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Gartenwetter

Die besten Gartentipps im April

Im April gibt es vor allem im Gemüsegarten sehr viel zu tun. Viele verschiedene Gemüsearten können Sie jetzt vorziehen, aussäen oder pflanzen.


    • Zwiebeln stecken

      Weichen Sie Steckzwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in zimmerwarmem Wasser ein. So bilden sie früher Wurzeln und fassen im Beet schneller Fuß. Die Zwiebeln werden gewöhnlich in Reihen gesteckt. Der Abstand zwischen den Reihen sollte 15 bis 20 Zentimeter betragen. Sind alle Zwiebeln ausgebracht, häufelt man die Reihen mit der Rückseite des Rechnens etwas mit Erde an und drückt sie dann fest an.

      Zwiebel stecken
      Zwiebeln gehören zu den ersten Gemüsen die im Frühjahr ins Freiland dürfen
      Credits: MSG/Martin Staffler
    • Kartoffeln pflanzen

      In milden Regionen können Sie ab Anfang April Kartoffeln pflanzen. In Spätfrostlagen sollten Sie sicherheitshalber bis Mitte April warten. Ein leichter Nachtfrost richtet allerdings an den jungen Pflanzen nicht all zuviel Schaden an, da die Knollen anschließend gut wieder durchtreiben. Legen Sie die Pflanzkartoffeln in maximal zehn Zentimeter tiefe Erdmulden und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimeter in der Reihe und 40 Zentimeter zwischen den Pflanzreihen ein. Wichtig: Vorgekeimte Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedecken, damit die weichen Keime nicht abbrechen.

    • Salat aussäen

      Salatpflanzen haben eine relativ kurze Kulturzeit. Wenn Sie jetzt ersten selbst gezogenen Jungpflanzen ins Beet umgesetzt haben, sollten Sie gleich die nächsten Salatsamen aussäen - so können Sie die ganze Gartensaison hindurch frischen Salat ernten.

    • Bohnen vorziehen

      Buschbohnen und Stangenbohnen sind kälteempfindlich, daher empfiehlt sich vor allem in rauen Lagen die Vorkultur in Töpfen. Setzen Sie die jungen Pflanzen ab Anfang Mai unter Vlies samt Topfballen ins Gemüsebeet - am besten in Mischkultur mit Zuckermais. Vorteile der frühen Anzucht: Sie können früher ernten und die Jungpflanzen sind vor Bohnenfliegen und Schnecken sicher.

    • Kohl pflanzen

      Die im Gewächshaus oder Frühbeet ausgesäten Kohlpflanzen sind Anfang April normalerweise so kräftig, dass sie ins Freiland umgesetzt werden können. Setzen Sie die Jungpflanzen mit genügend Abstand: Je nach Größe und Kulturzeit brauchen die Pflanzen sowohl in der Reihe als auch zu den benachbarten Reihen jeweils 40 Zentimeter (z. B. Brokkoli) bis 60 Zentimeter (z. B. späte Weißkohl-Sorten) Pflanzabstand. Man setzt die Jungpflanzen recht tief, damit sie ausreichend standfest sind, und streut am besten ein wenig Algenkalk ins Pflanzloch, um der Kohlhernie vorzubeugen. Wichtig: Jährlich das Beet wechseln!

    • Topinambur: Beeteinfassung nicht vergessen

      Wenn Sie im Garten Topinambur (Helianthus tuberosus) anbauen wollen, sollten Sie gleich bei der Beetanlage an die Einfassung denken. Denn: Die mehrjährige, frostharte Sonnenblumenart kann mit ihren unterirdischen Ausläufern auch in benachbarte Beete eindringen. Graben Sie als Wurzelsperre am besten 30 Zentimeter breite Streifen aus solider Teichfolie senkrecht entlang der Beetränder ein.

    • Keimtest für Gurkensamen

      Wer selbst Saatgut von Salat- oder Einlegegurken wie 'Tanja' oder 'Vorgebirgstrauben' gewonnen hat, sollte vor der Aussaat eine Keimprobe machen. Zur Verringerung von Krankheiten empfiehlt sich außerdem die Vorbehandlung des Saatguts. Beides lässt sich prima verbinden: Legen Sie die Samen für 12-24 Stunden in kalten Kamillen- oder Baldriantee ein. Das Teebad steigert die Widerstandsfähigkeit der späteren Pflanzen und hilft, die tauben Samenhüllen auszulesen: Nur Samen, die auf den Grund der Schale sinken, sind später auch keimfähig; alle unfruchtbaren schwimmen oben und werden abschöpft.

    • Tomaten pikieren

      Tomaten pikieren
      Wenn sich die ersten richtigen Blätter entfalten, müssen die Pflänzchen vereinzelt werden
      Credits: MSG/Bodo Butz

      Wenn Sie Ihre Tomaten in Aussaatschalen gesät haben, müssen Sie die jungen Pflänzchen vereinzeln, sobald sie die ersten richtigen Blätter entfalten. Je nach Aussaattermin ist das meist Anfang April der Fall. Heben Sie die Wurzeln vorsichtig mit einem speziellen Pikierholz oder dem Griffende eines Esslöffels aus der Erde und setzen Sie sie einzeln in kleine Töpfe mit Gemüseerde.

    • Gemüsenetze aufstellen

      Mit engmaschigen Netzen schützen Sie Ihre Gemüsekulturen wirkungsvoll vor den Larven von Gemüsefliegen (Kohlfliege, Möhrenfliege, Zwiebelfliege). Bedecken Sie Pflanzen direkt nach der Aussaat oder Pflanzung mit den Netzen, um die Eiablage der Fliegen zu verhindern. Sinnvoll sind lange Bügel aus Federstahl als Netzstützen, damit die Netze nicht direkt auf den Pflanzen aufliegen. Die Randbereiche sollten Sie mit Erde oder Brettern abdichten.

    • Kräuterbeet anlegen

      Im Gartenfachhandel werden jetzt im April vorgezogene Kräuter wie Kerbel, Salbei, Rosmarin, Majoran, Schnittlauch oder Zitronenmelisse im Topf angeboten. Da sie aus dem Gewächshaus stammen, sollten Sie die Pflanzen zunächst im Topf an einem mäßig sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Platz abhärten, bevor Sie sie ins Beet setzen. Das Kräuterbeet braucht einen sonnigen Platz im Garten mit durchlässigem, mäßig feuchtem und nicht zu nährstoffreichem Boden, da die meisten Kräuter bei Wasser- und Nährstoffknappheit das beste Aroma entwickeln.

    • Rückschnitt für Kräuter

      Thymian, Lavendel, Salbei, Bergbohnenkraut und Oregano sind botanisch gesehen Halbsträucher und verholzen deshalb an der Basis. Damit die Pflanzen nicht überaltern und mit der Zeit auseinanderfallen, sollten Sie sie im Frühjahr mit einer Heckenschere etwa eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden. So bleiben die Pflanzen kompakt und schön buschig. Rosmarin bildet eine Ausnahme: Kürzen Sie die Sträucher und Stämmchen bis etwas oberhalb der unbeblätterten Triebe ein.

    • Gesunde Weinreben

      Weinreben sollte man stets an sonnige warme Plätze, zum Beispiel an die Südseite des Hauses pflanzen. Das gilt auch für neue robuste Sorten wie 'Vanessa' oder 'Nero', die auch für weniger günstige Lagen geeignet sind. Jungreben im Topf wachsen besser an. Man kann sie von Mitte März bis Anfang Juni pflanzen.

    • Schonende Rhabarber-Ernte

      Die ersten zarten Rhabarberstängel, die ab Ende April erntereif sind, haben das beste Aroma. Widerstehen Sie aber dem Raubbau, um die Pflanzen nicht unnötig zu schwächen. Jüngere Pflanzen können Sie alle zwei bis drei Wochen beernten, kräftige Exemplare auch in kürzeren Abständen. Faustregel: Mindestens zwei Drittel der Stängel und Blätter müssen stehen bleiben. Drehen Sie also höchstens drei bis fünf der kräftigsten Stängel mit einem Ruck möglichst direkt an der Basis heraus. Blüten sollten immer sofort entfernt werden, da sie die Pflanzen unnötig Kraft kosten.

    • Johannisbeeren richtig pflanzen

      Setzen Sie Johannisbeeren so tief, dass der Wurzelballen fünf mit Erde bedeckt ist. Dadurch wird die Bildung neuer Ruten aus dem Wurzelbereich angeregt. Wenn Sie mehrere Johannisbeeren nebeneinander am Spalier ziehen möchten, pflanzen Sie die Sträucher so hoch, dass der Wurzelballen mit der Erdoberfläche abschließt, denn es sollen nur wenig neue Zweige gebildet werden. Beim Pflanzen lässt man nur die drei kräftigsten Triebe stehen und fixiert sie fächerförmig an den Spanndrähten.

    • Obstgehölze düngen

      Obstbäume und Beerensträucher sind dankbar für eine Nährstoffgabe im Frühling. Steuen Sie spätestens Anfang April auf auf jeder Baumscheibe etwa drei Liter Kompost pro Quadratmeter aus. Kompost ist als Dünger für Obstgehölze ideal, da er viel Kalium und Kalzium liefert - Nährstoffe, die für die Fruchtbildung besonders dringend gebraucht werden. Eine Ausnahme sind Heidelbeeren: Sie vertragen als Moorbeetpflanzen keinen Kompost.

    • Erdbeeren düngen

      Arbeiten Sie kurz vor Blühbeginn pro Quadratmeter zwei bis drei Liter nährstoffreichen Gartenkompost oder speziellen Beerendünger (Dosierung nach Packungsanweisung) rund um die Erdbeerpflanzen flach in den Boden ein.

    • Erdbeerbeete anlegen

      Für die Erdbeerpflanzung im Frühjahr kommen nur getopfte Jungpflanzen in Frage. Töpfe aus gepresstem Torf müssen Sie vor der Pflanzung unbedingt entfernen, weil die Wurzeln die feste Wand nur mit Mühe durchdringen können. Wichtig: Entfernen Sie zur Kräftigung der Pflanzen im ersten Jahr die Ausläufer und Blüten und gießen Sie die Jungpflanzen regelmäßig.

    • Obstbäume: Neue Triebe herunterbinden

      Gegen Ende des Monats ist bei den meisten Obstbäumen bereits ein deutlicher Neuaustrieb zu erkennen. Steil aufstrebende Neutriebe, die für den Kronenaufbau nützlich sind, sollten Sie jetzt mit Gewichten beschweren oder mit Draht in eine etwas flachere Stellung bringen. Je größer ihr Winkel zur senkrechten Achse ist, desto schwächer wachsen sie und desto früher tragen sie Blüten und Früchte.
    • Himbeeren und Brombeeren zurückschneiden

      Bei Sommer-Himbeeren sollten Sie jetzt alle Ruten auf 1,60 bis 1,80 Meter einkürzen. Bei den Brombeeren werden kurz vor dem neuen Austrieb alle abgetragenen Ruten aus dem Vorjahr auf Bodenhöhe entfernt. Nach dem Schnitt mulcht man die Himbeer- und Brombeerbeete am besten mit Rindenkompost. Wichtig: Bringen Sie die Mulchschicht erst dann auf, wenn die Frühjahrssonne die oberen Bodenschichten abgetrocknet hat.

    • Pflanzzeit für Quitten

      Das Holz von jungen Quittenbäumen ist frostempfindlicher als das von Äpfeln oder Birnen. Daher pflanzt man Quitten am besten im Frühjahr. Da sich die auffallend großen weißrosafarbenen Blüten erst Ende April öffnen, bleiben sie meist von den Frühjahrsfrösten verschont.

    • Nützlinge fördern

      Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfer und Schlupfwespen gehören zu den nützlichsten Helfern im Obstgarten. In gebündelten hohlen Holunderzweigen, kräftigen Schilfrohrstängeln oder speziellen Insektenhotels finden sie Unterschlupf.
     
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