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Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Februar

Im Februar wird es Zeit, die Sommerblumen in Schalen auszusäen. Zwiebelblumen können noch gepflanzt werden und etliche Schnittmaßnahmen sollten nun durchgeführt werden.


    • Insektenhotel aufstellen

      Wenn Sie rechtzeitig ein Insektenhotel aufstellen wollen, sollten Sie jetzt anfangen, sich nach einem geeigneten Platz umzuschauen. Einige Insektenarten werden nämlich bereits jetzt aktiv. Die Behausung sollte mindestens einen Meter über dem Boden angebracht werden. Der Standort sollte sowohl sonnig als auch geschützt vor Wind und Regen sein.

      Insektenhotel
      Das selbst gebaute Insektenhotel von Foto-Community-Mitglied Tulpenzwiebel
      MSG/ Foto-Community
    • Stauden zurückschneiden

      Ende Februar empfiehlt es sich, abgestorbene oberirdische Pflanzenteile von Stauden wie Mädchenauge, Akelei und Fetthenne zu entfernen. Ab März können diese schon wieder austreiben, und dann gestaltet sich der Rückschnitt schwierig. Gleiches gilt für Gräser.

    • Hübsche Frühblüher: Zwerg- oder Winter-Iris

      Bereits im Februar wagt die Netzblatt-Iris ihren Blütenauftritt. Die kleinen Zwiebelblumen mit dem zarten Veilchenduft sind erstaunlich robust und pflegeleicht, solange der Boden durchlässig ist. Sie schätzen ein sonniges, geschütztes Plätzchen, zum Beispiel einen Sonnenhang im Steingarten. Leicht erhäht lassen sich die feinen Blütenzeichnungen auch besser betrachten. Nach der Blüte pflegen die Mini-Iris, jede Menge Tochterzwiebeln zu produzieren. Die Pflanzen selbst treiben dann häufig nur noch schwach oder gar nicht mehr aus. Etwas organischer Dünger nach der Blüte hilft, die anfängliche Zurückhaltung mäglichst kurz zu halten.

      Netzblatt-Iris
      Die wunderschöne Netzblatt-Iris (Iris reticulata) zeigt ab Februar ihre ersten Blüten
      MSG/Sabine Strauß
    • Winterschnitt für den Blauregen

      Der Blauregen wächst so stark, dass er zweimal im Jahr geschnitten werden muss: einmal etwa einen Monat nach der Blüte und ein weiteres Mal im Februar. Schneiden Sie jetzt alle Seitentriebe aus dem Vorjahr so stark zurück, dass jeweils nur die Triebbasis mit den Blütenknospen stehen bleibt. Die Blütenknospen sind beim Blauregen leicht zu erkennen, weil sie wesentlich gräßer sind als die Blattknospen.

    • Sommerblumen-Aussaat im Eierkarton

      Langsam startet die Aussaatsaison für Sommerblumen. Preiswerte Anzuchtgefäße sind Eierkartons oder -paletten aus Pappe: Setzen Sie pro Ausbuchtung ein Samenkorn in die Erde. Sind die Pflänzchen kräftig genug, trennt man die einzelnen Papptäpfchen ab und setzt sie ins Beet. Die lockere, durchweichte Pappe zerfällt schnell und kann dann von den Pflanzen leicht durchwurzelt werden.

    • Zwiebelblumen: Nachzügler pflanzen

      Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen, die Sie im Herbst vergessen haben. Sie blühen in der Regel noch im Frühling auf, wenn auch meist etwas später. Wenn die Zwiebeln schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt. Befinden sie sich noch im Ruhestadium, brauchen sie eine kurze Kälteperiode, um ihre Keimhemmung zu überwinden. Legen Sie die Zwiebeln zur Not einfach vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage ins Eisfach Ihres Kühlschranks.

    • Schnee abschütteln

      Wenn es im Februar stark schneit, sollte man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin vom Schnee befreien, bevor die weiße Last zu schwer wird.

    • Stauden: Spätsommerblüher teilen

      Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, kännen ungeduldige Hobbygärtner bereits mit dem Teilen der Stauden beginnen. Geteilt werden jetzt allerdings nur die Spätsommer- und Herbstblüher wie Fetthenne, Sonnenhut oder Astern. Bei Frühlings- und Frühsommerblühern sollten Sie mit dem Teilen bis nach der Blüte warten, weil sonst die Blütenfülle deutlich spärlicher ausfällt.

      Stauden teilen
      Stauden kännen sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, geteilt werden
      MSG/Martin Staffler
    • Hochgefrorene Stauden andrücken

      Im Herbst gepflanzte Stauden kännen im Winter durch den Frost leicht hochfrieren, das heißt der Wurzelballen schiebt sich nach oben. Bei frostfreiem Wetter sollten Sie die Pflanzen dann festdrücken oder gegebenenfalls neu einpflanzen, sonst vertrocknen sie.

    • Giersch frühzeitig bekämpfen

      An schattigen, humus- und nährstoffreichen Stellen im Ziergarten macht sich oft der Giersch breit. Bekämpfen Sie das lästige Wurzelunkraut, sobald sich die ersten zarten Sprosse zeigen. Um ihn vollständig auszurotten, sollte man das Wurzelgeflecht flächendeckend mit einer Grabegabel roden und anschließend in der Sonne austrocknen lassen, bevor es auf den Kompost geht. Einfacher, aber langwieriger: Legen Sie lückenlos eine feste Pappe auf der vom Giersch überwucherten Fläche aus und decken Sie diese mit Rindenmulch ab. Nach einem Jahr Wartezeit sind die Wurzeln komplett abgestorben.

    • Stauden und Ziergräser abschneiden

      Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Entsorgen Sie das Schnittgut nicht sofort auf dem Kompost, sondern lassen Sie es zunächst bis Ende März ungestärt auf einem Haufen liegen, damit die in den Halmen überwinternden Nützlinge ihre Winterruhe mäglichst ungestärt zu Ende bringen können.

    • Sommerblühende Sträucher schneiden

      Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer.

    • Frostschäden beseitigen

      Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

    • Hortensien: Alte Blütenstände entfernen

      Viele Hortensien tragen jetzt noch ihre alten, vertrockneten Blütenstände. Schneiden Sie diese oberhalb eines gesunden grünen Knospenpaars ab und beseitigen Sie bei der Gelegenheit auch gleich alle erfrorenen Triebe. Vitalitätstest: Kratzen Sie die Rinde leicht mit dem Daumennagel an. Wenn das Gewebe darunter gelblich und trocken wirkt, ist der Zweig abgestorben.

      Hortensie
      Jetzt ist Hortensien-Schnittzeit
      MSG/Bodo Butz
    • Lavendel stutzen

      Damit Ihre Lavendel kompakt und blühfreudig bleiben, müssen sie Ende Februar gestutzt werden. Für den Rückschnitt der zahlreichen dünnen Triebe eignet sich eine Heckenschere am besten. Lassen Sie von den Blütenzweigen aus dem vergangenen Jahr jeweils nur das unterste Stückchen stehen. Wenn es anschließend noch einmal frostig wird, sollten Sie die Pflanzen mit Vlies abdecken, da sie mit dem Rückschnitt ihren natürlichen Winterschutz verlieren.

    • Organischer Dünger für Rosen, Clematis und Prachtstauden

      Pflanzen mit starkem Nährstoffbedarf sollten bereits vor dem Austrieb mit organischem Dünger versorgt werden. Rosen,Clematis und Prachtstauden zählen zu diesen sogenannten Starkzehrern. Sie bekommen jetzt eine Düngergabe von drei Litern Kompost und 50 Gramm Hornspänen pro Quadratmeter.

     
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