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Gartenwetter

Garteninfos im Dezember

Die Erntezeit im Gemüse- und Obstgarten ist im Dezember weitgehend vorbei. Wer möchte, kann aber schon die ersten Vorbereitungen für die neue Saison treffen.


    • Schwere Böden umgraben

      Schwere Lehmböden sollten Sie vor dem ersten klirrenden Frost umgraben. Der Vorteil: Die winzigen Wassereinlagerungen in der Erde gefrieren und sprengen durch ihre Ausdehnung die groben Erdschollen. Bis zum Frühjahr entsteht auf diese Weise eine feinkrümelige, schon annähernd einsaatfertige Erde. Experten nennen dieses Phänomen auch Frostgare.

    • Gartenboden kalken

      Der Winter ist ein guter Zeitpunkt, um den Boden mit kohlensaurem Kalk zu versorgen. Kalken Sie aber nicht einfach darauf los, sondern messen Sie zuvor den pH-Wert Ihres Gartenbodens (einfache Testsets sind im Fachhandel erhältlich). Denn: Zu hohe Kalkgaben bauen den Humusanteil ab, setzen viel Stickstoff frei und lassen den Boden auf Dauer verarmen. Daher sollte man erst kalken, wenn folgende Richtwerte unterschritten werden: reiner Sandboden (pH 5,5), lehmiger Sandboden (pH 6,0), sandiger Lehmboden (pH 6,5) und reiner Lehm- oder Lössboden (pH 7). Eine leichte Anhebung des pH-Wertes ist übrigens auch mit Kompost möglich, daher ist eine Kompostgabe bei leichtem Kalkmangel in der Regel die bessere Alternative.

    • Frostschutz für Wintergemüse

      Schützen Sie Grünkohl, Winterwirsing, Porree und Rosenkohl vor starken Temperaturschwankungen. Wechseln sich sonnige Tage mit frostigen Nächten ab, sollten Sie die Pflanzen mit Wintervlies schattieren.

    • Frostschäden bei Winterspinat vorbeugen

      Spinat-Sorten wie 'Geant Hiver' und 'Matador' werden bereits im September ausgesät. Bei Wintereinbruch sollten die jungen Pflanzen mindestens zwei Blätter aufweisen. Decken Sie die Reihen zum Schutz gegen Kahlfröste und eisige Winterwinde mit Fichtenreisig oder Gartenvlies ab. Bewährt hat sich auch das leichte Anhäufeln mit humusreicher Erde und das Ausbringen einer dünnen Mulchschicht aus Reifkompost zwischen den Reihen. So erübrigt sich auch die sonst übliche zusätzliche Düngergabe rund vier Wochen vor der Frühjahrsernte.

    • Zuckerhut-Salat richtig lagern

      Die ersten Fröste verträgt Zuckerhutsalat meist ohne Schaden, bei wiederholten Kältephasen leidet jedoch die Qualität. Graben Sie die Köpfe spätestens Mitte Dezember aus und lagern Sie den Salat mit der Wurzel in lockerer Erde im Frühbeetkasten oder im abgedeckten Hochbeet. Wichtig: Lüften nicht vergessen!

    • Meerrettich ernten

      Die Meerrettich-Ernte beginnt, sobald sich das Laub gelb färbt. Da die Wurzeln sogar Frost vertragen, können Sie die Ernte in der Regel bis weit in den Winter hinauszögern. Lockern Sie mit einer Grabegabel den Boden rund um die Pflanzen und ziehen Sie den Wurzelstock mit einem kräftigen Ruck heraus. Die geputzten Stangen bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem kühlen, luftfeuchten Keller viele Wochen knackig.

    • Obst- und Gemüselager regelmäßig lüften

      Äpfel und einige andere Obstsorten geben beim Nachreifen das Reifegas Ethen (auch Ethylen oder Äthylen genannt) ab. Es beschleunigt als sogenanntes Phytohormon bei Gemüse-Arten den Welkeprozess und verkürzt die Haltbarkeit. Lüften Sie deshalb Ihren Vorratskeller regelmäßig, damit das Ethen entweichen kann.

    • Späte Gründüngung mit Roggen

      Bei milden Temperaturen können Sie im Dezember noch Roggen als Gründüngung aussäen. Lockern Sie die abgeernteten Gemüsebeete mit einem Kultivator, streuen Sie das Saatgut breitwürfig aus und harken Sie es anschließend ein. Im Frühjahr werden die jungen Pflanzen entweder mit dem Kultivator gelockert, zusammengeharkt und kompostiert oder einfach untergegraben.

    • Kompost umsetzen

      Bei mildem Wetter können Sie den Kompost noch einmal umsetzen und damit die Rotte wieder etwas anheizen. Achten Sie darauf, dass die unzersetzten äußeren Schichten mit den inneren gut durchmischt werden. Bei regnerischem Wetter sollten Sie den Kompost mit einer Kunststofffolie vor dem Durchnässen schützen.

    • Schnittwerkzeug reinigen

      Im Spätherbst beginnt wieder die Schnittsaison für die meisten Obstgehölze. Reinigen und desinfizieren Sie alle Scheren und Sägen gründlich, damit Sie beim Schneiden keine anhaftenden Krankheitskeime übertragen. Die Schneiden der meisten Hobby-Gartenscheren müssen zwar nicht geschliffen werden, Sie sollten aber die Federn und Gelenke ölen, damit die Arbeit leichter von der Hand geht.

    • Säulenobst kaufen

      Säulenobstbäume wie zum Beispiel die bekannten Ballerina-Äpfel werden immer beliebter. Doch nur Äpfel behalten von Natur aus ihren schlanken Wuchs. Süßkirschen und Pflaumen bilden nach kurzer Zeit starke Seitenzweige und können nur durch einen fachgerechten Schnitt im Zaum gehalten werden. Kaufen Sie andere Obstarten daher im Zweifelsfall lieber als normale, schwach wachsende Bäumchen.

    • Obstgehölze pflanzen

      Die Pflanzsaison für Obstgehölze ist bei mildem Wetter auch im Dezember noch nicht vorbei. Selbst wurzelnackte Bäume und Sträucher können Sie jetzt noch in die Erde bringen. Schneiden Sie vor dem Pflanzen die Wurzeln neu an und streuen Sie ein paar Hände voll Hornspäne mit ins Pflanzloch.

    • Junge Weinreben und Kiwis vor Frost schützen

      Wenn Sie in diesem Jahr neue Weinstöcke und Kiwis gepflanzt haben, sollten Sie die Setzlinge im ersten Winter vorsichtshalber mit Vlies oder Jutesäcken schattieren. Ab dem zweiten Standjahr sind die Pflanzen so gut eingewurzelt, dass ein Winterschutz nicht mehr erforderlich ist.

    • Vitalkur für alte Obstbäume

      Mit einem kleinen Trick können Sie jetzt im Dezember Wachstum und Ertrag alter Obstbäume steigern: Heben Sie auf Höhe der äußeren Krone rings um den Baum an drei bis vier Stellen je einen etwa 1-1,5 Meter langen Graben aus und kappen Sie bis in 50 Zentimeter Tiefe konsequent alle Wurzeln. Anschließend verfüllen Sie die Gräben wieder mit reifem Kompost oder kompostiertem Rinderdung und streuen außerdem im gesamten Kronenbereich ein paar Handvoll Algenkalk aus. Der Baum bildet an den verletzten Wurzeln neue, dichte Wurzelbüschel und kann so im nächsten Jahr mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen.

    • Edelreiser zum Umveredeln von Obstbäumen gewinnt man am besten um die Weihnachtszeit, während der Saftruhe der Bäume. Erfahrene Obstbauern schneiden die bleistiftdicken, einjährigen Triebe bevorzugt zwei Tage vor Vollmond. Man lagert die Edelreiser bis zum Veredlungstermin am besten leicht angefeuchtet in einem Folienbeutel im Kühlschrank.

    • Kompost für Johannisbeeren und Stachelbeeren

      Ihre Johannisbeeren und Stachelbeeren können Sie bereits im Winter mit frischem Kompost mulchen. Die Nährstoffe werden bis zum Frühjahr freigesetzt und stehen den Sträuchern dann pünktlich zum Saisonbeginn zur Verfügung.

    • Bäume vor Wildverbiss schützen

      Wenn sich im Winter häufiger hungrige Kaninchen oder Rehe in Ihren Garten verirren, sollten Sie Ihre jungen Obstbäume rechtzeitig mit Kunststoffmanschetten gegen Wildverbiss schützen. Für Sträucher und Stauden gibt es im Fachhandel spezielle umweltfreundliche Vergrämungsmittel wie beispielsweise Wild Stopp. Sie werden einfach in Wasser aufgelöst und mit einer Rückenspritze auf die Pflanzen gesprüht.

    • Nüsse luftig und trocken aufbewahren

      Walnüsse, die in Jutesäcken aufbewahrt werden, sollte man mindestens einmal im Monat umfüllen, damit sich keine Schimmelpilze breitmachen. Besser: die Nüsse in flachen Kisten oder luftigen Netzen lagern.

     
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