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Erklärung der Gartensymbole

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Gartenwetter

Garteninfos im November

Die letzten Winteräpfel entfalten bis November ihr volles Aroma und sollten geerntet werden. Die Beete im Gemüsegarten können Sie jetzt noch mit einer Gründüngung auf die neue Saison vorbereiten.


    • Grünkohl und Rosenkohl: Mit Frost zum guten Geschmack

      Grünkohl und auch Rosenkohl sollten Sie erst dann ernten, wenn es mindestens einmal richtig gefroren hat, denn erst dann entfalten die Kohlsorten ihren typischen Geschmack. Grund: Die in den Blättern eingelagerte, geschmacklose Stärke wird bei Frost in aromatische Zuckermoleküle aufgespalten. Aber Achtung: Rosenkohl wird bei starken Schwankungen der Tages- und Nachttemperatur zäh. Schützen Sie die Pflanzen deshalb mit Tannenreisig vor starker Sonneneinstrahlung.

      Grünkohl
      Grünkohl entfaltet nach dem ersten knackigen Frost sein volles Aroma
      MSG/Folkert Siemens
    • Meerrettich ernten

      Meerrettich liefert nur bei einjährigem Anbau richtig dicke Stangen. Graben Sie die Wurzeln aus, sobald die Blätter abgestorben sind. Alle dickeren Wurzeln sind zum Verzehr bestimmt. Ein paar der dünnen "Fechser" sortiert man aus, entfernt die Seitentriebe und pflanzt sie an anderer Stelle wieder neu ein.

    • Frostschutz für Chinakohl

      Von der Pflanzung bis zur Ernte vergehen beim Chinakohl nur acht Wochen. Im Spätsommer gepflanzte Setzlinge haben sich bis Anfang November zu dicken Köpfen entwickelt. Der schnelle Kohl ist aber deutlich kälteempfindlicher als andere Kohlarten und braucht Frostschutz. Decken Sie das Beet mit einer doppelten Lage Gartenvlies ab, sobald die Temperaturen unter den Nullpunkt sinken, und ernten Sie die Köpfe innerhalb von drei Wochen.

    • Kohlköpfe richtig lagern

      Rot-, Wei§- oder Wirsingkohl müssen Sie nicht unbedingt einfrieren oder als Sauerkraut einlegen. Ziehen Sie die Kohlköpfe kurz vor dem ersten Frost samt Wurzel aus der Erde und schütteln Sie die Erde ab. Anschlie§end hängen Sie die Pflanzen einfach mit allen Blättern kopfüber an einem möglichst kühlen, frostfreien Ort auf. Wenn die Luft frei zirkulieren kann, werden die Pflanzen nicht von Fäulniserregern befallen. Die äu§eren Hüllblätter trocknen langsam ein und halten die Köpfe für lange Zeit knackig und frisch.

    • Salbei stutzen

      Winterharter Garten-Salbei und der etwas frostempfindlichere Rotblättrige Salbei (Salvia officinalis 'Purpurascens') überstehen die nächsten Monate besser, wenn man die Triebe jetzt mit der Gartenschere um die Hälfte einkürzt.

    • Winterharte Kräuter pflanzen

      Liebstöckel, Pfefferminze und Wermut sind frosthart und können deshalb im Herbst noch gepflanzt werden. Die mehrjährigen Kräuter starten mit einem Wachstumsvorsprung in die nächste Saison und die Ernte fällt schon im ersten Jahr etwas üppiger aus.

    • Endivien ernten und einlagern

      Endivien sind im November nach dem ersten Frost erntereif. Schneiden Sie die gesamten Rosetten über den Wurzeln ab und wickeln Sie sie in Zeitungspapier ein. Auf diese Weise können sie in einem kühlen, dunklen Keller bis etwa Ende Dezember gelagert werden.

    • Spargel abschneiden

      Sobald das Spargelkraut vergilbt ist, sollten Sie es bodennah abschneiden. Am schnellsten geht das mit einer Heckenschere. Sie können es als Mulch im Gemüsegarten verwenden oder einfach auf dem Kompost entsorgen. In der nächsten Saison wird bis Mitte Juni neuer Spargel geerntet, erst danach lässt man das Kraut wieder durchtreiben.

    • Würzige Kräuter bis zum Frost

      Von Thymian, Bergbohnenkraut und winterfesten Rosmarin-Sorten wie 'Heilsberg' können Sie auch im November noch laufend würzige Blätter und Triebspitzen ernten. Sie enthalten zwar weniger ätherische …le als im Sommer, entfalten aber immer noch mehr Würzkraft als getrocknete Kräuter.

    • Petersilie im Haus vortreiben

      Stechen Sie jetzt einfach ein Stück von Ihrer Petersilie ab und setzen Sie es in einen Topf um, den Sie auf der Fensterbank weiterkultivieren. Nach dem Abschneiden treibt die Pflanze wieder durch und Sie können auch im Winter frische Petersilie ernten.

    • Kompostpflege im Herbst

      Um die Rotte bei niedrigen Temperaturen noch einmal anzuheizen, sollten Sie den Kompost jetzt umsetzen. Eine Strohabdeckung und ein Stück Folie isolieren gegen Kälte und schützen vor dem Durchweichen mit Regenwasser. Die Seiten des Kompostbehälters können Sie mit Schilfmatten gegen Kälte isolieren, da diese den Luftaustausch nicht stören. Wenn Sie mit mehreren Kompostbehältern arbeiten, können Sie den frei gewordenen Behälter nutzen, um aus den Herbstabfällen einen neuen Kompost aufzusetzen. Tipp: Mischen Sie etwas halb zersetzten Kompost unter, damit die Rotte schneller in Gang kommt.

    • Obstbäume: Stämme weißeln

      Die Stämme junger Obstbäume mit glatter Rinde brauchen vor Wintereinbruch einen Anstrich mit weißer Kalkfarbe (Fachhandel). Der helle Anstrich verhindert bei Frost und Wintersonne Spannungsrisse durch eine starke einseitige Erwärmung der Rinde.

      Obstbaum
      Ein Kalkanstrich schützt die Rinde junger Obstbäume im Winter vor Spannungsrissen
      MSG/Folkert Siemens
    • Holunder auslichten

      Wenn Sie im nächsten Jahr besonders große Fruchtdolden ernten wollen, sollten Sie Ihre Holunder-Sträucher im Herbst kräftig auslichten. Entfernen Sie alle abgeernteten €ste und lassen Sie pro Strauch maximal zehn junge Ruten stehen. Die diesjährigen Triebe tragen im nächsten Jahr die Früchte und werden nach der Ernte wiederum durch neue, nachgewachsene Ruten ersetzt. Diese Schnitttechnik hat sich beim Holunder bewährt, weil die erste Fruchtgeneration eines Astes die beste ist. Zwar tragen die abgeernteten €ste auch in den Folgejahren Beeren, sie sind aber deutlich kleiner.

    • Obstbäume: Pflanzschnitt erst im Frühjahr

      Schneiden Sie bei wurzelnackten Obstbäumen, die im Herbst gepflanzt werden sollen, nur die Wurzeln zurück und verschieben Sie den Pflanzschnitt der Krone auf das Frühjahr. Der beste Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Gehölze neue Blätter gebildet haben. Junge Obstbäume, die gleichzeitig neue Wurzeln bilden und verlorene Zweige ersetzen müssen, wachsen langsamer an.

    • Winterschnitt für Kernobst

      Apfel- und Birnbäume auf schwach wachsenden Veredlungsunterlagen, sogenannte Spindelbäume oder -büsche, können Sie bereits ab November schneiden, sobald sie abgeerntet sind und ihre Blätter abgeworfen haben. Bei großen Bäumen sollten Sie bis zum Frühjahr warten, um ihre Wuchskraft etwas zu bremsen und damit die Bildung von Blütenknospen zu fördern.

    • Späte Apfelernte

      Lagerfähige späte Apfelsorten wie 'Braeburn', 'Bohnapfel' oder 'Ontario' sollte man möglichst spät, also erst kurz vor den ersten angekündigten Nachtfrösten ernten, damit sich die wertvollen Inhalts- und Aromastoffe voll entfalten können.

    • Stachelbeeren schneiden

      Stachelbeeren benötigen jährlich im Herbst einen konsequenten Auslichtungsschnitt, damit sie fruchtbar bleiben und ihre Kronen nicht zu dicht werden. Drei bis vier Jahre alte Haupttriebe mit stark verästelten Seitentrieben sollten Sie ganz entfernen, um Platz für fruchtbare Jungtriebe zu schaffen. Zu dicht stehende Seitentriebe werden ebenfalls herausgeschnitten. Bei Stämmchen stutzt man die mehrjährigen Seitentriebe der Hauptäste auf rund einen Zentimeter lange Zapfen und lichtet ebenfalls alle zu dicht stehenden Zweigpartien aus. Bei allen Schnittmaßnahmen an Stachelbeeren gilt: Ziehen Sie die dicksten Lederhandschuhe an, die Sie haben!

    • Beerensträucher einfach vermehren

      Himbeeren und Brombeeren kann man jetzt leicht durch sogenannte Wurzelschnittlinge vermehren. Man sticht einfach stärkere Wurzeln ab, wäscht sie und teilt sie mit einem scharfen Messer in sechs bis zehn Zentimeter lange Stücke. Diese steckt man anschließend senkrecht in sandige Erde. Wichtig: den neuen Austrieb im Frühjahr auf zehn Zentimeter stutzen.

    • Himbeer-Beete nur dünn mulchen

      Himbeeren werden im Herbst häufig mit Rasenschnitt oder Laub gemulcht. Experten haben jetzt festgestellt, dass eine Mulchschicht in der kalten Jahreszeit nicht nur Vorteile hat. Grund: Der Boden erwärmt sich im Frühjahr nur zögerlich und trocknet nicht so schnell ab - ideale Bedingungen für die Erreger der Wurzelfäule. Daher sollten Sie Himbeerbeete entweder nur dünn mit Mulch abdecken oder stärkere Mulchdecken im Frühjahr wieder entfernen.

    • Winterweizen als Gründüngung

      Bei frostfreier Witterung können Sie noch bis Anfang Dezember Winterweizen als Gründüngung aussäen. Das winterharte Brotgetreide verhindert Nährstoffverluste und bereitet den Boden auf die nächste Gemüsesaison vor. Im Frühling vor der Beetbestellung arbeitet man die noch jungen, grünen Sprosse mit Grabegabel und Kultivator in den Boden ein. Im Sommer ausgesäte Gründüngungspflanzen wie beispielsweise Bienenfreund (Phacelia) sollten Sie den Winter über als schützenden "Wintermantel" auf dem Beet lassen und ebenfalls erst im Frühling in den Boden einarbeiten oder abräumen.

      Winterweizen
      Solange es frostfrei ist, kann Winterweizen noch im November ausgesät werden
      MSG/Martin Staffler
    • Haselnüsse pflanzen

      Haselnüsse sind äußerst frosthart und können deshalb schon im Herbst gepflanzt werden. Sie entwickeln sich dann im nächsten Jahr besser und tragen eventuell ein Jahr früher die ersten Früchte. Haselnüsse lassen sich in zwei Sortengruppen unterteilen: die rundlichen Zellernüsse und die länglichen Lambertsnüsse. Lambertsnüsse sind etwas süßer, allerdings muss man sie von Hand aus ihrer Hülle befreien, während die Zellernüsse ohne Hülle zu Boden fallen. Tipp: Bei kühler, dunkler und trockener Lagerung bleiben Haselnüsse mehrere Monate frisch. Alte Nüsse entlarvt der Schütteltest. Klappert der Kern in der Hülle, liegt die Ernte schon länger zurück.

    • Alte Obstbäume ersetzen

      Wenn alte Obstbäume langsam brüchig werden und absterben, ist es Zeit, sie zu ersetzen. Beachten Sie aber, dass insbesondere Kernobst wie Apfel und Birne häufig unter Bodenmüdigkeit leiden. Das bedeutet, dass am alten Apfelbaumstandort kein neuer Apfelbaum wachsen kann. Pflanzen Sie neue Bäume daher entweder an einer anderen Stelle oder nehmen Sie einen großzügigen Bodenaustausch vor.

    • Kultur-Heidelbeeren: Triebe zusammenbinden

      Die Triebe der Heidelbeeren sind relativ spröde und brechen deshalb leicht bei Frost und Schneelast. Binden Sie sie mit einer Schnur locker zusammen, damit sie sich gegenseitig stützen können.

    • Chrysantheme als Salatersatz im Winter

      Wenn im Gewächshaus oder Frühbeet noch etwas Platz ist, bietet sich die Salat-Chrysantheme (Chrysanthemum coronarium) als schnelles Gemüse für die Spätsaat an. Ihre Blätter kann man als Salat oder Spinat zubereiten, sie schmecken mild bis kräftig, an Senf erinnernd. Lässt man die Salat-Chrysantheme wachsen, bildet sie im Sommer weißgelbe Blüten, die sehr delikat sind. Die Blätter blühender Pflanzen schmecken jedoch nicht mehr. Salat-Chrysanthemen bevorzugen lockere Böden in sonniger bis halbschattiger Lage. Gesät wird bis Anfang November in Reihen mit 25 Zentimeter Abstand. Nach dem Keimen sollten sie die Sämlinge in der Reihe auf 10 bis 15 Zentimeter Abstand ausdünnen.

    • Winterschutz für Pastinaken

      Pastinaken entfalten ihr volles Aroma erst nach leichter Frosteinwirkung. Zu große oder zu früh geerntete Wurzeln sind fade und mehlig oder holzig. Ernten Sie die ersten Rüben deshalb nicht zu früh. Damit der Boden nicht durchfriert, bedeckt man die Erde zwischen den Reihen mit einer dicken Schicht aus Laub und Stroh und legt ein Gemüseschutznetz darüber. Ebenso gut können Sie die Rüben im Frühbeet oder Keller in Erde einschlagen.

    • Wenn Sie auf abgeernteten Beetflächen schwarze Mulchfolie auslegen, wird vorzeitiger Unkrautbewuchs im kommenden Frühjahr unterbunden.

      Die Triebe der Heidelbeeren sind relativ spröde und brechen deshalb leicht bei Frost und Schneelast. Binden Sie sie mit einer Schnur locker zusammen, damit sie sich gegenseitig stützen können.

     
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