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Panorama

Tote nach Starkregen

So 07.09.2014 | 07:30 Uhr - Redaktion

Bei schweren Überschwemmungen sind im Südosten Bulgariens drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 27-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau ertranken in der Nacht zum Samstag in einem Viertel der Hafenstadt Burgas, wie das Innenministerium in Sofia mitteilte. Demnach konnte das Wasser aus dem Viertel nicht abfließen, weil es durch ungenehmigte Gebäude aufgehalten wurde. Eine 63-jährige Frau sei in demselben Stadtteil gestorben, als sie in ihrem Auto auf einer überfluteten Straße von Wassermassen mitgerissen wurde.

In der Region Burgas waren binnen 24 Stunden 200 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. Mehrere Städte waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die internationale Straße, die in die Türkei führt, war bei Harmanli vorübergehend gesperrt, wurde aber am Samstagnachmittag wieder geöffnet.

Die Zahl der Hochwassertoten in diesem besonders regnerischen Sommer in Bulgarien stieg mit den drei weiteren Opfern auf insgesamt 16. Im Juni waren in Varna im Nordosten des Landes elf Menschen bei Überschwemmungen gestorben, im nordwestlichen Misia gab es im August zwei Tote.

Auf der Halbinsel Gargano im Südosten Italiens kam nach Behördenangaben ein junger Mann bei Überschwemmungen ums Leben. Der 24-jährige Bauer war seit Mittwoch vermisst worden, nachdem er bei Starkregen hinausgegangen war, um nach seinen Tieren zu sehen. Seine Leiche wurde am Samstag von Rettungskräften geborgen. Ein 70-Jähriger Mann wurde weiter vermisst.

Teile der bergigen Halbinsel Gargano in der Region Apulien erlebten in den vergangenen Tagen den heftigsten Niederschlag seit 80 Jahren.

(Quelle: AFP/ ogo)

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