Gartenwetter Deutschland

Berlin Hamburg München Köln Frankfurt Stuttgart Hannover Leipzig Rostock Bremen Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Bremen Mecklenburg-Vorpommern Hamburg Berlin Mecklenburg-Vorpommern Saarland Thüringen Schleswig-Holstein Sachsen Rheinland-Pfalz Hessen Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Baden-Württemberg Brandenburg Nordrhein-Westfalen Niedersachsen Bayern

Erklärung der Gartensymbole

sonnig Frühling/Sommer
sonnig Herbst
sonnig Winter
wolkig
nebelig
leichter Regen
Regen
starker Regen
Gewitter / Sturm
Frost
Schneefall
starker Schneefall
Schneesturm
loading
Gartenwetter

Unsere Garteninfos im März

Jetzt geht's los: Die ersten Beete im Gemüsegarten können bestellt werden. Außerdem gibt es viele Gemüsearten, die man jetzt schon vorziehen sollte.


    • Sellerie vorziehen

      Beginnen Sie jetzt mit der Vorkultur von Sellerie: Zum Keimen benötigen die Samen Licht, deshalb sollten sie nur leicht auf der Erde angedrückt werden. Bei Temperaturen zwischen 18 und 22 geht die Keimung am schnellsten voran. Halten Sie das Substrat mit einer Sprühflasche stets feucht, jedoch nicht nass. Wenn die ersten Blättchen zu sehen sind, können Sie die Pflanzen pikieren und im Abstand von vier Zentimetern neu setzen. Gießen Sie die Sämlinge dann nur wenig und geben einmal pro Monat etwas Flüssigdünger zum Gießwasser. Die Vorkultur dauert insgesamt etwa acht Wochen.

      Die Vorkultur von Sellerie dauert insgesamt etwa acht Wochen
      iStockphoto/Thinkstock
    • Wildkräuter ernten<

      In den kommenden Wochen können Sie erste Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Gänseblümchen und Giersch ernten. Stülpen Sie über die ersten Blättchen des Löwenzahns einen Blumentopf – die Blätter entwickeln so nicht den typisch scharfen Geschmack, sondern bleiben recht mild. Brennnesseln vor dem Genuss abbrühen, damit das Nesselgift seine Wirkung verliert. Gierschblätter und Gänseblümchen können Sie ohne Vorbehandlung (aber natürlich gut abgewaschen und geputzt) genießen.

    • Steckzwiebeln vorbehandeln<

      Legt man Steckzwiebeln für einen Tag lang ins Wasser, wurzeln sie schneller ein. Außerdem drücken sich die Zwiebeln so später in der Erde nicht nach oben. Stecken Sie die Zwiebeln im Abstand von etwa 5 Zentimetern (Reihenabstand: 20 Zentimeter). Nach zwei Monaten können Sie die ersten Zwiebeln ernten und machen so Platz im Beet für die verbleibenden Pflanzen.

    • Saatbeete vorbereiten

      Jetzt ist es an der Zeit, die umgegrabenen oder mit dem Sauzahn gelockerten Beete im Gemüsegarten für die Aussaat vorzubereiten. Bringen Sie dazu pro Quadratmeter etwa fünf Liter feinkrümeligen, gut gereiften Kompost aus, den Sie vorher mit einer Handvoll Hornspäne vermischt haben, und arbeiten Sie die Mischung mit einem Grubber flach ein. Dabei werden auch gleich die groben Erdschollen zerkleinert. Lassen Sie das Beet anschließend etwa zehn Tage ruhen. In dieser Zeit keimen einige Unkräuter, die Sie beim endgültigen Planieren der Beetfläche mit der Harke entfernen. Gleich danach können Sie dann die ersten Gemüse-Arten aussäen.

    • Bringen Sie zur Vorbereitung der Saatbeete reifen Kompost aus. Tipp: Ein Brett verhindert, dass der lockere Boden zu stark verdichtet wird
      MSG/Bodo Butz
    • Letzte Wintergemüse ernten

      Lauch, Grünkohl und andere winterharte Gemüsearten sollten Sie spätestens im März ernten, damit die Beete für die neue Aussaat frei werden. Speziell Grünkohl können Sie problemlos einfrieren. In der Kühltruhe bleibt er über ein Jahr lang schmackhaft und frisch.

    • Pflücksalat aussäen

      Sie können auf kleinen Beeten den Pflücksalat statt in Reihen auch breitwürfig aussäen. Dabei streuen Sie die Samen einfach auf die unkrautfreie Erde und harken sie anschließend leicht ein. Die ersten jungen Blätter werden wie Schnittsalat geerntet. Anschließend sollten Sie die Pflanzen allmählich auf 25Ð30 cm Abstand ausdünnen und später als Pflücksalat verwenden.

    • Kopfsalat nicht zu tief setzen

      Je nach Witterung können Sie ab Mitte März die vorgezogenen Salatpflanzen ins Freiland umsiedeln. Achten Sie darauf, die Jungpflanzen nicht zu tief zu setzen, sonst werden sie anfällig für Fäulnispilze und bilden keine Köpfe aus. Nach dem Pflanzen dürfen die Salatpflanzen ruhig ein wenig wackelig stehen Ð der Stängel verfestigt sich binnen weniger Tage und die Pflanzen wachsen dann aufrecht weiter.

    • Kräuter stutzen

      Jetzt im zeitigen Frühjahr ist die beste Zeit, um ausdauernde Kräuter wie Thymian, Bohnenkraut, Salbei, Rosmarin und Ysop zurückzuschneiden. Am besten kürzt man die meist an der Basis verholzenden Pflanzen etwa ein bis zwei Drittel mit der Schere ein. Das Resultat: Die Sträucher werden buschiger und bilden mehr würzige Blätter.

      Damit Ihre Kräuter schön buschig werden, sollten Sie jetzt gestutzt werden
      MSG/Martin Staffler
    • Möhrensamen vorquellen lassen

      Bevor Sie Möhren aussäen, sollten Sie eine Tüte Möhrensamen mit einer Handvoll feuchtem Sand mischen und die Samen in einem abgedeckten Gefäß bei Zimmertemperatur drei Tage lang vorquellen lassen. Dadurch verkürzt sich die Keimzeit im Beet um etwa eine Woche. Das Ganze hat noch einen Vorteil: Das Samen-Sand-Gemisch verhindert eine zu dichte Aussaat im Beet.

    • Kohlrabi und Blumenkohl im Frühbeet aussäen

      Ein Frühbeet eignet sich sehr gut zur Vorkultur verschiedener Kohlgewächse. Säen Sie Kohlrabi, Blumenkohl und andere Arten schon Anfang März aus, denn sie brauchen rund 30 bis 40 Tage, bis sie Setzlingsgröße erreichen und ins Gartenbeet umgepflanzt werden können. Achten Sie auf eine gute Wasserversorgung und lüften Sie regelmäßig, denn die Temperatur im Inneren sollte 22,5 °C nicht überschreiten.

    • Rhabarber vortreiben

      Am Monatsanfang sollten Sie Ihren Rhabarber mit Folie abdecken. So treibt die Staude etwas früher aus und die Stängel sind frühzeitig erntereif. Wichtig: Entfernen Sie die Folie wieder, sobald es wärmer wird und die ersten Blätter voll ausgebildet sind, sonst drohen Pilzinfektionen.

    • Tomaten auf der Fensterbank vorziehen

      Ab Anfang März reicht die Lichtstärke aus, um Tomatensamen in Aussaatschalen auf einer nach Süden ausgerichteten Fensterbank vorzuziehen. Binnen zwei Monaten werden die Pflanzen so kräftig, dass man sie ins Gewächshaus oder in den Garten umsetzen kann. Im Garten ist allerdings ein guter Regenschutz zu empfehlen, da die Pflanzen sonst leicht an Kraut- und Braunfäule erkranken.

      Ein Frühbeetkasten ist eine preisgünstige Alternative zum Gewächshaus
      Beckmann
    • Kernobst: Stark wachsende Bäume schneiden

      Auf Sämlingsunterlagen veredelte Birnen- und Apfelsorten wachsen mit den Jahren zu stattlichen Bäumen heran. Im Gegensatz zu ihren schwach wachsenden Verwandten schneidet man Hochstämme möglichst spät im Frühjahr zurück. Grund: Je später der Schnitt erfolgt, desto schwächer treiben die Bäume wieder aus und desto höher ist der Fruchtertrag.

    • Obstbäume richtig pflanzen

      Der März ist ideal, um wurzelnackte Obstbäume zu pflanzen. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass die Veredlungsstelle sich in ausreichender Höhe über dem Boden befindet, damit die Bäume oberhalb keine sogenannten Adventivwurzeln bilden und so die wachstumsbremsende Wurzelunterlage umgehen. Apfelbäumchen, die auf wenig standfesten Unterlagen wie zum Beispiel M9 veredelt wurden, brauchen außerdem einen Pfahl als Stütze.

    • Baumscheiben mit Kompost düngen

      Wenn Ihre Obstbäume im Rasen oder in einer Wiese stehen, sollten Sie darauf achten, dass die Baumscheiben, frei von Gräsern und Unkräutern bleiben. Um die Nährstoffversorgung zu verbessern, empfiehlt sich jetzt im Frühjahr außerdem eine Düngung mit Kompost und Hornmehl. Offene Baumscheiben sind vor allem für schwach wachsende Obstgehölze wichtig. Große, gut eingewachsene Apfel-, Kirsch- oder Birnbäume kommen auch ohne aus.

    • Beerensträucher mulchen

      Die wilden Verwandten der heimischen Beerensträucher wachsen überwiegend im Unterholz der Wälder oder am Waldrand. Dort sind sie an humusreiche Böden gewöhnt, die jeden Herbst mit einer Laubschicht abgedeckt werden. Wenn Sie diese Bedingungen im Garten nachempfinden wollen, sollten Sie den Wurzelraum Ihrer Beerensträucher mit einem Gemisch aus gehäckseltem Strauchschnitt und Kompost abdecken. Wenn der erste Rasenschnitt anfällt, könnten Sie ihn ebenfalls im angetrockneten Zustand als Mulch nutzen.

    • Erdbeeren zurückschneiden und abdecken

      Jetzt, da der Winter fast vorbei ist, sollten Sie bei Ihren Erdbeeren alle braunen oder verdorrten Blätter abschneiden. Lockern Sie außerdem behutsam die Erde zwischen den flach wurzelnden Pflanzen. Danach sollten Sie etwas reifen Kompost in die Beete einarbeiten. Damit Erdbeeren gut in die Saison starten können, muss man auch das ganze Unkraut in und zwischen den Reihen entfernen. Wer frühzeitig ernten möchte, deckt sein Erdbeerbeet zum Schluss mit schwarzer Lochfolie ab Ð so erwärmt sich der Boden schneller und die Pflanzen blühen früher. Wenn die ersten Blüten erscheinen, muss die Folie wieder entfernt werden.

    • Kiwi: Triebe ausdünnen und einkürzen

      Spätestens im März sollten Sie Ihre Kiwi -Pflanze schneiden. Von den Trieben aus dem Vorjahr bleiben in regelmäigen Abständen jeweils nur kurze Abschnitte mit drei bis fünf Knospen stehen. Aus ihnen entstehen im Frühling neue Triebe mit Blütenknospen in den ersten vier bis sechs Blattachseln. Da alle Triebe nur einmal Früchte tragen können, müssen die abtragenen Triebe im Frühjahr jeweils auf Seitentriebe verjüngt werden, die bislang keine Früchte getragen haben.

    • Die ersten Erbsen aussäen

      Pal- oder Schalerbsen überstehen auch leichte Fröste und können bereits Anfang des Monats ausgesät werden (Reihenabstand 40 cm, in der Reihe 5 cm). Die neue Sorte "Germana" (siehe Foto) trägt viele hellgrüne Hülsen mit jeweils neun bis elf süßen Körnern. Tipp: Die jungen Pflänzchen mit krümeliger Erde anhäufeln, sobald sie etwa handhoch sind. In die Reihe gesteckte Reisigzweige dienen als Rankhilfe

    • Heidelbeeren schneiden

      Die dicksten und süßesten Früchte wachsen bei Kulturheidelbeeren an den einjährigen Seitenzweigen. Schneiden Sie deshalb die verzweigten Triebspitzen knapp über einem einjährigen Trieb ab. Zusätzlich bereits vergreiste Astpartien, die nur noch kleine saure Beeren liefern, direkt an der Triebbasis entfernen. Ziehen Sie dafür die entsprechende Zahl junger, kräftiger Bodentriebe nach. Schwache Jungtriebe ebenfalls herausschneiden. Tipp: Sind nicht genug Bodentriebe vorhanden, ältere Triebe auf Kniehöhe kappen. Diese bilden darauf wieder junge, fruchtbare Seitenzweige.

    • Meerrettich anbauen

      Der Anbau der Meerrettichpflanze mit ihren bis zu einem Meter langen Blättern ist ganz einfach. Man wird das gesunde Wurzelgemüse sogar nicht so leicht wieder los, wenn es sich einmal im garten etabliert hat. Deshalb setz man jetzt im Frühjahr nur wenige, etwa 30 cm lange Wurzelstücke schräg in nährstoffreiche Erde. Bis zum Herbst wachsen viele neue Seitenwurzeln heran, die sich ausgraben und ernten lassen.

     
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Neue Wetterwarnung

Neue Niederschlagsmeldung
Neue Meldung
Regen Liveticker
    sehr starker Regen/Gewitter
    starker Regen/Gewitter
    mäßiger bis starker Regen
    mäßiger Regen
    leichter bis mäßiger Regen
    kein Regen