aus starkwüchsige Gesellen. Ohne Schnitt würden bald lange, unverzweigte, sogenannte Peitschenzweige das Bild stören. Wer die mediterranen Charakterbäume dagegen dauerhaft kompakt halten möchte, greift mehrmals im Jahr zur Schere: im Februar oder März, im Juni und nochmals gegen Ende August. Düngen Sie Ihre Pflanze nach dem Schnitt nicht - zu viele Nährstoffe können bei Oliven zu Blattschäden führen. Tipp: Wenn die Olive ihre Blätter verliert, hat sie in den letzten zwei Wochen unter Wassermangel gelitten. Sie reagiert erst zeitverzögert auf Trockenheit.

    • Eisenhungrige Sommerblüher

      Einige Balkonpflanzen haben einen erhöhten Eisenbedarf. Dazu gehören Petunie, Elfenblume, Elfensporn, Zauberglöckchen, Blaue Fächerblume und Margerite. Diese Pflanzen sollten Sie möglichst in eine leicht saure Blumenerde setzen, denn in saurer Erde ist Eisen am besten verfügbar. Im Fachhandel gibt es spezielle Petunienerde mit dem nötigen niedrigen pH-Wert. Sie können aber auch selbst ein geeignetes Substrat herstellen: Mischen Sie Balkonpflanzenerde und Rhododendron- oder Hortensienerde im Verhältnis 1:1. Balkonblumen
      Petunien haben einen erhöhten Eisenbedarf Copyright: MoerheimNewPlantbv
    • Balkonblumen entspitzen

      Je öfter Sie bei jungen Balkonblumen die Triebspitzen kappen, desto besser verzweigen sie sich - und umso reicher blühen sie. Das Entspitzen oder Pinzieren erfolgt am besten mit einer sauberen, scharfen Schere. Beim Abknipsen mit den Fingerspitzen quetscht man die Triebe oft zu stark oder reißt sie ein.

    • Tauchbad für Kübelpflanzen

      Wenn Ihre Kübelpflanzen im Winterquartier sehr trocken gestanden haben, sollten Sie ihnen ein Tauchbad gönnen. So wird der Wurzelballen durchdringend gewässert und die Blumenerde lässt sich wieder leichter benetzen. Stellen Sie die Pflanzen einfach mit Topf in einen großen Wassereimer und lassen Sie sie mehrere Minuten darin stehen, bis keine Bläschen mehr aufsteigen.

    • Ruhezeit für Frühlingsblüher

      Die mit Narzissen und Hyazinthen bepflanzten Blumenkästen und -schalen sind mittlerweile fast vollständig verblüht. Stellen Sie jetzt das Gießen ein und schneiden Sie die verwelkten Blüten ab. Die Töpfe müssen so lange an einem regengeschützten Platz stehen bleiben, bis die Blätter und Stiele der Zwiebelblumen eingetrocknet sind. Nehmen Sie die Knollen und Zwiebeln anschließend aus der Erde, lassen Sie sie etwas abtrocknen und bewahren Sie sie bis zum erneuten Auspflanzen im Herbst in luftigen Papiertüten an einem dunklen Ort auf.

    • Gladiolentöpfe können ins Freie

      Zwiebelblumen, die erst im Sommer blühen, dürfen ab Mitte Mai nach draußen. Gladiolen, Blumenrohr und Dahlien, die bereits im Topf sind, stehen bis dahin im Haus oder Gewächshaus an einem hellen Platz, um Blätter und Triebe zu bilden.

    • Bestellte Pflanzen gleich versorgen

      Wenn Sie Balkon- oder Kübelpflanzen im Internet bestellt haben, sollten Sie sie sofort nach Ankunft auspacken, mit Wasser versorgen und an einem nicht zu sonnigen Platz aufstellen. Idealerweise setzt man die Jungpflanzen sofort in die vorgesehenen Pflanzbehälter um.

    • Engelstrompeten vermehren

      Haben die Engelstrompeten bereits bleistiftstarke neue Triebe gebildet, können Sie daraus Stecklinge schneiden, um neue Pflanzen heranzuziehen. Schneiden Sie sie unterhalb eines Blattpaars ab und entfernen Sie bis auf die oberen zwei bis drei alle anderen Blätter. Größere Blätter sollten Sie halbieren, um den Wasserverlust der Stecklinge zu reduzieren. Nach zwei bis drei Wochen bilden die Stecklinge unter Glas oder Folie an einem warmen, hellen Platz in Anzuchterde neue Wurzeln.

    • Kälteschutz bereithalten

      Sollte es in Regionen mit rauem Klima, beispielsweise dem Alpenvorland, auch im Mai noch frostige Nächte geben, rückt man Töpfe mit jungen Sämlingen und Kästen mit frisch gepflanzten Balkonblumen dicht an die Hauswand und deckt sie mit einem Stück Kunststoffvlies oder mehreren Lagen Zeitungspapier ab.

    • Basilikum im Topf

      Veredeltes Basilikum kann man jetzt in größere Töpfe mit Kräutererde setzen. Entspitzen Sie regelmäßig die Triebe, damit die Pflanzen sich gut verzweigen und nicht zu früh Blüten bilden.

    • Zimmerpflanzen an die Luft

      Viele Zimmerpflanzen können den Sommer über auf der Terrasse oder dem Balkon verbringen, zum Beispiel Grünlilien, Yucca, Pentas oder Zierspargel. Mit dem Ausräumen sollten Sie allerdings bis nach den Eisheiligen warten.

     
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