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Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Januar

Schon im Januar können Sie erste Gemüse-Arten auf der Fensterbank vorziehen. Ansonsten brauchen jetzt vor allem die Obstbäume ein wenig Pflege.


    • Artischocken aussäen

      Jetzt ist die richtige Zeit, um Artischocken auszusäen. Legen Sie die Samen vorher einen Tag lang in warmes Wasser, so keimen sie besser. Dann sät man je drei Samenkörner pro Topf. Stellen Sie die Töpfe auf ein Fensterbrett. Bei 18 bis 23°C keimen die Samen nach zwei bis drei Wochen. Die Sämlinge sollten hell stehen, damit sie kompakt bleiben. Ab Mitte Mai können sie in den Garten gepflanzt werden.

      Artischocke
      Ab Mitte Mai können die Artischocken in den Garten gepflanzt werden.
      MSG/Martin Staffler
    • Gemüse ernten

      Bei frostigen Temperaturen können Sie die Kästen problemlos säubern, denn Flöhe sind noch nicht so aktiv. Sie sollten trotzdem aus hygienischen Gründen Handschuhe tragen. Entfernen Sie zuerst den groben Dreck und fegen Sie den Vogelnistkasten aus. Danach sollten Sie den Kasten mit heißem Wasser auswischen. Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel sollten für Vogelnistkästen nicht verwendet werden, denn sie könnten sogar Schaden anrichten.

    • Stachel- und Johannisbeeren vermehren

      Falls nicht im Spätsommer geschehen, können Stecklinge von Stachel- und Johannisbeeren geschnitten werden. Bewurzelung im Haus im Wasserglas.

    • Flechtenbefall an Obstbäumen

      Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Flechten keine Pflanzenschädlinge. Die Baumrinde dient ihnen nur als Siedlungsfläche. Die Symbiose aus Algen und Pilzen siedelt sich bevorzugt auf Oberflächen an, die sich nicht verändern, und damit vor allem auf Bäumen, die kaum noch wachsen. Bei relativ jungen Bäumen mit Flechtenbefall sollten Sie daher prüfen, ob diese vielleicht unter Nährstoffmangel oder Bodenverdichtungen leiden. Abhilfe schafft in der Regel eine Düngung mit etwa 50 Gramm Hornspänen pro Quadratmeter oder das Umpflanzen an einen neuen Standort mit besseren Bodenbedingungen.

    • Baumpfähle erneuern

      Bei den meisten schwach wachsenden Apfel- und Birnbäumen ist die Veredlungsstelle am Stammfuß lebenslang bruchgefährdet. Morsche oder defekte Baumpfähle sollten Sie deshalb jetzt im Winter erneuern. Gut eingewurzelte Hoch- und Halbstämme benötigen keine Stütze mehr.

    • Radieschen-Anzucht auf der Fensterbank

      Eine helle Fensterbank und Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius reichen aus, um schon früh im Jahr selbst gezogene Radieschen zu ernten. Säen Sie eine schnell wachsende Sorte (z. B. 'Stoplite' oder 'Lucia') dünn in Anzuchtkisten aus (Saatgut mit trockenem Sand mischen) und vereinzeln Sie die Keimlinge nach dem Auflaufen, so dass jede Pflanze mindestens vier Zentimeter Abstand zu ihren Nachbarn hat. Schon nach sechs Wochen sind die ersten Radieschen erntereif.

    • Haselnuss ablegen

      Aus jungen Bodentrieben Ihrer Haselnuss können Sie ganz leicht wurzelechte neue Pflanzen heranziehen. Stechen Sie den Spaten bei frostfreiem Wetter neben Ihrem Haselnussstrauch in den Boden, so dass ein schmaler, tiefer Schlitz entsteht. Biegen Sie anschließend einen jungen bodennahen Trieb um und legen Sie ihn mit der Triebmitte so in den Schlitz, dass die Triebspitze möglichst senkrecht hochsteht. Danach wird der Schlitz durch sanften Druck mit den Füßen gleich wieder verschlossen. Widerspenstige Ableger können Sie zusätzlich mit einem Zelthaken in der Erde fixieren. Bis zum nächsten Herbst hat der Ableger eigene Wurzeln bebildet. Dann können Sie ihn von der Mutterpflanze trennen und an der vorgesehenen Stelle einpflanzen.

    • Wühlmäuse bekämpfen

      Im Januar finden Wühlmäuse wenig Nahrung und knabbern daher besonders gerne die Wurzeln der Obstbäume an. Der Winter ist auch die beste Bekämpfungszeit für die lästigen Nager, weil sie wegen der Nahrungsknappheit jetzt besonders gut auf Giftköder und Köderfallen ansprechen. Als Köder für Fallen haben sich Sellerie und Karottenstücke bewährt. Wichtig: Fassen Sie Köder und Falle ausschließlich mit Handschuhen an, da die Tiere sonst vom menschlichen Geruch abgeschreckt werden.

    • Hochbeete und Frühbeetkästen bauen

      Die arbeitsame Zeit im Januar können Sie nutzen, um neue Hochbeete und Frühbeetkästen zu bauen. Dank dieser speziellen Kulturbehälter können Sie Ihr Gemüse besonders früh aussäen und ernten.

      Hochbeet
      Der Gemüse-Anbau im Hochbeet ist besonders rückenschonend
      MSG/Alexandra Ichters
    • Pfirsiche: Jetzt Kräuselkrankheit vorbeugen

      Gegen die Kräuselkrankheit beim Pfirsich gibt es bis heute im Haus- und Kleingarten kein zugelassenes Pflanzenschutzmittel. Versuche haben aber gezeigt, dass eine frühzeitige und wiederholte Behandlung mit Pflanzenstärkungsmitteln wie Neudo-Vital Obst-Pilzschutz die Infektionsgefahr deutlich senken kann. Sprühen Sie den gesamten Baum damit ein, sobald die Knospen zu schwellen beginnen, und wiederholen Sie die Behandlung im zwei- bis dreiwöchentlichen Abstand bis zum Blütenbeginn. Auch Behandlungen mit Ackerschachtelhalm-Brühe beugen der Kräuselkrankheit vor.

    • Gemüse und Obst: Vorräte kontrollieren

      Möhren, Rote Bete und andere in Sand eingelagerte Wurzelgemüse sollten Sie regelmäßig auf Faulstellen kontrollieren. Sortieren Sie Wurzeln und Knollen mit braunen Flecken aus und verwerten Sie diese so schnell wie möglich. Das Gleiche gilt auch für Äpfel, die Sie im Herbst im Keller eingelagert haben.

    • Kohlrabi vorziehen

      Frühe Kohlrabi-Sorten wie 'Azur Star' fürs Frühbeet oder für den Folientunnel können Sie schon Ende Januar an einem hellen, 15-20 Grad warmen Ort vorziehen. Sinken die Temperaturen unter 14 Grad Celsius, steigt die Gefahr von „Schossern" (vorzeitigen Blüten).

    • Winterspinat ernten

      An frostfreien Tagen können Sie in milden Lagen unter Vlies und Folie jetzt Winterspinat ernten. Verschonen Sie die Herzblätter, damit die Pflanzen nachwachsen können.

    • Rhabarber im Gewächshaus vortreiben

      Wenn Sie schon früh im Jahr frischen Rhabarber aus eigener Ernte genießen wollen, sollten Sie jetzt bei Tauwetter einen Wurzelstock ausgraben und in einen großen Maurerkübel mit Gemüse-Erde umpflanzen. Treiben Sie die Pflanze anschließend im unbeheizten Gewächshaus vor. Die zarten jungen Stängel sind spätestens Anfang April erntereif und besonders aromatisch.

    • Schwarzwurzeln und Topinambur ernten

      Frosthartes Wurzelgemüse wie Topinambur oder Schwarzwurzel können Sie auch im Winter jederzeit frisch genießen, sofern der Boden nicht gefroren ist. Ernten Sie das Gemüse einfach nach Bedarf mit der Grabegabel.

    • Gemüse-Anbau und Beet-Aufteilung planen

      Eine gute Anbauplanung ist im Gemüsegarten das A und O. Zeichnen Sie am besten eine maßstäbliche Skizze Ihrer Gemüsebeete auf und teilen Sie das Gemüse in den benötigten Mengen mithilfe einer Mischkultur-Tabelle reihenweise auf die Fläche auf. Die benötigten Samen sollten Sie rechtzeitig bestellen, da neue oder besonders gute Sorten erfahrungsgemäß schnell ausverkauft sind.

     
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