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Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Oktober

Im Oktober sollten Sie zu groß gewordenen Rhabarber teilen und späte Kürbissorten ernten. Außerdem sind jetzt die späten Apfelsorten erntereif.


    • Äpfel: Genussreife beachten

      Nicht alle Apfelsorten können Sie direkt verwerten, wenn sie erntereif sind: Beliebte Sorten wie 'Roter Boskoop', 'Berlepsch' und die neuere Sorte 'Pilot' müssen nach der Ernte noch etwa vier bis acht Wochen lagern, bis sie ihre sogenannte Genussreife erreicht haben. Erst während der Lagerung entwickeln sie ihr sortentypisches Aroma. Lagern Sie Äpfel möglichst nahe am Gefrierpunkt und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Optimal ist ein kalter Kellerraum.

    • Steinobst pflanzen

      Wurzelnackte Kirschen-, Pflaumen- und Zwetschgenbäumchen sollten Sie nach dem Kauf möglichst rasch einpflanzen, sonst wachsen die Pflanzen nur stockend. Ist das nicht möglich, schlagen Sie die Wurzeln bis zum Pflanzen in lockere Gartenerde ein.

    • Himbeeren zurückschneiden

      Ab Ende Oktober können Sie die abgetragenen Ruten Ihrer Himbeeren zurückschneiden. Entfernen Sie bei den Sommer-Himbeeren alle zweijährigen Triebe dicht über dem Boden. Von den einjährigen Trieben bleiben für die Ernte im kommenden Jahr nur die kräftigsten stehen. Alle schwachen oder ungünstig platzierten sollten Sie ebenfalls bodennah abschneiden. Besonders einfach ist der Schnitt bei Herbst-Himbeeren wie beispielsweise der Sorte 'Himbotop'. Schneiden Sie einfach alle abgeernteten Ruten auf Bodenhöhe ab, so dass nichts stehen bleibt. Die Pflanzen treiben im nächsten Frühjahr wieder aus und tragen ihre Beeren im Herbst an den neuen Ruten.

    • Frostschutz für Himbeeren

      Bei Sommer-Himbeeren wie 'Meeker' können Frost und winterliche Nässe hohe Ausfälle verursachen. Eine etwa zehn Zentimeter hohe lockere Mulchschicht aus etwa gleichen Teilen Stroh und Kompost schützt die empfindlichen Wurzeln. Robuste Himbeersorten wie 'Rubaca' brauchen hingegen keinen Schutz.

    • Kiwi-Ernte

      Großfrüchtige Kiwis werden ab Oktober geerntet. Sie müssen allerdings noch einige Zeit im Haus nachreifen. Tipp: Lagern Sie die Früchte zusammen mit frischen Äpfeln in Folienbeuteln. Die Äpfel verströmen ein Reifegas, das die Kiwis schneller reifen lässt. Kleinfrüchtige Sorten wie 'Weiki' kann man hingegen gleich nach der Ernte genießen.

    • Quitten und Mispeln ernten

      Die meisten Quittensorten sind im Oktober erntereif. Sobald die erste Frucht abfällt, sollten Sie mit der Ernte beginnen. Vollreif gepflückte Früchte sollten sofort verarbeitet werden, denn sie lassen sich nicht sehr lange lagern. Vermeiden Sie Druckstellen, weil Schale und Fruchtfleisch an diesen Stellen schnell verbräunen. Die mit den Quitten verwandten Mispeln sollten Sie bis zum ersten Frost hängen lassen. Erst dann wird das herbsüße Fleisch der Früchte weich und genießbar.

    • Walnüsse ernten und trocknen

      Sie sollten Walnüsse nicht pflücken, sondern einfach vom Boden aufsammeln, wenn sie sich aus der fleischigen Hülle gelöst haben und heruntergefallen sind. Frische Walnüsse trocknen Sie am besten an einem warmen, luftigen Ort auf einem Maschendraht-Rahmen oder in einem Netzbeutel. Ideal ist dafür ein Heizungsraum oder ein Dachboden.

    • Haselnuss-Sträucher tief pflanzen

      Setzen Sie neue Haselnuss-Sträucher etwa eine Handbreit tiefer, als sie in der Baumschule gestanden haben. Damit regen Sie die Bildung neuer Fruchtruten an.

    • Erdbeeren wässern

      Im Sommer gepflanzte Erdbeeren sollten Sie auch im Herbst bei Bedarf wässern, damit sie gleichmäßig feucht bleiben. Je besser sie vor der Winterruhe einwurzeln können, desto höher fällt im nächsten Jahr die erste Ernte aus.

    • Rhabarber teilen

      Teilen Sie Ihren Rhabarber etwa alle acht bis zehn Jahre, damit die Stauden wüchsig und vital bleiben. Warten Sie, bis die Blätter braun sind, und stechen Sie mit einem scharfen Spaten Teilstücke mit mindestens drei gut ausgebildeten Knospen ab. Lockern Sie die Erde am neuen Standort gründlich und arbeiten Sie drei bis vier Liter reifen, gesiebten Kompost ein. Die Stauden brauchen genügend Platz - 100 x 150 Zentimeter Standfläche pro Pflanze sollten Sie einplanen. Lassen Sie die neuen Rhabarberstauden im ersten Jahr ungestört wachsen und beginnen Sie erst im zweiten Jahr wieder mit der Ernte. Tipp: Damit Sie im kommenden Jahr trotzdem nicht auf frischen Rhabarber verzichten müssen, können Sie von der eingewurzelten Mutterpflanze am alten Standort einfach die Hälfte stehen lassen.

      Anemone
      Rhabarber wird im Oktober geteilt
      Credits: MSG/Martin Staffler
    • Späte Kürbis-Sorten ernten

      Spät reifende Garten-Kürbisse wie 'Muscat de Provence' sollten Sie als Nässeschutz mit Stroh oder einem kleinen Holzbrett unterlegen. Der richtige Erntezeitpunkt ist da, sobald die Früchte hohl klingen und sich rund um den Stielansatz viele feine Risse bilden.

    • Tomaten nachreifen lassen

      Die Tomatenpflanzen tragen im Oktober oft noch ein paar grüne Früchte. Da diese so spät im Jahr nicht mehr ausreifen, sollten Sie jetzt die ganzen Pflanzen ausgraben und an einem warmen, trockenen Ort kopfüber aufhängen. So können Sie noch etwa zwei Wochen weiterernten. Einzelne grüne Tomaten reifen am besten nach, wenn man sie in einem warmen Zimmer zwischen zwei Lagen Zeitungspapier lagert. Licht ist dafür nicht erforderlich, direkte Sonne sogar ungünstig.

    • Salat vor Kälte schützen

      Endivie, FrisŽe- oder Zuckerhutsalat sowie Chinakohl können Sie unter einem Folientunnel selbst noch bei leichtem Frost ernten. Lockern Sie die Erde im Beet noch einmal gründlich, bevor Sie den Tunnel aufbauen.

    • Topinambur nach Bedarf ernten

      Weil Topinambur - die essbare Knolle der Stauden-Sonnenblume - im Keller rasch austrocknet, lässt man sie besser im Boden und erntet einfach nach Bedarf. Alle vier Jahre sollten Sie die winterharten Knollen komplett roden und an anderer Stelle wieder neu einpflanzen. Tipp: Schneiden Sie die abgestorbenen Stängel im Herbst ab und mulchen Sie den Boden dick mit Herbstlaub, damit er in Winter nicht so tief durchfriert.

    • Kälteschutz für Mangold

      Der Mangold ist ein sehr robustes Gemüse und übersteht milde Winter problemlos im Freien. Er braucht allerdings etwas Schutz vor austrocknenden Winden. Legen Sie daher am besten ein Vlies bereit, so dass Sie die Pflanzen schnell abdecken können, sobald es richtig kalt wird. Alternativ können Sie Ihren Mangold auch mit Tannenreisig schützen.

    • Hagebutten rechtzeitig ernten

      Den höchsten Vitamin-C-Gehalt haben Hagebutten kurz vor der Vollreife. Sammeln sie die dunkelroten Früchte also bevor sie weich werden, am besten an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit. Weil Hagebutten schnell faulen, sollten sie anschließend rasch verwertet werden.

      Hagebutten ernten
      Die Schalen der Hagebutten werden getrocknet als Tee verwendet, außerdem können die kleinen Früchte zu Marmelade oder Mus verarbeitet werden
      Credits: MSG/Folkert Siemens
    • Wurzelgemüse richtig lagern

      Erntereifes Wintergemüse wie Winterrettich, Rote Bete und Gelbe Rüben (Steckrüben) lagert man am besten in Holzkisten, die mit Folie ausgeschlagen und mit feuchtem Sand gefüllt werden. Füllen Sie nur die gesunden, unbeschädigten Rüben ohne Laub lagenweise ein, und achten Sie darauf, dass sie sich nicht direkt berühren. Jede Lage wird komplett mit feuchtem Bausand abgedeckt, danach folgt die nächste Schicht. Die so befüllten Kisten können bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius bis Ende März gelagert werden. Der Vorteil dieser Lagermethode ist, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Rüben in vollem Umfang erhalten bleiben.

    • Winterzwiebeln stecken

      Winter-Steckzwiebeln wie 'Presto', 'Radar' oder die rote Sorte 'Electric' können Sie in wintermilden Regionen jetzt im Oktober mit acht bis zehn Zentimeter Abstand etwa zwei Zentimeter tief in ein sonniges Beet mit feinkrümeliger, feuchter Erde pflanzen.

    • Rote Bete spät ernten

      Die Ernte der Rote Bete sollten Sie so lange wie möglich hinauszögern. Je später der Erntetermin, desto höher ist die Konzentration der wertvollen Inhaltsstoffe. Der optimale Erntezeitpunkt ist da, wenn das Laub schon fleckig und braun wird. Ernten Sie aber unbedingt vor dem ersten Nachtfrost, denn Minusgrade zerstören das Speichergewebe der Rüben.

    • Bärlauchzwiebeln setzen

      Ähnlich wie Zierlauch müssen auch die Zwiebeln des Bärlauchs im Herbst gesteckt werden. Sie können dann schon im nächsten Frühling die frischen Blätter ernten und beispielsweise zu Pesto oder Salat verarbeiten. Achten Sie darauf, dass das Beet nicht zu sonnig ist, und reichern Sie den Boden bei Bedarf mit viel Humus an.

    • Pfefferminze für den Winter ziehen

      Wenn Sie im Winter frische Pfefferminze ernten möchten, können Sie die Pflanze jetzt in Töpfen am Zimmerfenster anziehen. Dazu die Ausläufer der Pfefferminze abtrennen und in etwa zehn bis zwanzig Zentimeter lange Stücke zerteilen. Jedes Stück sollte mindestens drei bewurzelte Knoten aufweisen. Pflanzen Sie die Stücke in Töpfe, die mit Kräutererde gefüllt sind. Die Töpfe in einem Mini-Gewächshaus am Zimmerfenster aufstellen, dann treibt die Minze auch im Winter einige Triebe mit frischen Blättern aus.

    • Später verwenden

      Überschüssige Brennnessel- oder Beinwelljauche nicht wegschütten, sondern in Glasflaschen abfüllen und im Gartenschuppen aufbewahren. Deckel nicht ganz schließen, die Jauche kann noch etwas gären. Im Winter verdünnt als Flüssigdünger für getopfte Kräuter oder zur Anregung der Rotteprozesse im Kompost verwenden.

     
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